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[weekendaz]

fast

klar, wenn man keine diszplin kennt, was soll dann auch groß werden?
ich kenne disziplin nur vom hören/sagen. ich bin schwach. zu geb ich’s.
und nun bitte anrufen und auf mir rumhacken. warum auch immer. ich hab zeit.

das wochenende war schön. so ein schönes
wetter und all die tiere und pflanzen, die sich einem um die beine winden.
phantastisch. ich kam mir vor wie im urlaub. leider hat der mann, der bei
im hause den granitboden versiegelt hat vergessen die lösungsmittel zu
erwähnen, die im siegelöl enthalten sind. das hat uns dann entsprechend
reisen lassen. ballons sind zerplatzt, sterne waren deutlich zu sehen und
kopfschmerzen deutlich zu spüren. wir haben gesprüht vor freude.
lauter sehenswürdigkeiten unter dem bett und an der decke und das beste:
wenn man die augen schlaß sahs ebenso aus. also was will man nun noch
vom leben, wenn man soviel an lösungsmittelgewürm zuhause rumlungern
hat? da brauchts kein zoo und kein panoptikum. alles an ort und stelle und
die haustür bleibt kalt. heute gehen wir in den wienerwald. mille grazie!

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[bestimmt nicht, aber vielleicht schon]

na kinder, alle vorsätze schon wieder aus dem fenster geschmissen? schmeckt
der imbel und die schweinshaxe schon wieder? immer noch so aggressiv? kann
man ja mal machen, muss man aber nicht. die nächsten vorsätze könnten
schon zum 11. februar oder gar für morgen auf dem plan stehen. ich bin
nicht groß aber weitläufig von sich denken oder auch mal dem patenonkel
zum geburtstag gratulieren oder einfach mal das grab der verblichenen giessen.
ein paar tannenzweiglein schützen die saat vor frost und bieten zudem
ein heimeliges bild, welches wir uns hier loben. heimelige bilder sind unser
zweiter vorname. hierselbst im schönen sedanland ist’s indes very heimelig.
alle sitzen mit offenen mündern neben r.k. und staunen was der alles
kann und es sogar erklärt. also ich jetzt nicht, aber die anderen. ich
staune ja nie, gelte ich doch als oberflächlich und lakonisch bis dorthinaus.
ich kenn schon alles. kennste einen, kennste alle. meine devise. wunder gibts
keine. nur plattes lamenge und staubiges einerlei. mir kann keiner.

dr. trocken bitte in die lakonie!

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[quak quak quakism]

alle wieder da im sedanlande. einige klagen über erkältungsqualen
und sehen auch so aus, aber das ist mir egal. ab jetzt wird geschafft. leistung
erbracht. da bin ich eisenhart. wer nicht spurt fliegt raus und zwar gnadenlos,
wenn nicht so gar gnardenlos. erbarmen war gestern.

unsere lieben dienstleister sind alle noch im urlaub,
manchmal fällt das wollen schwer, weil das ist so weit weg ist. anders
ausgerückt, ich würde gerne, wenn ich hätte, aber ich habe
nicht, so dass es beim wollen bleibt. also gar nichts. aber es gitb genug
zu tun und alle sind konzentriert. außer einer und der hat gestern wiegenfest
gefeiert: bull bulla ist jetzt noch älter geworden. wir gratulieren ihm
und wünschen ihm alles gute auf all seinen kaum nachvollziehbaren wegen.

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[gutes neues…]

hu ha. manchmal glaube ich, ich sei hong kong pfui.
dann wiederum ist mir ganz andersterstersder zu mute und ich weiss, dass ich
hoss cartwright bin. so kommts mir jeden tag neu vor. das neue hat was gutes,
weil’s das alte hinter sich lässt ohne es zwingend verleugnen zu müssen.
jetzt also ist 2004 und huch, da wird ganz deutschland ja fußballeuropameister
und olümpiasieger obendrein. harz-, rürup-, herzog- und wasweißichfürkommisionen
werden uns blühende landschaften bescheren. das weiß ich. wir glauben
fest dran und wählen als nächstes die FDP.

so ging das ja also jetzt los. lauter fummeligkeiten
sind zu erledigen, wie auch das hier, das hier ist ein kleiner wink, wie’s
demnächst zu gehen wird auf den royalen seiten. alles hell. highway to
hell. ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich nicht übertreibe.

