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spannbetttttttuch

wir sind sehr gespannt jetzt und hier. wenige minuten vor der präsentation
unserer idee und unserer gestaltungsmöglichkeiten. man hat ja so seine
ideen. es klebt an den händen. der patrickant mault rum und will sein
geld zurück. ich habe schluckauf. das macht sich gut. ach macht sich
das gut. manno mann. und hey maxx aus mainz, du alter kriegsveteran, wir sind
zum essen eingeladen bei der finnin und der engländerin. heute abend.
kannst du dich bewegen? soll ich dich tragen? willst du es so haben? komm
fahr doch fahrrad und dann ganz schnell den berg hinab. vielleicht lässt
der schmerz dann nach. wir klären das.

also jetzt. noch neun minuten. noch neun minuten und nebenan singt einer
von seinen hiccups. ich glaube nicht mehr an zufälle. r.k. raucht eine
kippe nach der anderen. der patrickant tanzt und rub rubner sitzt starr vor
schreck an seinem tisch und löffelt biscuits. ich trinke kalten kaffee.
er ist so kalt wie der herbst, dessen freund ich bin. good morning boys and
girls. der countdown läuft.

und im übrigen ist mein küche im kopf schon fertig. wenn ich dereinst
in yorckshire 1701c einziehe, dann muss alles glänzen, dann muss alles
innerhalb 24 stunden fertig sein. dann den müll runter gebracht, erbsen.
möhren, getier und säfte eingekauft, in die dusche und ab ins bett.
ich freu mich so.

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knochenhände – ich war nicht da

gut gut und ich gebe zu es war mir nicht leicht ums herzerl die frau humppa
unheimgesucht zu lassen, doch der maxx aus mainz brauchte dringend eine sonderbehandlung.
manchmal ist das so. und nun meine lieben kinder braucht der maxx aus mainz
erst recht eine sonderbehandlung. nachdem wir nämlich in meine eigene
wohnung einbrechen mussten, naschte der junge mann unverholen vom himbeergeist,
wovon ihm der eigentliche heilige geist abhanden kam. beim hinabstürzen
in die dunkle nacht brach er sich dann zwar nicht sämtliche, doch immerhin
und das ist schlimm genug einige knochen. auf diesem wege wünsche ich
gute besserung. freundinnen müsste man sein.

und deswegen liebes humppa beibi war ich fern und ferner noch. das hat man
nun davon. aber hinterher war alles adrett und ordentlich habe ich gehört.
ganz recht. von r.k. werde ich ja nie erfahren, ob ihr nun die dunkelheit
erweckt habt oder nicht, er schweigt ja oft und heftig.

und das war das wochenende. huch. es ist ja schon wieder vorbei. jetzt kann
ich endlich wieder im sedanland rumlungern und auf meine freunde warten, die
auch um diese uhrzeit noch… es ist ja… meine güte. so was. guten
tag.

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wachtelday

lecker ist gar kein ausdruck. aber davon zu gegebenem zeitpunkt mehr.

heute spielen ja lars neumann und seine band namens (achtung und jetzt kommts)
bettie ford im tattersall… verzeihung im kulturpalazzo auf. und ich geh
nicht hin. da geh ich nicht hin. nicht mit mir. bekloppter gitarrenkrach geht
gar nicht mehr. früher gerne, heute nicht. aber früher junge junge.
da konnte der gitarrenkrach nicht laut und bekloppt genug sein. und jetzt?

jetzt kommt die soariane
und will mit uns was machen. endlich. das geile stück. und genau am 29.
november, also ein tag vorm ersten advent, zeigen wir hier, was wir können.
basar. bazar. berserker. kümmer mich drum. wir kümmern uns drum.

und herzlichen klükkwunsch du humppa beibi zu deinem wiegenfest. dirty
thirty. gibs zu, du willst es doch auch. finnische täterä musik
und dann die ganze nacht durchtanzen. so als ob wir niemals was anderes gemacht
hätten. morgen ist das fest. weit weg. ich komm auch nur wie mir geheisen
wurde. keine sorge. keine soarge.
kein problem. humppa!!!

