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[we was born under a wandering star in der din mittelschrift]

wir, das sind la patrickantissima, erika und susi sorgenfaltenfrei
und manchmal auch unsere 3d-frau die münch münchnerin, die weiterhin
nur erahnen lässt, was sie im schilde führt, wir sind gespannt.
es ist nicht immer spannend, aber manchmal. was wollte ich heute noch alles
machen und bin nicht dazu gekommen. hab mein planziel nur mit hängen
und würgen erreicht. hechel. man tut ja was. man sitzt ja nicht nur rum.
man fährt halt so rum und schaut mal locker, mal angespannt in den dafür
vorgesehenen bildschirm. versuche jemandem die grundlagen des corporate designs
beizubringen. der mann kommt aber immer erst um halb elf und dann ist mir
die grundlage für die basis meines fundaments längst abhanden gekommen,
kurz gesagt: dann hab ich kein bock mehr. wenn also der was zu lernen habende
mal etwas früher ins gelärsch kommt, dann könnte man ihm auch
was beibringen, was spannendes, was für’s leben und was in 256 graustufen
obendrein. mach mal was mit dem tonwert, brülle ich ihn an und: sag mal
spinnst du, was ist denn das für eine unsägliche spationierung???
herrschsüchtig bin ich. bocassa vom sedanland werde ich nicht ganz zu
unrecht genannt. ich habe die nase voll, sage ich und hau ihm voll eine rein.

später gehen wir alle zusammen einen kaffee trinken, am
frühen abend, damit wir auch weiterhin wach und voller drang nach der
tat, in dieser konstellation am werke knechten können. weil wir das so
wollen. es ist manchmal der schönste job der welt. glaub ich jedenfalls.

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[drei machen das menschenmögliche]

wir drei, die wir hier sind… hahaha… wir sind schon welche.
das muss man sich echt mal vorstellen. wir sind voll rohr krass unterwegs.
von früh bis in die tiefe nacht hinein haben wir fun und sind voll gut
drauf… wiegeln ab, ma… stop!

jetzt mal im ernst. manchmal, da fällt mir eigentlich überhaupt
nichts ein. was soll ich denn dann schreiben? häh?! kann mir das mal
jemand sagen?! es muss doch was geschrieben werden. die leute mailen sofort
empörte empörungsmails, wenn mal nichts drin steht im klassenbuch.
also saug ich mir was aus den fingern. und das muss uns schnell gehen, weil
ja sonst noch ziemlich viel zu tun ist. unser anwalt (gott hab ihn lieb!)
meinte neulich, dass man meinen könnte wir hätten den ganzen tag
nichts zu tun und das stimmt ja gar nicht. wir haben den ganzen tag eine menge
zum tun. und tun das dann auch. deshalb darf diesem büchlein hier auch
nicht so ein großes zeitfenster eingeräumt werden. denk doch an’s
geschäft, ruft mir r.k. dann immer zu und schlägt mit seinem morgenstern
auf mich ein. deshalb muss ich in sekunden diesen im prinzip… wemmer ma
ehrlich sinn… völlig langweiligen und öden alltagstrott hier im
sedanland in ein aufregendes wortkostüm packen, damit alle denken, hier
würde es total lustig und innovativ zugehen. stimmt natürlich gar
nicht. wir hocken wie die roboter vor unseren rechnern und tippen zahlenkombinationen
ein. wir programmieren in maschinensprache und sprechen auch so. was soll
man denn da immer wieder schreiben? es ist schlimm. draussen ist die ganze
zeit dieser alberne herbst am machen und hier drin sind wir drei albernen
alltagstrottel am so tun als ob wir irgendwas wären. ist aber nicht der
fall. r.k., der patrickant und ich, wir sind drei alltagstrottel wie sie im
buche stehen. und zwar im strafgesetzbuch.

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[zustand der klabautermänner an bord und privat]

yo! so könnte der patrickant jeden morgen rufen, wenn er
morgens mal hier wäre. er kommt aber immer etwas später, denn er
kann nicht anders. eines tages wird er dafür bezahlen müssen, dass
er nie macht, was man ihm sagt. leute die ähnliche erfahrungen mit ihm
gemacht haben oder noch machen, melden sich bitte. wir könnten uns gemeinsam
eine strategie überlegen, wie man ihm den lenz austreibt. ich wäre
für verprügeln. und zwar nach strich und faden. gerne höre
ich mir jedoch auch andere ideen an. man weiss ja nie. also schreibt uns.