gestern hat’s geschneit und da dachte ich „mönsch,
schnee und rodel bestimmt gleich gut!“, aber dann schnie es nicht mehr
und ich packte warf die speckschwarte mit der ich die schlittenkufen fit machen
wollte in die pfanne und bug mir ein omelette aus speck. pfui teufel. wenn’s
so gewesen wäre, aber so war’s ja abermals nicht. auch dieses jahr dürft
ihr lieben leserlein mitraten, wie’s mit der wahrheit so steht in diesem lustigen
büchlein. schlägt r.k. uns äxte in kreuz? wird bull bulla der
größte HTML-scheriff im ganzen wilden westen? wird der patrickant
je gesund? hat love lovner seinen spitznamen verdient? gibt’s mich wirklich
und wenn ja, was ist meine aufgabe? das gibts nachzulesen und am ende des
jahres kann man einen nigel-nagel neues audi A8 gewinnen. aber nicht bei uns.
schönen jahresanfang ich wünsche.

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[pause 2003]

ist zu. und das zu recht. irgendwann kommt ja mal der punkt,
an dem man nicht mehr kann und auch nichts mehr sieht, vor allen dingen ein.
dieser punkt war dann auch rechtzeitig zu den weihnachtsferien erreicht.

die royalkomm weihnachtsfeier war ein brüller nach dem
anderen. die deejays wurden von druffenen technofans bedroht und die gäste
durch ebensolche musik arg drangsaliert. irgendwie hat man da aneinander vorbeigeredet,
was die musik betrifft. die deejays haben jedoch getan was sie konnten. dafür
möchte ich ihnen an dieser stelle auch danke sagen: danke max, danke
smax, danke trojan. kein dank gilt allerdings dem vierten, mir unbekannten
mann am plattenteller, denn dass elektronische musik auch schlecht sein kann,
hat man ja schon geahnt, aber dass sie einer der hölle nahe weilenden
grotte entspringt, war mir in dieser form nicht klar. das war grausam und
kommt so mit sicherheit nicht mehr vor. die gäste waren jedoch tapfer
und wenn man ganz viel wein trank, dann war’s gerade zu ertragen. lustig war’s
ja auch, darf ja nicht unerwähnt bleiben. immerhin kamen viele von weit
her, viele die man das jahr über nicht zu sehen bekommt, viele die uns
am herzen liegen und viele die uns nicht am herzen liegen kamen zum glück
nicht und so war’s ein tröstliches und unterhaltsames fest bis in die
sog. puppen. danke.

das jahr war ein besonderes. hat sich viel getan und es wurde
achterbahn gefahren, dass die schwarte kracht. machnes muss man lernen, manches
hat man auch gelernt. da gab es leute, die mir über den weg gelaufen
sind dieses jahr… mein lieber scholli, da hat das schicksal aber grad arg
schlechte laune gehabt, das hätt’s so nicht gebraucht. 2004 muss unbedingt
ohne jene stattfinden. ich bitte darum. der rest war sonnenschein und freude.
wer hätte das gedacht. so ein wunderbarer sommer, so wunderbar, dass
wir ganz geknickt waren, als love lovner seine flip flops in den winterkarton
gepackt hat. die sonne brannte einem so lustig auf den pelz, dass es eine
wahre freude war. es war hell, heiß und hat gebrummt. einer der schönsten
jahre seit meiner erinnerung und das nicht nur klimatisch gesehen. wir sind
im sedanland glücklich. haben die zeiten mit den ausserirdischen noch
gut erinnerung und wie’s „att att attatt“ gemacht hat. und wie dann
der august kam und auf einmal alles noch viel heller erleuchtet mir erschien.
man macht die erfahrung, dass finnland ein schönes land ist. eine reise
nach lahti und das herzerl purzelt aus dem zuge. jetzt liegts da und ist in
guten händen. danke schön liebes achterbahnschicksal. das hat’s
gebraucht. andere hier im sedanland machten andere erfahrung. manchmal ist’s
das ende, dass dem neuen einen anfang gewährt. jetzt bloß die ruhe
bewahren und sich nicht ins bockshorn jagen lassen.

was die arbeit angeht, so können wir nicht klagen. es macht
spaß und ist reichlich da. irgendwie ein wunder, wo doch alle klagen
und wehleiden. mit guten ideen und gutem mut kann jedoch jedes tal tapfer
durchwandert werden. so ist’s und so wird’s auch immer sein. wir machen unsere
jobs und die machen uns. weil wir dazu da sind, weil das unsere freude ist.
design muss sein.

und am schluss stand dann auch noch der langersehnte umzug nach
yorckshire 2.0 an. die version 1.1 wurde mit lust verlassen und kann nun gesprengt
werden. 2.0 ist eine wonne und wenn erst die blümlein blühen und
das zarte grün des frühlings unseren hinterhof verschönert,
dann wird das neue jahr in vollem gange sein und auch hoffentlich noch weitere
interessante, neue, gute und erfolgreiche zeiten bescheren. dann ist alles
gut. dann wird alles immer besser. was geht. wir nehmen euch an die hand und
sagen danke.

