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vortag

heute waren wir im winzerbereich unterwegs. zum gestalten von wein etiketten,
so riet uns der freundliche und gar nicht winzige winzer, sollten wir erstmal
das komplette programm in uns hinein schütten und hernach mit der arbeit
anfangen. ich glaube kaum. aber wir könnens ja mal versuchen. obgleich
ich aus erfahrung weiss, dass ich gar nicht wirklich frohgemut arbeiten kann
und will, wenn ich einen schwipps (huh huh huh) habe. schon als ich mich noch
der (verdammten) freien kunst gewidmet habe, wusste ich in gegenwart des teufels
alkohol mit dem dachshaarpinsel wenig anzufangen und warf ihn in die ecke.
auch die schriftstellerei tut sich schwer. zwar ist man anfangs x-trem begeistert
vom eigenen sud, den man durchs gesiebte gehirn purzeln lässt, aber hinterher
kommen mit dem kater auch die sorgen, sowie diverse ansprüche an orthographie
und inhalt. also liebe kinder: beim malen, swingen und spielen mit dem butterfly
oder der knarre, stets nüchtern bleiben, der jugendrichter wird auch
so verständnis für eure vermaledeite situation haben.

gute nacht!

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waasch du im urlaub – noi warum – du bisch so braun…

bisher kannten wir baden-württemberg nur vom mit dartpfeilen auf
die landkarte werfen und meinen erlebnissen bei diversen skateboard-contests
in adelberg bei stuttgart, einigen durchlebten nächten in der röhre
(auch stuttgart) und einem wochenende in einem tübinger zivildienstwohnheim.
alles fand in den 80er jahren statt, als es die zeitschrift tempo noch gab.
nun aber lernen wir es richtig kennen, das ländle, mit unseren neuen
kumpels TJ und PK von tjpk. tägliche telefonate und einfühlsame
diskussionen über design und sein verbinden uns seit monaten mit der
herrlichkeit der schwäbischen alb. für uns hessen ist alles jenseits
des weisswurschtäquators entweder bayerischer wald oder schwäbische
alb (eventuell noch schwäbische eisenbahn) und somit provinz, manchmal
sogar provence. früher dachte ich immer provence, wäre der französische
ausdruck von provinz. kräuter der provinz. hätte ja gepasst, wer
pflückt schon kräuter auf dem trocadero. das war aber ganz früher.
bis mitte der 70er. ab da verfügte ich um reichhaltiges gefährliches
halbwissen.
aber wo war ich steh’n geblieben? ach so ja, die herrlichen herrschaften aus
dem herrlichen herrschaftlichen baden-württemberg wo der teufel regiert.
eine vielzahl interessante projekte begleiten unser gemeinsames sein und manchmal,
da treffen wir uns zu dönerfleisch und mineralwasser um uns tief in die
augen zu blicken. in diesem momenten wird r.k. und mir richtig schwummi und
wir tropfen in zutiefst erschütterter erregung von unseren kunststoffstühlen.
manchmal nennen wir sie zur freude aller tkkg. damit mussten sie allerdings
rechnen. wir sind uns jedoch gar nicht im klaren darüber, wie sie uns
spaßhafterweise nennen. vielleicht ja dick und doof. das allerdings
wäre wunderbar.

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r.k. kackt ab

mir war ja ganz flau am wochenende, daher war ich nur sporatischer
gast im neuen baresi
unten in der luisenstrasse. da war aber voll. und heute ist r.k. der mann
dem flau ist. zu recht wie ich finde. denn die ganze aufregung um 10
jahre beinhaus
schlagen bestimmt auf den magen mit all seinen gebeinen.
bestimmt bestimmt. gaaanz bestimmt. auf jeden fall. ich weiss es nicht.

