gumma, die sonne geht auf. das macht sie jeden morgen. die gute. ich hab sie
lieb. die sonne. jetzt scheint sie wieder stolz zum fensterlein hinein, die
gelbe sau.
statt faul im bette herumzulungern finde ich es schon seit einiger zeit ratsam
den frühen wurm zu verspeisen. mir ist zwar schlecht, denn würmer
sind ja im prinzip ekelhaft, aber ein mann muss tun, was ein mann glaubt tun
zu müssen. wegen all dieser theorien drischt nun wiederum bull bulla
mit r.k. seim morgenstern auf mich ein. das blut spritzt bis zur decke. schade
dass der patrickant abermals beim bäcker ist. er hat ja leider ein verhältnis
mit der bäckersfrau. ich muss es leider so unverblümt sagen, aber
der belgier hat eine andere. tut mir leid. wir werden die fachhochschule davon
in kenntnis setzen müssen. besonders diesen mir persönlich unbekannten
cholerischen schreihals, der den studenten versucht die welt der fotografie
zu vermitteln. ich habe viel davon gehört. gerade er muss informiert
werden. vielleicht brüllt er sich dann die lunge aus dem leib und die
studentenschar ist erlöst. schön wär’s. ruichy shimano hat
sich vom acker gemacht. neue festplatten kaufen. kauf nur kleiner japaner,
kauf du nur festplatten. dann wird alles gut.
ich hingegen habe genug gesehen. der morgen schreit mich an, ich soll endlich
aufhören. ich soll endlich anfangen. ich soll endlich weitermachen. ich
soll endlich zu potte kommen. mach ich. es ist mir eine ehre.
bullomat
in einem punkt sind sich alle roboter und bull bulla einig: die menschheit
muss vernichtet werden. der patrickant nickt, stimmt dem zu. r.k. hat schon
seit einiger zeit damit begonnen, die menschheit zu vernichten und ich selbst
glaube nicht an zufälle. nur der japaner scheint sich unserer meinung
nicht anzuschließen. er sitzt den ganzen tag da und baut festplatten
aus dem einen computer aus und in den anderen wiederum ein. dann behauptet
er, er könne nichts arbeiten, weil seine macs nicht funktionieren, was
aber überhaupt nicht sein kann, weil macs IMMER funktionieren. wegen
dieser behauptung drischt r.k. schon seit längerem mit seinem microsoftmorgen-stern
auf mich ein, aber ich bleibe dabei. ein apfel schmeckt gut, besonders wenn
er nicht klein und weich ist. bull bulla hat vor lauter menscheitsver-nichtungsphantasien
bereits blut unterlaufene augen. der japaner hat sich am alten imac zu schaffen
gemacht um in ihm eine achtzig gigabyte festplatte festzulöten. patrick
unser belgischer praktikant ist beim bäcker. r.k. schmiedet pläne
für danach. aber was wird danach sein? alle bäume schwarz. solche
ideen hatte ich ja früher mal. im zuge kommunis-tischer herrschaftsphantasien,
was sich ja eigentlich ausschließt, wollte ich im falle einer machtübernahme
alle bäume schwarz anstreichen lassen. oder war’s lila? aber es ging
in die richtung schwachsinn. da hat sich nicht viel geändert.
inzwischen prügeln sich der japaner und r.k. hinten im besprechungszimmer
wegen der applefrage, der belgier blättert in einem herrenmagazin, bull
bulla bedient die zunge von mike glogowski. nur ich bin noch normal. die anderen
können das bestätigen.
wiesenmühlenwunderland
nach langem hin und her hatten wir heute endlich eine
idee. gibt ja nix schwereres als das eigene design zu bestimmen. vom eigenen
dasein mal ganz abgesehen. so also ideengeschwängert fuhren ruichy, der
patrickant und ich in die wiesenmühle nach nieder-olm und stolperten
durch das wunderland der liebe und der wunderbarikeiten. super leben. wir
hamm doch fürwahr ein leben in saus und braus. irgendwie werde ich das
gefühl nicht los. p.e. hat in seiner mühle einen schatz vergraben
der seinesgleichen sucht. der patrickant und ruichy trauten ihren augen nicht.
ach es war wunderbar. wenn bald das ganze hier in neuem glanze erscheint kann
man sehen und mitstaunen, was wir heute dort erarbeitet haben.
und dann zwischen all den schätzen fanden wir uns selber. ruichy, ich
und r.k. saßen dort einträchtig auf einem stuhl von charles eames.