so ariane. war hier und wir wissen jetzt genau bescheid. am
29. november 2003 wird ja hier die erste stijlroyalistische
veranstaltung stattfinden und hierfür planten wir en detail. so wird
es jetzt gemacht. alle vorschläge anderer coleur sind sofort im dafür
vorgesehenen schmelzofen zu einem zähen brei zu… ähm… machen.

und jetzt da die arbeit wie ein dschungel über unseren
köpfen zu einer wunderschönen pflanze zusammenwächst, ist die
tat gefragt. es gibt so viel zu tun und an weihnachten möchte man doch
auch mal entspannen und einen keks verspeisen. wir jedenfalls wären gerne
teil einer großen keksverspeisgemeinde, davon träumen wir jeden
tag und jede nacht. wir träumen und schäumen von bäumen ohne
die fräumen zu versäumen. das jedenfalls sagt mein arzt oft zu mir.
und ich glaube er hat recht.

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[kicki das streuselbübchen]

eines tages, da wuchs in einem sonnigen land voller fröhlicher
bienen und anderen insekten ein kleines wesen heran. es wuchs und wuchs und
war schließlich so groß wie ein fingerhut. das kleine wesen war
über und über mit butterflöckchen bedeckt und sah ansonsten
aus wie eine ente. es machte auch immerzu quak quak und verdrehte dabei lustig
die augen. die anderen im bienenland gaben ihm den namen kicki. und weil kicki
so lustig lausbübisch drein schaute, so war es für alle kicki, das
streuselbübchen.

die zeit verging, es kam der winter und das streuselbübchen
wickelte sich in eine strahlend weisse decke und kullerte den berg hinunter.
es kullerte und kullerte und dabei sagte es „quak quak quak!“ und
„quak!“. manchmal da waren am berg kleine sprungschänzchen
eingebaut und dann schwupp di wupp flog das streuselbübchen durch die
luft und dann schrie es „huii, uijuijui!!!“ und quiekte und lachte
aus vollem herzen, dass allen anderen die seele aufging. unten am berg angekommen,
rollte sich kicki das streuselbübchen aus seiner decke und lief ganz
aufgeregt wieder den berg hinauf. all die vielen meilen und die höhenunterschiede
rannte es ohne zu ächzen und zu stöhnen hinauf, dass allen anderen
ganz anders wurde, weil niemand so schnell den berg hinauf laufen konnte wie
das streuselbübchen.

eines tages kam ein mann vorbei. er war von beruf grieche und
hörte von dem streuselbübchen. „wenn das so ist, wie ihr sagt,“
erklärte er dem volk „dann muss das bübchen bei den olympischen
spielen teilnehmen. die sind nächste woche in meiner heimat in athen
und wir könnten noch einen 3.000 meter hindernisläufer brauchen.“
da jubelte das volk und sie nahmen das streuselbübchen und trugen es
auf ihren händen fort. einen olympiasieger aus den eigenen reihen, das
könnten sie sich gut vorstellen.

es wird also noch ganz aufregend mit unserem streuselbübchen
und was es alles in athen erlebt. ihr dürft gespannt sein. schaut also
nächste woche wieder rein, wenn es wieder heisst: kicki das streuselbübchen.

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[stückchen vom bäcker bringen glaubwürdigkeit]

als ausgemachter spiesser macht es mir spass rituale und traditionen
zu zelebrieren. so gehe ich jeden morgen zum bäcker und weiss nicht was
ich will. mein vater oder schwingo mc gyverstein hätten gesagt: „dann
haste auch kein hunger.“ doch so weit möchte ich nicht gehen. hunger
habe ich schon. manchmal jedenfalls. also gehe ich gleich wieder zum bäcker.
mit dem patrickanten zum kringelmann oder mit r.k. zum lidl. günstig
einkaufen. das lohnt sich. das macht auch spass.

der patrickant merkt an, dass man etwas nicht halloweenparty
nennen darf, wenn kein halloween drin ist. und er sagt zu recht: „das
ist ja hart!“ er ist sehr stolz dem ereignis ferngeblieben zu sein, das
kann r.k. jedoch nicht von sich behaupten, wie ich gerade zu meinem entsetzen
feststelle. r.k. war (gott sei seiner seele gnädig) am freitagabend auf
der halloweenparty im wiesbadener schlachthof. alles klar. das wird konsequenzen
haben mein freund. warte nur bis der vater heim kommt. das kann nicht ohne
folgen bleiben.

ich hingegen schlendere zur bäckereifachverkäuferin
und verlange nach satisfaktion. was bleibt mir denn auch sonst?