so. aha. also so ist das jetzt… hmm. die finnin schreibt noch ein paar
wenige tage an ihrer magisterarbeit, die sonne glitzert am firmament und wir
haben jetzt das baresi. da könnte ich mal einen kaffee trinken gehen,
wenn die zeit es zu ließe. könnte ich mit dem fahrrad mitten durch
die glitzersonne fahren wobei schjhhhjdje djelkdk,er krjdeljllj…

ach kinners. mir fällt ja gar nichts zum tagesgeschehen ein. r.k. ist
wieder gesund. mein bergrädchen ist bei dr.
kissel
in nieder-olm in behandlung, bmw williams ist fleissig am lernen,
die finnin schreibt magister im endstadium, lüdia mai long lungert faul
am niederrhein herum, die sonne hat sich erbarmt und schenkt den letzten sommertagen
ihre aufmerksamkeit. helm helmo und ich freuen uns auf samstag, denn da fahren
wir zu feinkotz
dietmar
und suhlen uns in sardellenpaste. jedenfalls helm helmo und ich
haben das seit monaten vor. wir haben sonst nichts vor, aber das haben wir
vor. und danach gehts direkt nach beinhausen zur 10 jahre ulknudelsause mit
den beiden sängern und liedermachern gerhard schröder und karlheinz
checkitout, sowie der chanteuse ulli ungemach. wir mixen da wieder den berühmten
jack rabbit schlimm, da können sich dann alle beim tanz gegenseitig vollkübeln.
das macht was her in der szene. besonders in der bulimiszene. huh huh huh
(weinfest). ich muss leider immer an gelbe caprihosen denken. das ist ganz
schlimm. müsst ich doch gar nicht mehr dran denken, wenn ich welche hätte,
obgleich ich gar keine haben will, weil mir die farbe geld nicht gefällt….
nein nicht die farbe geld, die farbe gelb… ja ist das denn die möglichkeit?!

jetzt läuft mir die zeit davon und die männers aus stuttgart wollen
wissen was die stadthalle in schorndorf macht. sie macht sich gut hier vor
mir in reinstem html mit ein bißchen javascript. sie sieht blendend
aus. sozusagen kurz vorm abheben. r.k. schleift noch und ich mach dann die
drecksarbeit. auf kreationen haben ich gerade keine lust. möchte mal
keinem kreativen prozess angehören. das ist irgendwann mal überholt.
das geht irgendwann mal nicht mehr. jetzt muss ich mich aber dennoch, obgleich
ist das gar nicht will, um einen kreativen prozess kümmern, weil das
ja auch der grund meiner gegenwart ist. ich bin doch sonst zu nix zu gebrauchen.

und hallo frau finnin… fahren wir am montag an oder auf den goethestein
und weinen der anna amalia ein kleine träne nach, köpfen dann den
schampus und giessen ihn uns über die hosen. damit wäre ein weiteres
kapitel unseres futzidutzisupilebens abgeschlossen. was kommt noch? weiss
keiner… sintflut, hochzeit, gartenarbeit, kaffee kochen, sonntagsbrötchen,
dschungelcamp, punkrock, rosengartentürchen quietscht… alles wird gut.

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kringelkrangelkrungel

morgens ist schön. wenn menschen auf zu großen fahrrädern
vorbei staksen und ich mich frage, wie aufrecht kann man denn noch auf einem
fahrrad sitzen??? eine interessante, wenn auch uninteressante beobachtung.

interessanter sind da die zusammenrottungen von biertrinkern, die sich gerade
noch, müde von der letzten nacht, den schlafmatzen aus dem augen reiben.
sie erwerben ihr bier stets am kiosk, nicht am türkisch/russischen, den
wir hier favoritisieren, sondern drüben im armenisch/ aserbaitschanischen
lädchen, welches den eindeutigen nachteil hat, dass man es als kunde
nicht betreten darf. so kann man das sortiment nur erraten und das macht keinen
spaß.
ohne jetzt die ansässigen kioskbetreiber in schwierigkeiten bringen zu
wollen, aber warum die ausserirdischen bierkonsumenten sich ihr bier nicht
beim plüh oder beim lidl koofen, wees ick beim besten willen nicht. da
könnten sie doch sparen und noch mehr bier trinken oder eben weniger
trinken und ab und zu mal in den urlaub fahren. ich habe mal vor ca. 20 jahren
in menton an der côte d’azur einen man getroffen, der reiste jedes jahr
für drei monate mit dem zug ans mittelmeer. immer nach menton in frankreich
nahe der italienischen grenze und besorgte sich den immer selben einkaufswagen
in dem er sein gesamtes hab & gut vor sich her schob. er erzählte
mir, wie er vor jahr und tag aufhörte zu rauchen und sich konsequent
das geld für die zwei/drei päckchen zigaretten aufsparte. so kommt
ja einges zusammen, auch wenn vor zwanzig jahren die zigarette im angebot
noch günstiger war. er fuhr mit dem zug und wenn der schaffner kam, wurde
er bei der nächsten station aus dem zug geschmissen, dann nahm er den
nächsten zug und war schon in wenigen tagen kostenlos im urlaub. die
übernachtungen unterm blanken firmament waren auch umsonst und sonst
ist das leben, wenn man bescheid weiss, gar nicht teuer an der côte
d’azur. ich kannte da mal einen uralten mann, der in einer kleinen kneipe,
welche in einen erdhügel eingelassen war, die beste fischsuppe kochte,
die man sich vorstellen kann. dazu gabs absinth und gute ratschläge,
die ich alle nicht verstand, weil ich kein französisch spreche. aber
es waren gute ratschläge und die suppe hat 5 france gekostet. das muss
man sich mal vorstellen.

