die finnin und ich sitzen hier, selbstgebackene brötchen verspeisend und schauen american chopper auf dmax. dmax ist ein fernsehsender der mit dem slogan „fernsehen für die besten menschen der welt: männer“ wirbt. da haben sie ausnahmsweise mal recht. gerade bekommen die männer von orange county chopper besuch von der army. sehe ich da eine träne im auge von paul teutul sr.? wenn bei uns jemand von der bundeswehr vorbeikäme würde ich weinend zusammenbrechen vor glück. die bundeswehr ist mein bester freund. wenn der herr ratzinger hernach mit urbi et orbi fertig ist, schauen wir wieder 100 jahre auf phoenix. phoenix wirbt ja mit dem slogan „fernsehen für leuten mit colaflaschenböden im brillengestell“. auch davon fühle ich mich neuerdings sehr angesprochen. während mir der zdf-slogan „ihre gebühren wandern bei uns direkt aufs konto des menschenbegrapschers und dampfplauderers thomas gottschalk und auch sonst sind wir nicht besonders einfallsreich-tv“ nicht so gut gefällt, denn meine gebühren wandern mir zu direkt aufs konto des menschenbegrapschers und dampfplauderers thomas gottschalk und auch sonst finde ich das programm nicht besonders einfallsreich.
EMIL & ROSINCHEN
komisch, es ist samstag abend und es ist kein schaf, keine wundersamen pärchen, keine uhus, flöten, porschefelgen, spielplätze, bratwürste, soßen, pfaueneier, pflaumenkuchen, nicht emil selbst und keine rosine gepostet. was ist geschehen? die fußi hat noch auf, es kommt sicher noch was… grrmpf… es wird doch nichts geschehen sein?
ZWABERSATZ
zwar kommen sie mit ihrem hartz IV einkommen nicht zurecht.
aber da sind sie nicht der einzige
ICH IN 401-RUSSLAND
hui macht das spaß. statt zu schlummern und von einem ritt auf einem glitschigen wurm durch absurdistan zu träumen sitze ich aufrecht hier in unserer schmalen bleibe und „mache design“. als designer der graue alltag. in diesem falle der grüne alltag mit einem schuss pantone 401. nachdem man meinen oft grieblaunigen vater ja neuneinhalbfingerhans nennt, hätte man mich jetzt fast neunzehenfotzi nennen können. ist aber nochmal gut gegangen. ich ging ausnahmsweise mal zur ärztin. also sitze ich jetzt hier und im büro geht es in ca. 3 stunden wieder drunter und drüber. und dann falle ich in einen langanhaltenden dauerschlaf (achtung redundanz) und mir widerfährt folgendes: mein langgehegter tagtraum mit einem pogostock die welt zu umrunden wird wahr und so überhüpfe ich gerade die weissrussische grenze, natürlich unter beschuss weissrussischer grenzbeamten, die ihre vorderlader mit ordentlich blei, reißbrettstiftchen und antilopenkot stopfen um mich zu stoppen, doch ich lasse mich nicht stoppen und schon gar nicht stopfen. also hüpfe ich in richtung eines nahegelegenen supermercados, welcher mich mit seinem landestypischen deprimierenden warenangebot beeindruckt. ich erwerbe aal in aspik, schockgefrorene stangeneier und sulfan aus mangelitt, welches ich noch an der kasse gierig verschlinge, da ich ziemlich prongi bin, was mich stört. gesättigt von sulfan und inspiriert vom weissrussischen sonnenaufgang erhüpfe ich eine nahegelegen anhöhe und staune nicht schlecht: weissrussland ist nicht weiss, sondern grün mit einer tendenz zu pantone 401. und hier schließt sich der kreis.
EINMAL IM FERIENLAGER…
da hab ich nämmich… und dann… japs…
meine inhalte wurden schon umgestellt, wie ich höre. das erkklärt mir der kleine schlozz emil bienenschlau
später einmal. darauf freue ich mich schon jetzt. ab heute und für ca.
90 tage wird das hier schwarz und weiss sein. ich schreib also schnell
noch was hier rein und dann gehts ab das lektorat auspeitschen. mit
sochen leuten kann man soche projekte nicht machen. das lektorat ist
aus sochaux. ach naja. der mitherausgeber unseres magazines wird wohl wieder bitterböse meckern und nöhlen und sich beschweren, weil ihm das alles nicht professionell ist und dann nöhle ich zurück… oder nein, noch besser: ich nöhle nicht zurück. das wird das beste sein.