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[von geisterhand massiert]

och war das spannend. alle klar. wir wohnen in einer stadt,
in der geht’s rund. besonders am wochenende. und vor allem dann, wenn man
so aussieht, wie die leute auf den fotos, die z.b. bei wiesbadeneins.de
oder im nomono
auf diversen veranstaltungen herumlungern und mehrfach und ohne ersichtlichen
grund abgelichtet werden. ich frage mich dann immer: kenn ich hier in der
stadt eigentlich irgendjemanden? ich habe es vergessen. ich kenne hier jedenfalls
niemanden der auf partypiepelfotos zu sehen ist, liegt daran, dass ich woanders
meine freizeit verbringe. und halt nicht so voll rohr gut druff und mit weissem
pülverchen am naseneingangsrand. schade. mensch. och. rub rubner kennt
nat – tür – lich jeden auf diesen bildern. er ist einer, der dazu gehört,
er ist ein partypiepel in the house und geht jedes wochenende weg extrem.
alkohol is king und solche sachen. r.k. und ich gehören nicht dazu und
wenn dann woanders und der patrickant gehört nur sich selbst. er ist
frei. und r.k. nickt. wir sind sklaven unserer selbst. schade eigentlich.
dabei hätte es so schön werden können. man würde sich
extrem amüsieren und hätte jeden montag was zu erzählen. zum
beispiel, dass es wieder voll super duper gewesen ist, oder boah war das krass
am samstag und ich geh grundsätzlich nicht vor drei uhr morgens aus dem
haus und selbst das ist noch früh. so jedoch… neulich fuhren der patrickant,
helm helmo, die finnin und ich um 22:00 uhr mit dem taxi von einer party nach
hause. wir waren gerade eine halbe stunde da, dachten aber es wären schon
2,5 stunden. so langweilig war es dort. dann sind wir früh gefahren.
jeder zu sich. das war kein schöner anblick. und so ist es jedes wochenende.
auch an sylvester, während des weinfestes, am wilhelmstrassenfest (gott
steh uns bei!) und sogar beim opelbadfest. grausam.

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kreiskrankenhausherrlichkeiten

hallo ihr hühners. it’s to good, to be true… ich könnte weinen
vor glück. die blätter… sie sterben. es ist nass und kalt. beim
kringelholen haben der patrickant und ich gerade eine frau entdeckt, derren
kleid einer siebziger jahre tapete nicht ganz unähnlich sah. so eine
tapete hätten wir gerne, dachten wir und gingen einige meter weiter und
schwupp di wupp kartoffelsupp, was sahen wir, mitten auf der strasse stehen?
ein musterbuch mit siebziger jahre tapeten. wenn man sie geschickt einsetzt,
nicht zu viel, nicht zu wirr und zu bunt, dann kann das klasse aussehen. in
yorckshire 1702c wird das auf jeden fall an die wand geklatscht denk ich mir
grad. meine güte. denk grad an finnland und wie die finnen das finden
würden. die lieben finnen. mein vater jedenfalls war ein rollender stein.
wenn man gut ist, weiss man was wir hier hören. musik meine ich. das
wüsste man dann ja.

und: unser sonnenschein cruist mit seiner rostigen karre durchs westend und
r.k. macht einen auf wichtig. da lassen der patrickant und ich es uns extrem
gut gehen. machen einen auf dicke hose und necken die passanten. wir könnens
uns ja erlauben. wenn hier jemand extrem lässige hunde am sein ist, dann
doch wohl wir zwei motherfucker vor dem herrn. und zwar direkt vor dem herrn.

heute abend kommen verschiedene exemplare eigenartiger natur zu einem schmuseabend
zusammen. darauf muss ich mich vorbereiten. halloween ist für omas. da
machen wir nicht mit.

und dann noch was:
eine uns vertraute und im oberen dezibel bereich angesiedelte popgruppe muss
leider ihren wunderschön gelegenen proberaum aufgeben. wir fragen daher
alle leser und leserinnen unter dem himmelszelt: wer weiss ein neues räumchen,
in dem die herren von beinhaus
ungestört ihrem rüpelhaften musikantentum nachgehen können.
prompte hilfe wäre uns am liebsten. wir wären sehr dankbar. bitte
umhören. danke & schönes wochenende.