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røksrøkeldigør in de gehølzenen

neulich als noch dachte ich, ein kasperle in einem seidigen schlafanzug zu
sein, da war die welt noch in ordnung. meine schlafkultur ist seither kontinuierlich
die bachgasse hinuntergeflossen. inzwischen schlafe ich meistens nur noch
auf geheiß des kaisers (r.k.) und seiner schergen (alle anderen). ich
besitze noch nicht mal einen wecker, weil ich immer zeitig erwache. schon
früher bin ich stets termingerecht erwacht und als ich dann mein augenlicht
wieder hatte konnte ich sehen wie gerade dieses und-täglich-grüßt-das-murmeltier-wecker-ziffernding
umklappt. das waren die frühen achtziger jahre. später dann waren
es rote LED-ziffern, dann grüne, auch mal blaue. heute weckt mich die
sonne oder der frühe wurm.

mittags ist mau. da liegen die praktikantinnen auf der sonnenterrasse und
ahlen sich, während sich der kaiser (r.k.) mit flashfilmen vergnügt.
nur ich bin durchgängig arbeitsam und gottesfürchtig.

abends immer das gleiche. das licht brennt noch lange, denn ich muss schufften,
während sich der kaiser (r.k.) im naheliegenden lokal mit bier betrinkt
und die praktikantinnen inzwischen in der disse eine heiße sohle aufs
parkett legen.

abends bin ich dann nicht mehr zu gebrauchen. ein ungeheuer bin ich dann.
schleppe mich gerade noch zum herd, um den haferschleim vom vortag abermals
zu erwärmen, den mir mein haferschleimlieferant jürgen-günther-ernst-helmut
n. jeden montagmorgen nach einem englischem geheimrezept zubereitet. mit schwerem
magen gleite ich dann ins bette und alpträume mich durch die nacht. man
kann übrigens alp- und albtraum sagen, nicht dass gleich wieder jemand
die klappe aufreisst. ich bevorzuge alpträume, weil ich ja auch die alpen
so gerne mag. alben mag ich hingegen gar nicht. da stehen immer so fürchterliche
sachen drin (briefmarken, urlaubsfotos, rockmusik). daher: alpräume for
president… ach das gibts ja auch schon. klasse! danke!

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carlroyal

mia mia mia… und dann diese rechten modesäue um uns rum. es ist schlimm.
prost.

aber es gibt noch sonnenschein. nina aus b. war da mit ihrem jungen söhnchen.
der strahlte zum beispiel wie das junge leben, was er ja auch repräsentiert.
auf diesen schreck tranken wir erstmal drei wodka und zogen dann gröhlend
die chaussee runter. mit bunten fahnen im gepäck oder wars profunde sahne
im gebäck? genau kann ich mich nicht mehr erinnern. weiss nur, dass lüdia
mai long noch länger am niederrhein bleibt. in der verbannung. im kalten
norden. im erzkatholischen sonstwas. hust.

