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schweb

die vorbereitungen zur zweiten stijlroyalissima sind in vollem gange. stöhn!
ziemlich viel zu tun.
nebenbei ärgert uns das telefonanalagenschweine- bratensystem. irgendwas
geht nicht, dann geht es wieder. zwinker. danke technik.
und die frau mayr schleppt tonnenschwere podeste ins sedanland und malt sie
weiss an. wir sind gespannt. wir sind ja sowas von gespannt. spannend. das
wird spannend. die finnin freut sich auch. mir tropft die nase im übermaß.
ich nehme gripostad und hoffe, dass alles gut wird. warum nur sind wir nicht
ein normal designbüro?

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schnupp schnapp schnipp

hurra es ist frühling… nein es ist immer noch winter. schneesturm.
mein hof knöcheltief morastig. schmeisse die chucks in die waschmaschine
und ärgere mich ein bißchen. aber nur ein bißchen. bald ist
frühling denke ich und ich glaube ich habe recht.

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antifa

schwupp waren wir weg. das faschingstreiben da draussen nur von ungefähr…
na halt da wo man so wohnt, betrachtet. und das war’s. ach stop nein. zwei
dinge noch. einmal aßen die finnin, der max aus mainz und ich berliner
mit verschiedenleier füllung und einmal sahen wir von weitem her den
wiesbadener umzug. die geräuschkulisse erinnerte eher an soldaten die
in den krieg ziehen und das gehelaue der narren an dumpfes hooligan-gejohle.
so ist das. das ist für mich fasching, fastnacht, karneval. dumpfes und
gejohle und wenn’s im saale stattfindet: plattes und gekreische. das mag ich
nicht. die anderen im sedanland auch nicht.
r.k. hat’s ganz besonders richtig gemacht. er gab ein konzert mit seiner kapelle
beinhaus, in der nicht gerade als faschingshochburg bekannten französischen
stadt nancy. es wurde ein triumphzug durch die provinz. von orgien auf hotelzimmern
habe ich gehört. aber nur aus zweiter hand. r.k. schweigt bislang dazu.
oder anders ausgedrückt, ich habe ihn seit dem nicht mehr gesehen. gleich
jedoch muss er kommen. gleich kommt er um die ecke geschossen und dann werde
ich ihn fragen. orgien? was sind orgien? ist das etwa das was ich mir vorstelle?
ich kenne orgien aus dem asterixheft. asterix bei den schweizern. ist es das
was ich denke? ich muss doch sehr bitten.
so und nun sind wir wieder alle da. morgen ist aschermittwoch. ein freudentag.
ein sonnenscheinchen. die platte nachbarschaft war bestimmt mitjohlen, doch
ist’s mir egal. sind auch menschen. können ja nichts dafür. ich
versuche mich zu konzentrieren. zu balancieren. zu…
manchmal so denke ich mir, steht mir der eigene solipismus im wege. der eigene.
ach. wie verzäubert ich mir doch vorkomme. strahle welt. strahle, denn
ich strahle ja auch. trotz funsorgen und alltagsgedöns. man ist sich
ja zu nichts zu schade.

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toller

und wenn sich jetzt jeder von uns so ein toll-collektisches dingens kauft
und’s ins auto einbaut, dann… ja dann. dann wär das doch erste klasse.
aber das fernmeldeamt und mercedes hamms versemmelt. aber nicht versemmelt
genug. noch nicht. ganz versemmelt hammses noch nicht, aber bald. der herr
pfarrer aus dem osten, wird’s noch eine weile aushalten müssen.
wir halten was ganz anderes, aber dafür nicht mehr aus, nämlich
diese flut von praktikantenstellen- bewerbern und ihnen dann mitzuteilen,
dass wir voll sind. und zwar bis oben hin. naja. aber wir haben ja zwei praktikanten
wovon der eine bald geht und am ende des wochenendes, also am anfang des nächsten
monats ist eine neue praktikantin im lande. der belgier geht, frau w. aus
um die ecke betreut den flotten zackenbarsch, der hier rumschwimmt und gießt
die blümchen. wir sind gespannt. entspannt zum teil. verspannt ich am
rücken. spannbetttuch habe ich zuhause, die anderen auch, schreien sie
gerade unisono. na klasse. haben wir also alle spannbetttücher zuhause.
ich hätte mir das kuschelspannbetttuch bei plus kaufen sollen, dann hätte
ich wieder einigen vorsprung auf der vorsprungskala. aber nun sind wir alle
gleich. spannend. für die leserschaft sicherlich.
heute beginnt das grauen und geht bis dienstagabend. ich glaube nicht, dass
ich mich freue. wenn man alle fenster schließt und schon zeitig einkauft,
dann geht es. ich glaube dann geht es. dann kann man es ertragen. ich entziehe
mich ein bißchen. mach mal ein paar tage urlaub in lathi und dann am
dienstag, da schreibe ich alles neu und bewerte alles ganz anders. da fange
ich von vorne an. frühlingsanfang ist ja bald… und huch… der war
ja schon letztes jahr. das muss aber dieses jahr alles anders werden.
und dort… fliegt ein zaunkönig… ich reite ihm flugs hinterher. hüh!