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ein licht wabert durch die welt und: pling!

well. ein donnerstag wie er sein soll. der kaffee schmeckt fabelhaft. vielleicht
erleidet der herr love lovner einen magendurchbruch, wenn er ihn sich in den
schlund hinein gießt, aber was kann denn ich dafür. ich habe das
nicht zu verantworten. ich koche solche brühen täglich und bisher
ist noch niemand daran gestorben, warum also unser herr lovner? nein, dafür
gibt es keine anzeichen.

und dann winkt der schriftwechsel und solche sachen, die einfach dazu gehören.
leute auffordern die scheine rüber wachsen zu lassen. ein leidiges thema.
schämt euch. aber die allermeisten sind brave zahler und vergüter.
die haben wir lieb. die anderen haben wir auch lieb, aber anders lieb, und
lange nicht so lieb wie wir humppa, finn, ändi und die schneiderin vom
königssee lieb haben.

hernach werden wieder speisen gekauft. ich bin mir sicher. der patrickant
ist gerade vom ewigen kringel auf die trashbrötchen vom lieben türkenbäcker
umgestiegen. ich bin fürwahr ein großer freund des türkischen
in honig gesottenen gebäcks, aber brötchen gehen nicht. da hat das
vollkorn kein zuhause gefunden, im türkischen brötchen, wie eigentlich
auch weltweit das vollkorn wenig willkommen zu sein scheint. da müssen
wir es hier bei uns aufnehmen. ihm asyl gewähren und es in unsere brote
und brötchen mit einbacken. da fühlt es sich wohl. dort ist es zuhause.
das liebe vollkorn.

so, jetzt erst ein kurzes gebet und dann auf das vollkorn. prost!

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neue ideen der immer selben herrschaften

die zeiten, da wohlstand und ursprünglichkeit mein zweiter und dritter
vorname waren, sind längst nicht vorbei. dass sich da keiner täuscht.
wir sind da wo wir hingehören. zenit hin, zenit her. alles klar. so!

meiner seel. ein herbstmorgen. der patrickant ist so früh erschienen,
dass ich fast glaube er ist mir erschienen. eine wahrhaftige erscheinung und
wenn der liebe lieb liebner auch noch hineintropft, dann kütt nix mehr
schief gehen. dann werden die knaben gebrieft und müssen sich dann festlegen.
freizeit adé. alles für die royalisten. wer’s jetzt nicht glaubt,
der kann sich auf was gefasst machen. r.k. und ich sind auf 980. huhu hallo.
ist jemand zuhause.

so ist das heute mogen. fröhlich gestimmt und doch voller drang und
dringlichkeit machen wir uns ans werk. es will und es muss uns gelingen. am
abend wollen wir ergebnisse sehen. und hernach gehen wir mit der soariane
zum japaner, da müssen zahlreiche fahrräder her. all you can eat.
nicht ganz ungefährlich für den sushiwirt. aber nun zu einem anderen
thema. auf wiedersehen.

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einer fehlt immer und das zu recht

um die präsentation eines produktes vorzubereiten, quält man sich
gelegentlich in aller herrgottsfrühe aus dem bette um frisch gebügelt
und wie das blühende leben hernach dem kunden und der kundin das erdachte
schmackhaft zu machen. so auch heute. gerne werden solche ereignisse dann
um 5 stunden verschoben und schon war alles umsonst. ich bin marginal beleidigt,
jedoch nur ganz marginal, denn wer ist der könig? der kunde ist könig.
was wären wir ohne ihn. lieber kunde. bussy!!!

und so rattern wir in gewohnter qualität vor uns her und hin. ich tausche
die wiesbaden swing gegen die justlefthand, bzw. umgekehrt. der patrickant
hat nichts dagegen, auch r.k. nickt und stimmt mir zu. im benutzen von schreibschriften
bin ich nicht besonders geübt. manchmal jedoch muss es einfach sein.
heute zum beispiel. heute kommt auch unser junger freund und halunke pommes-frites-currywurst
von seiner sitzblockade zurück. frisch buddhistisiert und gestählt
für den unschweigsamen alltag wird er sein und so werden wir im laufe
der nächsten zeit bestimmt neues aus belgien erfahren und wie es seiner
seele so geht. ich bin mir sicher, gleich geht die tür auf. und darauf
freue ich mich schon jetzt.

love lovner fehlt heute unentschuldigt, obgleich wir seine fähigkeiten
der 3d-visualisierung gerne in anspruch genommen hätten. so müssen
wir uns nun selbst helfen. es ist immer das gleiche. dieser nichtsnützige
sonnenschein… ein meister der unkenntlichkeit.

this is the day. die sonne scheint, aber kalt ist es doch noch. das chaka
fährt sich besser als das tigra, die plantanen verlieren ihr laub, ’s
ist still geworden. bald ist weihnachten.