mir ist kalt. und der kaffee ist auch von gestern. blöd. andere trinken
immer so lässig tee und stöhnen nie. ich hingegen… aber pass auf,
es kommt der tag… da schaut mich der feuchte kaffee an und weint gar bittere
tränen der reue. ach wäre er doch nochmal so jung wie gestern.

blick nach draussen. gilbert becaud hat sich seine lederjacke angezogen,
sitzt aber ein paar meter neben seinen saufkumpels. wahrscheinlich wieder
beleidigt. erst beleidigend und dann beleidigt. so ist das immer mit dem kerl.
wenn jetzt die kalte jahreszeit anfängt (womöglich hat sie das ja
schon, die blöde kuh), dann sitzen die alle zuhause rum und kukken womöglich
fern. da find ich’s schon besser, wenn die herrschaften an der frischen luft
sitzen.
was wäre wohl dieser grünstreifen in der mitte des sedanplatz ohne
mr. 100.000 promille und seine kumpels? was wäre, wenn sich mal einer
gedanken mächte was man mit dem ding anfangen könnte? es könnte
so schön sein. vielleicht eine eisbude könnte installieren man oder
so was wie speakers corner draus machen… oder lieber doch nicht… das gegröhle
den ganzen tag. weisses nicht. weisses jemand? müde.

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miau

30

rum isses. und am ende, also da meine ich jetzt die abschlussfeier der 28.
olympischen spiele der gegenwart, wurds nochmal richtig grausam. das griechische
liedgut dieseits der klänge mikas thoedorakis ist an furchtbarkeit kaum
zu übertreffen. als hätte carmen nebel die musikedition übernommen.
ich habe abgeschaltet oder abgeschalten, wie die finnin sagen würde.
man muss das entschuldigen, sie stammt ursprünglich aus bayern (die finnin
meine ich).
nach dem abgeschalten haben gings mir besser.

jetzt gehts mir schlecht. mir ist schlecht. das wetter ist eine verdammte
dumme sau, lüdia mai long ist am nieder-rhein, da kann sie hoffentlich
die verwandschaft in schach halten. wir sind alle auf ihrer seite. und die
sechs liter schoko/vanille vla der letzten tage machen sich bemerkbar.

zudem sei’s mal gesagt: nicht dass dieses merkwürdige fest mit dem namen
folklore-im-garten schon seit jahren an jämmerlichkeit kaum zu überbieten
ist, nun kommt mit einer eigenartigen debatte, ob die von uns nicht zwingend
geschätzte band mia rechtsradikal ist, richtig schwung in die bude. allen
voran der schlachthof macht uns da richtig spaß. naja. wenn das jetzt
der aktuelle diskurs über nazis sein soll, dann gute nacht.
auch wir haben im schlachthof
gästebuch unseren senf dazu gegeben:

hallo bessere menschen.de/schwachmatentum
na da findet aber mal wieder die betroffenheitsweltmeisterschaft statt und
wie ich sehe sind wir schon im halbfinale.
statt leuten die worte im mund rum zu drehen und sie nach eurem pseudolinken
gutdünken und für euer zweifelhaftes ansinnen zu missbrauchen, solltet
ihr euch lieber um die richtigen nazis kümmern. es ist ja wohl das letzte
armselige würstchentum, die worte gas geben in so einem kontext zu bringen.
reisst eure zuckermäuler doch lieber mal da auf, wo’s weh tut, statt
in diesem selbstgefälligkeitspool rumzuplanschen. leider geht durch genau
diese art von kindergartendiskussion nämlich der standpunkt verloren.
es gibt noch einiges zu tun, was nicht bedeutet, dass man alle aktionen die
in diesem land und in dieser sprache passieren, in die rechte ecke stellen
kann. gefährlich ist das. die scheissnazifratzen lachen sich indes ins
fäustchen.
gute besserung

vielleicht sollte man sich das fieberthermometer
noch etwas tiefer in den arsch schieben.