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[immer die gleichen]

wir haben jetzt endlich einen sündenbock, wissen jedoch
gar nicht wieso der auf einmal angehüpft kam. aber wo er mal da war,
da haben wir ihn auch gleich seiner bestimmung entsprechend eingesetzt. sündenböcke
sind heutzutage rar. zwar eine gute idee, aber irgendwie kommt es uns so vor
als wäre ein prima sündenbock auch die eigene nase, an die man sich
mal fassen könnte und schön bräuchts keine sündenböcke
mehr. aber immerhin sehen sündenböcke gut aus und machen was her
und darauf kommt’s ja schließlich auch an.

heute abend haben wir wieder radiosendung (2300-0100 / 92,5mhz).
wir sind höchst motiviert und schlagen kapriolen und uns auf die schenkel
vor erregung. heute ist weihnachtssendung und jahresrückblicksendung
und keine zeit für irgendwas anderes, weil ja auch (und das wird die
leserschaft sicher brennend interessieren. (grunz!)) meine wohnung nach fünfhunderttausend
jahren des umbaus und der relaunchaktivitäten endlich fertig geworden
ist. morgen krick ich den schlüssel und übermorgen lehne ich mich
gegen die heizung und warte weihnachten ab und laufe barfuß über
die kieselsteine in meinem schlafzimmer. das wird ein fest. ich freu mich.
schrei mir verdammt nochmal einen fluss. dann ist es doch gut. schüss.

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[einatmen – ausatmen / in dieser reihenfolge]

puuuuuuuuuuuuuuuuh. mannometer. ein gezerre und jeder schmeisst
mal seine problematik auf den tisch. zack. hier isses. wir sind ja nicht gerade
neu im geschäft, aber manchmal kommt’s mir vor, als wenn wir kleine kinderlein
seien. so voller trotz & rotz und gar nicht einsichtig. aber wir schauen
uns in die augen und hernach sagen wir, mensch das können wir doch. wir
sind’s doch. die bekloppten säcke aus dem sedanland. keiner von uns will
den anderen missen und so weinen wir uns aus diversen anlässen die augen
wund. später und sogar schon jetzt ist alles wieder gut.

also kinners. ran an die arbeit und dann wer will ran ans weihnachtsdünken.
r.k. und ich werden die fahnen auch zwischen den jahren wehen lassen. so leid’s
mir tut, aber das ist nötig. wir müssen doch viel verändern.
da wird wohl in der kürze auch was neues im bilde und in der schrift
auf den computermattscheiben unserer leser- und interessentenschaft erscheinen.
wir sind im prozess. das sind wir ja auch fast immer. macht mit.

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[nach dem regen]

es ist friedlich hier. ich bin noch müde. die nacht war
unruhig. wahrlich. aber nun ist es ein herbstlicher morgen wie eh und je.
die sonne scheint. der himmel ist blau, doch ist’s betrübt. ich sollte
mir den kaffee holen, der mir gebührt. schmack. und noch einen heiseren
gruß nach finnlandia. auf jedes stimmchen kommt es an. krächz.
die zeit der sprachlosigkeit… sie braucht gar nicht erst anzuklopfen. ich
lass sie nicht herein. geht ja auch nonverbal. habe ich gelesen. ich grüß
euch alle recht herzlich.

wenn dereinst r.k., der patrickant und bull bulla (der neue)
hier reinschneien, dann muss mal kurzen prozess gemacht werden mit dem chaos.
hier sieht’s aus. in der küche sieht’s aus. das besprechungszimmer ist
ein wahrlich wasteland, fahrräder stehen herum, flaschen mit waldfruchtschorle
versperren mir die sicht zu den dingen. ich wünschte ich hätte jetzt
voll rohr bock, das hier zu beseitigen. stattdessen hole ich mir eine brezel,
weil ich ja nur voll rohr bock hätte voll rohr bock zu haben das hier
zu beseitigen, was aber nicht der fall ist.