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brimboriale zustände im lande der sedanos

heisa. wir sind fiedél ob wohl keiner hier weiss warum. bonbons überall.
und gene harris spielt das piano. wir haben ausgedient, ausgesorgt und ausgezogen
tanzen wir auf dem tisch der erkenntnis. love lovner singt tschabbdubiwuu
und der patrickant singt mit. r.k. und ich arbeiten voll rohr konzentriert
an unseren projekten. von irgendwo her muss das geld ja kommen.

heute abend ist radio. smash my pony against all oz. würde ich sagen.
das thema heisst buchmesse. auch diesmal wieder ohne vorbereitung. wir vertrauen
auf all die bücher, die wir in unserem lesen laben. kurkow, kaminer,
dostojewski. drum sing ich auch traurig lied und träum von müttcherchen
russland. und also haben wir keine idee, bis kurz vor der sendung. die hat
aber auch keinen sinn mehr, weil wir keine zuhörer haben. ich glaube,
es gibt so gut wie niemanden, der diese sendung hört. es melden sich
auch keine hörer, schreiben uns nicht. hier noch mal die email adresse:
siehe oben.

und nun ist es gleich fümpf und dann später wahrscheinlich sechs
uhr. hinterher 7, 8 und endlich um 9 kommen helm helmo und unser heutiger
stargast bull bulla um den sinn & zweck unseres tuns zu diskutieren. um
den sinn & zweck unserer tunes zu diskutieren. ausserdem ist bull bulla
unser stargast. ach das habe ich ja schon erwähnt. also nochmal: unser
stargast ist heute (die legende lebt) der magier und melodiemaker bull bulla.
er hat genug bücher gelesen. alle zwar auf englisch, aber das geht ja
auch schon. englisch geht, würde er jetzt sagen, wenn er nur könnte.
der große bull bulla. die alte sau. der ist heute abend unser stargast.
love lovner weiss noch gar nichts von seinem glück und er wird es auch
nie erfahren. dafür ist gesorgt. haaar haaar haaar. haaaaaaaahaaaaaaarrr.

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schächten macht spass und hunger

hallo freunde martialischer speisenzubereitung. wir haben hier nun ein ganz
neues hobby für uns entdeckt. der patrickant hat’s uns näher gebracht.
jetzt können wir nicht mehr davon lassen. lämmer schächten
was das zeug hält. ich habe schon 14 stück heute geschafft. r.k.
auch, love lovner liegt bei 11, der patrickant allerdings hat schon 109 scheefchen
auf dem gewissen… har har har. huch.

von wegen. wir leben streng nach den gesetzen des kategorischen imperatives…
wir leben nach den gesetzen des katalanischen imperators… wir leben manchmal
und dann aber richtig nach den gesetzen des von herrn kant im jahr 1981 entwickelten
systems… ach was weiss denn ich.

ich kann nur über das wetter reden. oder über logoentwicklung.
corporate design auch. bonbondosendesign. über die liebe auch ein bißchen
was. über den deutschen herbst ein wenig und über unser liebes sedanland.
finnische gedanken hab ich und die erlaubte menge an kaffee in mir drin habe
ich auch. also drehe ich meine kreise und zwinge den patrickant zu vernünftigem
design. hey patrickant, mach ma vernünftiges design!!! er ist willig
und beinahe habe ich das gefühl wir nähern uns der annährung.

auch was.

und r.k. kocht die suppe. heiss. macht salz drauf auf die suppe obendrauf.
weiss ja. weiss ja alles schon. rettet uns aus dem fegefeuer bisweilen und
täglich love lovner vom sicheren verderben mit seinen flash-kenntnissen.
mit seinem können. mit seinem absolut bis ins detail in ordnung gehenden
daseinsprogamm. da muss man erstmal drauf kommen. geil!