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ss-broker

es gibt firmen, die behandeln ihre mitarbeiter wie den letzten dreck. neulich
gerade hörte ich von einem, der sitzt den ganzen tag brav und fleissig
vor seinem rechner und gibt daten ein. und weil er von der nikotinsucht arg
geplagt ist, quarzt er hin und wieder einen imbel. dazu ging er bis vor kurzem
immer in die raucherküche und schmauchte flott und vergnügt seine
zigarette, dass es eine wahre lust war. nun haben die der firma vorsitzenden
entschlossen, dass man aber nun lieber seiner sucht draussen am eingang an
einem extra großen aschenbecher fröhnen sollte. also ging der fleissige
und brave mann nach unten und zog hastig am klimmstengelchen, weil er die
zeit für den weg nach unten natürlich wieder einholen musste. nun
verbat sich aber einer der vorsitzenden, der angerenzenden und mit der anderen
firma aufs ärgste verbundenen einen firma den anblick eines rauchenden
menschen und so musste der rauchende, jedoch x-trem fleissige und intelligente
mann einen mehrere hundert meter langen marsch ums gebäude antreten um
sich dort mit seinem sargnagel zu beschäftigen. und weil ihm das zu blöd
war, da ging er ein paar meter weiter auf eine feuchte wiese um dort zu rauchen.
das aber konnte der vorsitzende der anderen firma nicht ertragen, da er bei
einem blick aus dem geöffenten fenster, wenn er sich weit genug aus dem
fenster lehnte (und dieser mann lehnt sich tag täglich sehr weit aus
dem fenster), nicht gut heißen und so wurde abermals ein verweis ausgesprochen.
vielleicht jedoch sollte sich dieser vorsitzende allmorgendlich ein paar mal,
mit der ihm zur freien verfügung stehenden flachen hand, ein paar mal
ins dafür vorgesehene gesicht schlagen und seinen job vernünftig
verrichten. zum beispiel müssten die am firmenvorsitz beteiligten nicht
erst ganz viele menschen einstellen, um sie dann am nächsten tag alle
wieder zu entlassen, um sie dann am übernächsten tag doch wieder
einzustellen. oder, so erzählte mir der fleissige datentypist und leidenschaftslose
raucher, erst neulich schlug man den angestellten vor, doch mal über
die wunderbare welt der scheinselbständigkeit nachzudenken. und als die
angestellten sich dann schweren herzens und in blanker angst ihren job zu
verlieren zur supi-top banana-scheinselbstständigkeit entschieden haben,
da winkte der vorstand lässig ab und ließ die armen angestellten
einfach stehen. der fleissige datentypist weiss nun gar nicht mehr was er
denken soll, hat aber inzwischen seine motivation verloren und ist traurig.

so geht das nun seit wochen und monaten und der fleissige datentypist weiss
nur eins: am wochenende wenn sich die anderen im matsch am freundenberger
schloss mit einem gläschen löwenzahnwein vergnügen, wird er
daten eingeben. das alles ist scheisse und liegt ja auch daran, dass menschen
positionen begleiten, denen sie weder geistig noch charakterlich gewachsen
sind. das muss sich dringend ändern.
respekt herr datentypist! wir sind auf ihrer seite. zur sonne zur freiheit.

bei uns ist das etwas anders. zum beispiel hat r.k. heute an die belegschaft
eine original knofl-hex-mit-knoblauch-wurst verteilt. zuvor gab schon lüdia
mai long einen von frau williams gebackenen kuchen aus. och war der lecker.
und es war sogar lumumba drin. hierbei handelt es sich hoffentlich nicht um
Patrice e. Lumumba, der ja seinerzeit dem belgischen könig baldouin die
unabhängigkeit zaires von den belgiern abrung. kongo zaire kongo. sie
wird ihn doch nicht heimlich in ihrer küche in stücke geschnippelt
und zu feinem pulver gemahlen haben um ihn uns… ich verspeise ungerne afrikanische
politiker, besonders nicht dann, wenn sie schon seit 43 jahren tot sind. da
fällt mir auf… 43 – 20 = 23. das kann doch kein zufall sein… gespenstisch!