eigenartig, aber so war’s
paljon onnea
und hyvää päivää allerseits. wir schreien gemeinsam
in ein von bull bulla extra entworfenes magaphon aus pappe und blattgold:
herzliches und alles gute, dir und deinen nachfahren. auf allen wegen klükk,
gluck gluck, quak quak quak und immer ein warmes, trockenes plätzchen
an der güldenen sonne des lebens. dir soll’s an nix mangeln. man bemüht
sich drum.
dieser jubeltag wurde eingeleitet, also heute nacht durch das verspeisen von…
äh… na was? meine konditorqueenige kumpelin nic l. packte heute nacht
einen gegenstand aus, der möglicherweise die größte bisher
dagegewesene anzahl von kalorienmolekülen pro quadratezentimeter aufwies,
die bisher gemessen wurde. schokolade und cocosraspel in seiner reinsten form.
man spüle mir den gaumen mit sand aus. ich habe so etwas noch nie erlebt.
smax, finn, nic und ich taten aber tapfer rein. es war ein sagenhaftes erlebnis.
so startete dieser tag, der noch lange nicht zu ende ist. noch lange nicht.
nichts ist zu ende. alles ist in bewegung. geht! kann einiges. meiner treu.
ich bin arg verneigt junge dame. zu diesem und zu jenen tagen die noch kommen
werden. so frei darf ich doch sein auf diesen seiten. klassenbuchissima. ich
werde privat. ich bin privat. so wie wir alle hier. jeder für sich. für
einen klitzekleinen moment. danke!
an die arbeit freunde. es gibt viel zu tun.
glüh im blanze
feuer frei für die nächste runde. der nächste monat ist angebrochen.
hat gebrochen. es ist nass draußen. heute jedoch ist es schön draußen,
aber nass. beides. beides geht durchaus. mir ist ganz schwummi. könnt
ich ein rädlein bedienen mit paddelfüßchen drannen, so künnt
ich durch die pfützen fegen, doch so ist’s mir nicht möglich.
ein so ein schöner sonntag. prassel prassel. wenn erstmal der pfrühling
seine forten weit geöffnet hat, dann… ja dann schon. aber zunächst
einmal nicht.
helau!
[öööööööööh]
blumenkästen hätte ich gerne. derrer zwei noch lieber. kräuterlein
so pflänzte ich an und schmuckte alsbald mein gärtchen damitehit.
blüüüh. du sau. ich sag’s nicht nochmal. krüsch ich sie
an. damit sie erblühe im sanften sonnenlichte gar wunderbar. so war der
ganze samstag. mehr kann man von solch einem tage nicht wollen. nicht wollen
dürfen. nicht mehr und nicht weniger. der erste monat des jahres 2004
ist nun vorüber. wäre schön wenn schalke 04 diesmal deutscher
meister würde. das täte doch passen. hauptsache nicht der fc bayern.
sonst gerne jeder. am liebsten die aus frankfurt am schönen maine. doch
darauf kann ich wohl lange warten.
[mit honza nach monza]
nicht jedoch ins monza. auch nicht im märzen, wenns wieder aufmacht.
das ist nicht die welt, in der ich meinen wein trinken möchte. auch nicht
meine cocktails. aber nach monza zum autorennen, das wäre toll. einmal
autorennen kukken. oder nach… ach was weiß denn ich. autorennen sind
für’n arsch.
juhuu. aber nun ist… aber egal.
also springen wir aus dem fensterlein hinaus in
die weite laue blaue welt der technik und des wohlstandes und tun so als sei
wochenende. ist aber keins. ich erkenne das sams als lebende figur des öffentlichen
lebens nicht an. da bin ich nicht für.
schüss & schöne feiertage.
[schneeverwehungen für meganormalos]
obwohl wir nicht am kilimandscharo oder in neapel leben, hat’s trotzdem geschneit
und es liegen sagenhafte 4,5cm schnee auf der gasse herum. r.k. kam heute
morgen mit tennisschlägern an den füßen. bull bulla trägt
moonboots aus nerz. unser belgischer patrickant fährt schlitten auf irgendeiner
der zahlreichen wiesbadener todespisten und ruichy shimano steckt im schneechaos
fest. seit gestern abend irgendwo auf der A66, wo ihm anwohner heute nacht
schon nudelsuppe und tee serviert haben. ihm gehts gut. er hat ja sein notebook
dabei. so kann er arbeiten und das ist die hauptsache. mehr interessiert uns
ohnehin nicht. arbeit ist das ah und zugleich das oh unseres ganzen jämmerlichen
lebens. und das meine damen und herren ist nämlich gar nicht jämmerlich,
wer so was behauptet, der hat ja gar keine ahnung. das ist eine frechheit.