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die grüne leuchte

leiden heisst bleiben. love lovner ist milch holen gegangen. der tag rührt
sich. die herrschaften von der strassenreinigung rattern vorbei und machen
reinen tisch. das gefällt uns. sie haben einen guten job. krisensicher.
dreck ist immer.

love lovner erklärt dem patrickant, dass kreise zu würfeln werden.
dass preise gewürfelt werden. dass leise zu schlürfen wäre.
der patrickant staunt. love lovner ist ein guter mann. im erklären. im
reinkommen. im nach herzeleid weitweg münchen fahren. eine gelegenheit.
erzählt er mir was von drei wochen und ist traurig. erzählt er mir
von dann da, glänzt er. wie nie zuvor. so irgendwie kommt’s einem vor.
ich will nicht unken.

so ist dieser ratternde morgen. wir fahren mit dem boot auf dem rhein richtung
da wo der dom zuhause ist. am freitag kommt unser mann aus cologne hier her
und spielt auf. im kulturpalast. abends irgendwann. lars neumann. sie kennen
den mann? er ist heiss. er kann den bass nicht spielen, aber das sieht gut
aus und das ist die hauptsache. rock ’n roll will never die.

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batmanday

gemeinsam eine neue welt erfinden, das ist liebe. wollt ich nur mal sagen.
ist aber nicht von mir. wie auch?! sing sing. ich bedenke das zu vermerken.
so. dröhnt es trotzdem in meinen ohren. rinn in die seele. ich winke
mir jeden tag zu, nur um zu sehen ob ich mich noch erkennen. hallo guten tag.
jubel.

eine kleine reminiszenz an das was wirklich wichtig ist. da trag ich das
geld zur bank und warte auf zinsen oder noch weniger zuträglich: da geh‘
ich ins café und warte auf den st. nimmerleinstag. ich könnt hier
jetzt auch wieder was vom tiden shit faseln. den also dritten tag am stück
oder geschnitten. jetzt kritzel ich mal meine wahrheit ins klasse buch. klassenkampf.
klaas klever. klaas klar. will ich so haben. hatte ich mir so vorgestellt.
an diesem herbstmorgen das zu haben. r.k. kommt nicht. love lovner räkelt
sich im bette und der patrickant ist nach x-trem busverpassing nun kringel
beim türken kaufen gegangen. so ist mir der herbstmorgen alleine. also
wärest du. also bist du. und also versteh ich das als aufforderung mein
haus hier zu bauen. und also ist es gut. so gehen wir in den herbst, winter,
frühling bis wieder sommerlich und ohnehin die sonne ins sedanland und
direkt in mein herz leuchtet. so kann’s gehen. so könnte es klappen.
freu.

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helmut kohl ich liebe dich so sehr

das war ein toller tag. ich bin extra nach berlin gefahren um unter dem brandenburger
tor in ohnmacht zu fallen vor lauter deutschnationaler aufregung. der dritte
oktober ist schöner als weihnachten, ostern, los wochos und dominoday
in einem. er ist der schönste tag der ganzen welt. seinerzeit 1990 stand
ich zitternd vor erregung auf dem neroberg und blickte hinab auf die stadt
und wie ihre einwohner tonnenweise schnaps in sich hinein schütteten
nur um auf nationale touren zu kommen. es war toll. kein wunder. jetzt sind
wir endlich angekommen. in der wirklichkeit.