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toll

heute morgen hats mal wieder gescheppert in meiner allernächsten nachbarschaft
und da ich gerade im begriff war aus dem bett zu purzeln, da zog ich meine
schühchen an und stiefelte los in sedanländchen. oder zog ich meine
stiefelchen an und schühelte los ins ledansändchen? ich habe es
nicht mehr genau in erinnerung, jedoch wähne ich mich noch immer dort.
im sedanländchen oder auch im ledansändchen. man soll nicht das
köpfchen ins sändchen… aber lassen wir das.
der herr smax legt also heute im gestüt renz auf. das lob ich mir. vorher
hat er noch ungefähr 360 halbe eier hiergelassen. das war vielleicht
eine überraschungseierüberraschung. ich war völlig überrascht.
es hat mich quais gewissermaßen überrascht. rasch hat es getan
und schon war es über mir drüber und da hängt es heute noch
und tropft manchmal auf mein haupt hinab.

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plansoll

zum beispiel weiss ich, wie man / und – richtig einsetzt, tue es aber nicht.
wie man , richtig einsetzt, weiss ich phasenweise auch ganz gut, aber oft
bevorzuge ich die dramaturgische kommasetzung. manchmal sogar die dramatische
komasetzung. das aber nur in seltensten fällen. ungefähr einmal
im jahrzehnt, manches jahrzehnt auch zweimal. verzeihe mir liebes vernunftstum.
aber immerhin: / – und etwa auch “ ‚ * % &.
asterisk und asterix. zwei ganz verschiedene paar schuhe von noch nicht mal
dem selben schuster. der eine war farbenblind und der andere… was weiß
ich.
so. und nun soll ich so tun, als sei nichts gewesen.
immerhin haben wir das neue fertig. drin. die leute aus der nachbarschaft
haben sich schon gefreut. manche jedenfalls. vielleicht werden es mehr. wir
wollen doch freude erzeugen. pfreude sogar auch. vreude aber nicht, nicht
mal ein bißchen. preude auch gar nicht, ebenso nicht: reude, wreude,
breude, schreude und kreude. dafür aber kräuter und ernst reuter.
völker der welt, schaut auf diese stadt.

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fünf bis sechs stolze säue

das ist… ich muss weinen. fertig. aber jetzt in echt. ein paar macken hats
sicher noch, aber wir haben ja schon längst keinen klaren blick mehr.
wir bedanken uns brav bei bull bulla und unserem praktikanten und auch bei
herrn supermueller von schwarzschild für die schöne pixelschrift.
fs. bei der suche nach guten schriften, ruhig mal in wiesbaden nachkukken.
hier gibts einige, die einiges können.
jetzt leg ich mich schlafen. ich kann nicht mehr. gute nacht.