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menschlich

heute menschelten r.k. und ich zur abwechslung mal etwas und so nahmen wir
uns zeit für ein frühstück mit unseren geschätzten mitarbeiterinnen
und angehöriginnen, freundinnen und zeitgenössinnen lüdia mai
long, der finnin und andrea, der schwester von serena und venus williams und
gleichzeitiger tochter von esther und ron williams, sowie ex-frau des sängers
robby williams und nichte des schauspielers robin williams. lüdia mai
long tappte zum supermarkt… nein, das ist falsch, richtig muss es heißen,
lüdia mai long schritt zum supermarkt und kaufte lecker ein. es gab jede
menge speiseröhrenwurst und glutamathaltige lebensmittel, sowie das helm
helmo allergikum number one: nutella. da ich mit nutoka (aldi) und später
dann samba (bioladen) aufgewachsen bin, lehne ich nutella ab. jedenfalls offiziell.
inoffiziell werde ich gleich in die küche schleichen und mir welches
aufs brot schmieren und vernaschen. an dieser stelle sehe ich den (zu recht)
erhobenen zeigefinger der finnin, denn das auslassen einer schokofettcremespeise
täte meiner figur (grunz!) besser, wobei es sich dabei wohl eher um figuren
handelt. sagt jedenfalls mein spiegel.

nach der menschlichkeit kommt aber wieder das sklaventum und so sitzen andrea,
schwester von serena und venus williams und gleichzeitiger tochter von esther
und ron williams, sowie ex-frau des sängers robby williams und nichte
des schauspielers robin williams und lüdia mai long tochter von long
dong silver wieder fröhlich am tisch und lernen den umgang mit der sprache
des internets, sowie den umgang mit meiner vorstellung von gutem design. ein
kurzer hieb mit der neunschwänzigen und die welt ist wieder im lot.

das ist der tag. und ich werde mich nun wieder meinem spitzenjob widmen und
den zahlungseingang im auge behalten, denn da ist am ende des monates natürlich
obacht geboten. wer nicht zahlt fliegt raus. so haben wir es immer gemacht
und so werden wir es auch in zukunft immer machen. prost!

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schoggen

das war vielleicht gut geplant, das sportlich-betätigen am morgen. huh
huh huh. naja. trotz unseres großen namens wird kommunikation bei uns
oft winzig klein geschrieben. zu anstrengend. sms-beantworten… och nöööh…
das hab ich gar nicht mitgekrikkt. ich dachte, dass… batsch!

das war der tagesanfang, hat aber immerhin dazu geführt, dass ich nun
zeitig in der ideenschmiede am sedanplatz sitze und mir reichlich gedanken
mache. was ist zu tun? ananassaft trinken und dann kaffee und dann ständig
auf die toilette rennen wäre eine möglichkeit.

zum beispiel könnte man mal allabends mit dem fahrrad die platte erklimmen,
so wie das herr lovner immer tut… naja nicht immer, aber schon hin und wieder.
man könnte dann sachen sagen wie, „ohne sport fühle ich mich
nicht wohl“ oder „ich muss meinen körper spüren“
oder gerne auch „mein lieber mann, eigentlich würde ich gerne ja
auch mal mein gehirn spüren, aber leider spüre da gar nichts, da
laufe ich lieber noch ein paar kilometer, vielleicht spüre ich dann ja
wenigstens einen muskelkater.“ und deshalb: lauft mein kleinen freunde
lauft. zeigts der herrschaftlichkeit. zeigts denen da draussen und stellt
euch nach dem sport am wochenende ins spital und brüllt euch an. oder
werft bierdeckel gegen den kopf des jeweiligen dee-jays, dazu braucht ma ja
kein gehirn, das geht auch so. hoh hoh hoh. und wenn das spital jetzt liest,
wie ich über das spital schreibe, dann ist das spital bestimmt sauer…
aber das spital ist gar nicht sauer, weil ich ja nur einige der pappnasen
beschreibe, die da rumgammeln ohne auch nur einen augenblick mal die größe
des ortes zu würdigen. oder was für eine zauberhafte beleuchtung
das spital innen drinnen zu hängen hat. das ist allererste sahne. nach
zwei long-island-iceteas ist das alles jedoch relativ nebensächlich,
dann könnte man aber z.b. zum dee-jaying unseres hausfreundes smax den
kanon „ritmo de la noche“ anstimmen. das ist den meisten menschen
zwar eher unangenehm, aber wir kreativen verdienen ja auch alle mindestens
10.000 öcken im monat. wir dürfen das.