übrigens: hat sich schon wer das kleine stijlroyalistische
filmschen runterge… äh …holt? ist das nicht prima. haben der patrickant
und bull bulla ganz alleine gemacht. die haben sogar darauf verzichtet, die
wirklich kompromittierenden bilder in den clip mit einzuflechten, denn da
hätten doch so einige das haupt verschämt gesenkt und uns hernach
was von persönlichkeitsrecht erzählt. breaktanzende architekten
sind jedoch in voller länge zu betrachten, genauso wie betrunkene männer
im anzug, die eigenartige handbewegungen machen. jaja, die bowle. ich weiss.

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[endlich!!!]

bull bulla und der patrickant habens endlich getan.
sie haben geheiratet… oder nee, viel besser.
sie haben das vierzig sekunden minivideo
von der ersten stijlroyalissima
(wobei ich mir noch nicht ganz sicher bin ob mo oder ma
am schluss stehen muss) fertig
gestellt
und das kann man nun downloaden,
wenn man auf den link
klickt, der dafür vorgesehen ist. also sozusagen überall wo’s rot
im text ist, da muss man klicken. und wenn man drei-, viermal klickt hat man
sich das produkt der beiden
turteltäubchen auch
drei- bis viermal runtergeladen. das macht spass und man hat auch was
davon. es ist erstaunlich welche brilliante
qualität
zustande kommt, wenn man mit 35mm-material
arbeitet, gerade wenn die szenen auch noch erstklassig ausgeleuchtet wurden.
doch seht selbst.

und nun ist aber auch wieder das wochenende am start. das hat
uns noch gefehlt. wir wollten doch eigentlich nie wieder ein wochenende haben,
das haben wir uns erst am montag geschworen, aber dann kam was dazwischen.
und nun haben wir den salat. was alles so los ist vor weihnachten, merkt man
zum beispiel, wenn man’s geschafft, nämlich wenn man sein eigener herr
ist. selbständigkeit war ja von je her kein zuckerschlecken. eher ein
krieg, kampf, elend, notdurft, kettensägenmassaker, bleierne zeit, stahlgewitter,
nirgendwo ist poenichen, zu lande, zu wasser und in der luft und schau mal
der herr mit seinem hühnerfahrrad, der hat’s auch nicht leicht.

schönes wochenende liebe kinder und einen schönen
dritten advent.

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[man muss überreden können dürfen]

verzweifelt versuche ich helm helmo dazu zu bewegen, dass er
bei uns anfängt. so einen könnten wir gebrauchen. so einen hatten
wir ja noch nie. er könnte die telefone überwachen und locker flockige
plauderstündchen mit schwierigen kunden halten. und weil wir ja quasi
nur einen einzigen schwierigen kunden haben, da hat er ja dann auch zeit zum
fingernägel lackieren, echo der frau lesen, marinade aufkochen, völker
unterjochen, hähnchen essen, kinder erziehen. was auch immer. das könnte
er hier machen. aber wenn er diesen einzigen schwierigen, ja schmierigen kunden
den wir je hatten dann bearbeitet hat, dann schicken wir ihn ein jahr in die
karibik. helm helmo, nicht den kunden. und wenn sich jetzt all unsere kunden
betroffen im spiegel betrachten, dann kann ich entwarnung geben, wenn jedoch
jemand sein spiegelbild gerne mal mit dem eines dänischen radrennfahrers
verwechselt, dann jedoch bitte ich inständig in sich zu gehen, denn dann
ist das bitter nötig. steht sozusagen ganz oben auf der todo-liste. käme
einer zäsur gleich. also um diesen kunden würde sich helm helmo
kümmern. beispielsweise könnte er ihm ein paar schuhe aus beton
anfertigen lassen und dann ab mit ihm in den lacus lemmanus. mit dem schwierigen
kunden, nicht jedoch mit helm helmo. der muss ja bleiben. er muss sich ja
auch um seine kinder kümmern. einer seiner söhne müsste jeden
moment hier rein kommen, der andere ist schon seit stunden da und schreibt
dummes zeug auf beigen hintergrund. verdana. wenn man sich da mal nicht vertut.

nun müssen wir aber erstmal was essen und was isst ein
mann, wenn er nur 5 minuten zeit hat?