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neu und erledigt

ich konnte ja nicht ahnen, dass… es hat ja lang gedauert, aber nun ist es
fertig. mit diesem anspruch von herrlichkeit & soirenzchentum, mit dem
wir ja tag für tag unser leben bestreiten. das klassenbuch ist neu und
stijlroyalmagazin ist noch neuer. das ganze royalkomm ist neu. so neu, dass
man sich fragt, was war vorher? wir haben es nicht vergessen, was vorher war.
vorher hatten wir zunächst mal keine zeit und kamen dann auf keinen gemeinsamen
nenner, das hier so zu gestalten, dass alle sich freuen. die letzten tage
hatten wir zwar auch keine zeit, aber wir haben sie uns genommen. daher leuchtete
auch oft das sedanlandlicht bis in die tiefe nacht. das waren wir, am brüten.
und nun ist es fertig. alles anders. alles so wie wir das eigentlich mal wollten.
mal was anderes. mal was trauen, aber auch eine sprache sprechen die verstanden
werden soll. das ist ja oft nicht das einfachste. wie man das an diesen seiten
sieht. das sieht man ja deutlich, lesen kann man’s auch, aber verstehen muss
man es nicht zwingend, das heißt man müsste es eigentlich schon
verstehen und wir wünschen uns es auch so sehr, aber es kann sein, dass
man es nicht versteht und dann wäre es zwar schade, aber nicht zu ändern,
denn dann wil man es ja vielleicht auch nicht verstehen. es kommt wie’s kommen
muss. ich und die anderen (ausser r.k.), lieben euch selbstverständlich
alle… r.k. aber im grunde auch… …aua… was denn???

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gut gelaunt in den kritzelalltag

hurra schreit der belgier und alle klatschen. so geht es bei uns tagein/tagaus.
der belgier ruft seine meinung ins klassenzimmer und alle pflichten ihm bei.
er hat immer recht. einzigartig. aber der patrickant hat tatsächlich
IMMER recht. da kann man gar nichts machen. wenn ich groß bin, dann
möchte ich auch so sein wie unser belgischer patrickant. er wird das
nicht gerne hören. erstens ist er unerreichbar und zweitens mag er das
geschleime nicht. er schaut schon ganz böse.
die anderen sind mit was anderem beschäftigt. r.k. stöhnt heftig
beim aufbau eines flashfilmes, der japaner zeichnet roboter, bull bulla kümmert
sich ums büro und ich schreibe ja wohl gerade dieses pamphlet der guten
laune, das kann man ja auch sehen. wie sonst ist die schicke sammlung von
kleinen buchstäbchen zu erklären, die sich hier auf diesem in weiß
gehaltenen dingens des browsers deutlich vom hintergrund abhebt? das geht
nicht von alleine. von wegen! das ist handarbeit. täglich mehrere stunden
recherche, interviews mit den betroffenen, unterlassungsklagen abwenden, schadensersatzforderungen
nachgehen, gerichtsverhandlung hier, gerichtsverhandlung dort. da ist kaum
zeit für was anderes. der patrickant schmeisst mir einen pflaumenaugustförmigen
kupfernen aschenbecher an den kopf. ich soll mein maul halten. er hat ja recht…

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eifer im gefechtsmechanismenkindergarten

er sei potthässlich, schrieb mir heute ein freund eine mail. er müsse
selbst desöfteren kübeln, wenn er nur in einen rostigen löffel
blicke. das kann ich nicht so ganz nachvollziehen, finde ich ihn doch höchst
anmutig und beileibe nicht des kübelns wert. aber so sind sie, die leut‘.
einfach keine freude an ihrem eigenen teint. dabei sind falten doch was primaes.
falten bei kindern sogar etwas groteskes, bei alten menschen jedoch ein big
must. man schaue sich zum bleistift das eigenartig verzerrte gesicht von dagmar
berghoff an. da wären falten das größte, aber so erinnert
alles irgendwie an antropophagus zwei, einer meiner absoluten top-banana lieblingsfilme.
da könnten sich manche den ganzen abend das kissen vor’s gesicht halten
vor gruseligkeit, so gruselig ist dieser film.
nicht jedoch so gruselig wie das leben, aber fast manchmal sogar ähnlich.
grade gruselt mich der gedanke, dass ich ja wohl noch bis in die tiefen nachstunden
mit dem oder der artwork des eigenen portfolios beschäftigt sein werde.
r.k. ebenso, der japaner auch. bull bulla und der patrickant sind schon längst
nach hause. der patrickant sogar zusammen mit dem legendären dr. müller-schnurstrack.
aber wir anderen drei, wir halten die fahnen der schlechten ernährung
hoch. kaffee, cola, plätzchen, wurstbrot. einer hat sogar eben chips
gefuttert, aber ich verrat nicht wer. sonst krieg ich wieder schimpfe auf
finnisch… oh… hmpf!
ich glaube ich besorge mir einen teenie-jeans-kredit und hau ab nach süden.
oder ich mach das portfolio fertig, schreib noch die texte dazu und schau
mir dann diverse punkte auf der todo-liste an. das wird das beste sein. guten
abend.