wir sind ohnehin gerade in klagelaune und so eine klageschrift liegt schnell
vor. wir haben die besten anwälte der ganzen welt. fast so gut wie weiland
die von o.j. simpson. der hatte verdammt gute anwälte, er war aber auch
der angeklagteste neger aller zeiten. da brauchts eine menge guter anwälte
in einer von weißbroten regierten welt. auch wenn in diesem fall der
richter ja gewissermaßen gelb war. was er im grunde aber gar nicht war,
weil asiaten ja in wirklichkeit keine gelbe hautfarbe haben. niemand hat eine
gelbe hautfarbe, nicht mal ein hepathitiskranker. ich glaube das gerücht
stammt vom internationalen olympischen komitee. die haben sich das mit den
hautfarben ausgedacht, damit alles zu den ringen passt. aber wenn das so ist,
wo sind dann die weißen ringen, oder zumindest wären ja beige ringe
mal locker angesagt. ich fühle mich unterepräsentiert. ich glaube
ich zieh mir meine lance ito-maske auf und verklage das internationale olmypische
komitee. noch heute. das kann nie schaden.
[grund gütiger]
ein guter drucker muss nicht weit weg sein. manchmal ist er sogar um die ecke.
das ist schön. die architekten aus darmstadt und hoffentlich zahlreiche
weitere kunden werden sich freuen. dann freuen wir uns auch.
gestern hammse im radio gesagt, dass es heute nacht
schneien wird. chaos wird erwartet. mensch wär das geil. richtiges chaos
auf westendlichen strassen. so mit in den graben fallen und kaputtenem lichtglas…
wobei wir leider keine gräben aufzuweisen haben im westend. höchstens
hinten in der klarenthaler straße, da könnts welche haben. oder
halt eben die gräben zwischen den menschen. tiefe gräben die sich
manchmal wegen nix auftun und zu derren zuschüttung oder überbrückung
es nur ein paar sanfte worte bräuchte. doch nein! das geht natürlich
nicht. einfach ist zu einfach. lieber kompliziert. da bin ich aber froh, dass
ich von allzu argen gräbereien in diesen tagen verschont bleibe. wäre
mir auch unangenehm. man will ja schließlich frieden. auf erden und
im kopp. darauf stoßen wir an. warte… ich habe noch eine flasche schampus…
so. die jungs sind jetzt wahlweise versorgt oder
betrunken. ganz so wie’s sich für ein seriöses unternehmen gehört.
r.k. und unser belgischer praktikant sind schon gegangen. die hat hier nichts
mehr gehalten. schwupp di wupp kartoffelsupp, da waren sie weg. zack. das
ging ganz schnell. das hat man gar nicht gesehen. so schnell wie das ging.
eigentlich zu schnell für meine begriffe. für meine begriffsstutzigkeit.
ach nee lass maaaaaa…
übrgigens: das mit dem betrunkensein war ein
scherz. übertrieben. dumm von mir. so zu tun, als ob… ich schäme
mich maßlos. gute nacht.
[neues klonbewusstsein]
aber auch neues clownbewusstsein. möglicherweise auch noch neues klauenbewusstsein.
wird zeit, dass die maniküre mal wieder vorbeikommt. meine hände
sind unrein. eigentlich ja nicht, aber eigentlich in diesem sinne zählt
ja nur bedingt, insofern hat man also ja immer nur das sub vorm jektiv. was
anderes gibt es nicht (wahrscheinlich). wahrheit und wirklichkeit sind zwei
verschiedene dinge. ich will nicht unken, aber so wäre es, wenn es so
wäre. was man aber nicht mit bestimmtheit sagen kann.
am dienstag kam er und sitzt jetzt hier. die suche
hat womöglich ein ende. ruichy schymano aus japan ist ein neuer mann
bei royalkomm, attakke royal und stijlroyal magazin (und wie das alles so
heißt). damit wir uns mit unseren projekten nicht verzetteln. steht
ja alles am anfang. die letzten monate wurden da ja nur unzureichend genutzt.
ich log mir was vor. die idee war da, doch die dazu bereite welt noch sehr
weit weg. jetzt ist die welt immer noch da wo sie war, wir aber im propheten/berg-verhältnis,
sind ein stück zueinander gerückt und nun schlagen wir zu. es wurde
sehr konzentriert an unserem bevorstehenden relaunch gearbeitet. intern an
strukturen gefeilt, unser bild in den rahmen gerückt. es wird nicht gearbeitet,
es wird geschaffen. erschaffen. die ideen purzeln uns aus dem kopf.
stijlroyal kommt.