auf jeden fall ist es jetzt raus. das magazin. auf jeden. äh. in meinem kopf ist alles mist. ich bin ein bißchen schlecht gelaunt. warum weiss ich natürlich nicht, woher soll ich das auch wissen?! primel giessen nicht vergessen. ich sollte jetzt korrekturen machen. ich sollte jetzt texte schreiben für die kundschaft. ich sollte jetzt nicht auf rtl was über die beliebtesten (sic!) werbeikonen schauen. gute preise, gute besserung. hallo herr kaiser. ich habe gar kein auto. ich habe gar kein auto ist der letzte dreck. diffamierung eines gesamten volkes. sind so italiener? ich glaube nicht ich hoffe nicht. die linke von den ratziofahmtwins sieht in echt besser aus, als die rechte. sie hören sich aber beide gleich doof an. und frau sommer. frau sommer gehört mal so richtig in den arsch getreten. klaus hipp ist ein netter onkel. er verkauft erbrochenes aus bioanbau. ich fand das früher lecker. aber das ist ja auch inzwischen fast 40 jahre her. der klaus hipp, dafür steht er mit seinen namen. klaus hipp ist glaubwürdig. ich glaube ihm. mehr als dr. best. jetzt kommt waschmittel. klementine. das ist doch auch ein monster. lesbensex brutal. „aber klementine, mit ariel waschen? das müssen sie beweisen.“ echt? ich dachte das sei klar gewesen, schon immer. was dachten die denn was das ist. was für ein job hat klementine eigentlich? waschfrau? ei, blut, kakao. und nun? heute sieht die klementine wirklich großartig aus. mit 86. hut ab. umpf. klementine. ach du grüne neune. aber wer soll denn jetzt noch kommen? meister proper und das ist ja noch nicht die nummer eins. meister proper ist übrigens von fiftyeight in 3D nachgebastelt. meister proper. ich dachte als kind immer so sehen holländer aus. schwule holländer. und jetzt die nummer eins. ich bin so uffgereescht. käptn iglo? das HB-männchen? der hustinettenbär? der melittamann? der bärenmarkenbär? der typ vom seitenbacher müsli? manfred krug? franz beckenbauer? gleich kommts… na also. der bärenmarkenbär. den wollte ich, glaube ich, früher mal heiraten, als ich noch keinen unterschied zwischen bären und frauen machte. der bär fuhr mit dem auto zum kühemelken. ein moderner bär. den bär gibts wirklich. aus dem computer animiert sieht er allerdings aus wie geistesgestörter zombie. wenn das auch von unserem mineralwassertester max zimmermann ist, gibts dresche.
CSU
ich war grad auf dem CSU parteitag in brooklyn/new york. da war vielleicht was los. früher hätte man gesagt, da ging die wutz ab. stoiber, wie man ihn kennt, ganz vorne mit der posaune und check it out-gun backstine… trigger ah ah… wir sind inzwischen vom tee geblümeriert und staunen über unsere gestrickten spüllappen. so siehts aus. this is rock’n roll. daaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas ist mir alles komisch vorkommend.
VORSICHTSHALBER
weil nun die süße frucht der ambition im fastfoodbereich eine größere rolle spielt als der hühnerflügel, muss ich mich nun von der projektion des beamers abwenden. abwenden von dem was mir platipussy und die finnin auferzwangen: germany’s topmodel. ich höre schon das eifrige tippen der pussé a platià auf ihrem als powerbook 1400c/cs verkleideten hewlettpackardcomputertastatortium. gerade sagt heidi klum halöle. auch habe ich heute gehört oder wars gestern… dass jennifer lopez mit ihrem parfum eine halbe milliarder dollar verdient hat. gut, habe ich gedacht… macht ihr nur weiter so. werdet schon sehen was ihr davon habt.
ERSTER ALLES
heutzutage muss man sich anstrengen erster zu sein. früher als die ambitionen noch stacheln hatten und auf hohen wipfeln wuchsen, da reichte ein blog in woche und man war top banana. mal sehen.
SERGE LEMONÉE UND DIE WIEBELSBERGE
kann man eigentlich sagen, dass meine headlines oft nichts mit dem
inhalt meiner posts zu tun haben? kann man, gä?! ich glaube schon. man
hätte ja recht. ich gebe es gerne zu. so jedoch, also quasi bei dieser
herangehensweise, verschwindet die angst vorm weissen editor im nu.
als neulich jemand sagte unser magazin, das ja leider erst montag in
die läden kommt, müsse in der nächsten ausgabe mehr gwen stefani
werden, da dachte ich mir „hääääää? waaaas?“, doch nun scheine ich
gemerkt zu haben, was er meinte, der typ, welcher mein friseur und
mitherausgeber unseres magazines ist. gwen stefani ist eine stilikone,
da ist es zur silikone oft nicht weit, doch das kann man gwen stefani
nun wirklich beim besten willen nicht vorwerfen. eine silikone ist sie
nicht. ob sie eine stilikone ist und ob man das wort zwecks lesbarkeit
und analog zur aktuellen rechtschreibung getrennt schreiben müsste, das
wird die zeit zeigen. also nicht die wochenzeitung, sondern das ding
über das sich alfred e. einstein immer so geärgert hat. mein garten hätte keine stilikono…. jetzt kommt platipussy ich muss aufhören. bis nachher.
ROBERT ENKE
stefan kiesling ist eine junge truppe und die pfiffe hat er nicht verdient. marcell jansen redet konkret wie so ein, dingens… sie wissen schon. dönermäßisch. patrick helmes, wenn der mal berühmt wird, dann ist das der patty. wer hat schon einen ballackfrings doppelt, fragt der kloppo. wenn der wieder nur mit baptist kerner im fernsehen rumhängt, dann wird das nichts mit dem klassenerhalt. was ich als mittelfanatischer anhänger der spitzenfußball spielenden supidupimannschaft aus frankfurt am main. schlaudraff mit der kugel am bein. das ist schon einer, der besitzt die nötige handlungsschnelligkeit. coole sau. ach naja. kein punkt, unpassende pfiffe. euphemismen von JBK, lässiges vom jogi, schlaues vom kloppo, gelaber vom schweizer exschiri. gute nacht.
p.s.: in der ard. didi hallervorden als hitler. hammer noch was?