seither ist viel passiert. ein paar luftschlösser auf sand gebaut und
anschliessend mal wirklich zusammengerissen. was willste eigentlich mal werden?
und das bist dann jetzt auch bis zum st. nimmerleinstag oder wenigstens bis
zu den nächsten los wochos. so habe ich mir’s vorgenommen und dann auch
umgesetzt. kein alibi mehr. keine funsorgen, die herhalten können. schaff
dir was. bau dir was auf. such dir wie miles davis die besten musiker für
die band. ich grüsse dich und wünsch dir glükk. so isses dann
ja auch gekommen. r.k. am schlagzeug plus gesang, rub rubner am fender rhodes.
der patrickant spielt cello auf und unter dem tisch und ich an der posaune,
mach den ganzen shit erst richtig tide. so wollten es die götter. so
können sie es haben. am frühen morgen kommen einem die besten ideen.
oder dann nachts. oder kurz vor fünf und dann wieder hernach wenn die
äuglein schwer werden. heftig. schwach. schwelgerisch. darfste mal drüber
nachdenken wohin das design uns führt oder wohin wir hier das design
führen. wenn wir führerische qualitäten haben, dann ja. dann
führen wir auch. im jahre 2003 und nach erheblichem brimborium. distelmeyer
singt, lass uns nicht von sex reden. also tun wir’s auch nicht.

so long!

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versus gegen versus

von lahti ins sedanland. ich radel durch den regen, durch den herbst, durch
den nebel, durch endlich mal richtiges wetter. wie schwer und ungünstig,
wie sehr ich es dann mag, weil es sich in alle poren bohrt. core. mein leben
als wetterfool. den anderen geht’s ähnlich. r.k. geht’s aber immer etwas
anders. hab schon lang nichts mehr schlechtes von ihm gehört. heute ist
donnerstag. kurz vorm 3. oktober. wir wollen gleich mal versuchen, die weltherrschaft
an uns zu reissen. der patrickant will nicht mit machen. hans von mogup
schon. rub rubner ist weg gefahren. dann verpasst er ja alles. dann werden
wir ihn unterjochen. ihn zum sklaven seiner selbst machen… ach das ist er
ja schon. dann machen wir ihn eben zu einem ganz gewöhnlichen sklaven.

sklav sklavner.

so ist der tag. james brown kreischt rum. so kurz vor unserem weltherrschaftanunsreissprojekt
singt er nochmal schön auf. james brown wäre zum beispiel einer,
der dürfte bleiben. den würden wir uns ins wohnzimmer stellen. trotz
aller fehlbarkeiten, die ihm anhaften. er macht tiden shit. das geht. hartmut
engler von pur müsste allerdings die koffer packen. ab ins packeis. es
gibt ja musik die ist ohnedies schlecht (britney spears, foo fighters, scorpions),
aber man lässt sie gewähren, man ist ja großzügig. pur
jedoch geht gar nicht und hält einen nur auf. pur muss untergejocht werden.
und zwar vom scheitel bis zur sohle.

so denke ich mir das grad aus. wer weiss ob’s richtig ist. ich denke jedoch
schon. heute abend trinken wir auf den herbst. und feiern in den tag der deutschen
einheit rein. was gibt es schöneres als den tag der deutschen einheit.
mein lieblingstag. wir haben den protagonisten von einst viel zu verdanken.
zum beispiel blühende landschaften. vielen dank und viel erfolg.

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herbsteleid

maxx aus mainz kam und dann fuhren wir unter dem regen durch, auf der suche
nach dem fachhandel für trendbekleidung und wurden prompt fündig.
maxx kaufte sich eine jacke und ich von der gleichen marke ein neues portemonaie
für mein ganzes und vieles geld. das hat spass gemacht für wahr.
so gerüstet für den kapitalistischen alltag fuhren wir auf einen
hügel bei mainz und ich durfte mir allerlei musikalische schmankerl anhören,
die der gnädige herr so produziert hat. man sagt ihm ja gewisse fähigkeiten
nach. draussen war indes der herbst ausgebrochen. man vermisst den sommer.
man heult ihm nach. ich bedingt, aber unter umständen auch. es war ein
schöner sommer. der schönste seit jahren. man konnte nicht klagen.