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mo (in wirklichkeit jedoch di) / im bunker und mittenmang

im bunker zu leben ist bestimmt ganz schön spooky. vielleicht sogar auch
crazy. cräisääääääää! full krass.
verrückt sowas. weil ich mich mit sowas befasse. so rein beruflich natürlich
nur. wie käme ich denn auch sonst dazu. sitze ich doch tagein/tagaus
in einem loch und luge nur ungern über den lochrand hinaus in die weite
bunte welt. ist mir alles zu anstrengend. puuh! sollen die anderen doch…
mir ist das egal. hauptsache es sind noch genug gebrauchte stückchen
beim kaffeewäldchenbäcker im angebot. hmm. es gibt therme die sollte
ich lieber streichen, aber ich sag ihnen mal was: das könnte den streichstrebigen
so passen. da macht man sich ja verrückt und wird blass um die nase,
bloß weil da ein paar fleischwölfige in der welt rumtappen und
einem den geruhsamen abend vergällen wollen. ich möchte das nicht
mitmachen. allerdings fällt mir gerade ein: als ich mich vor ca. 20 jahren
mal ausversehen über einem weissen pudel erbrach, es war ein herrlicher
morgen und die farne wucherten wie blöde, da schlug die zum weissen pudel
gehörige dame mit ihrem schirmchen auf mich ein, während der hund
in aller seelenruhe die brocken verspeiste. was ich damit sagen will? ich
möchte gerne ekel hervorrufen und zum nachdenken anregen. zum beispiel
darüber, dass des einen leid auch schnell mal des anderen freud sein
kann. dann braucht man sich nicht zu wundern oder traurig an sich hinabblicken,
sich doof finden, sich schämen, bockig sein, beleidigt, knauserig, am
boden zerstört, usw. mitnichten. einfach selbst die brocken verspeisen.
einfach mal fünfe grade sein lassen und sich die brocken mal mit der
lupe genauer betrachten. weil man dann nämlich feststellt, dass sie kunterbunt
und lustig bemustert einem selbst und anderen das leben verschönern können.
das ist doch wunderbar (würg!) und so solls auch sein.

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mit kerzen der bauer…

der japaner lebt. immerhin. schade, dass man sich sorgen macht. es ist ja
für die katz. aber sei’s drum.
das sönnchen funkelt hier rein ins sedanland. die leute tippen ihre querelen
in die rechner. fleissig sind sie. bull bulla mit ambitionen zum frühsaufsteher,
r.k. und die italienerin in gewohnter manier. so sind also praktikanten? so
könnte es aussehen. ich verstehe. was gerade in diesem augenblick der
belgier wohl macht? ich kann’s mir lebhaft vorstellen, auch wenn’s sicher
nichts lebhaftes ist.
hier ist es mir zu ruhig. das geht so nicht. ich werd mal die produktivität
steigern. zack zack… schneller muss es sein. und lauter. und eine spur wacher.
HALLO!

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nichtse im jeweiligen style

gut ist das nicht, aber auch mal ganz nett. nämlich lungern als hauptattraktion
des wochenendes. lungern statt zu hungern. ungern hungern, lieber lungern.
ich bin völlig ausgepumpt. es war nicht immer einfach.
r.k. war glaube ich wieder in darmstadt, da ist er oft. was das zu bedeuten
hat, ist mir unklar. ich glaube er hat dort leute wohnen, die das gleiche
machten wie er. nur frage ich mich oft, was macht er? wie kann man das beschreiben
– und – kann man das überhaupt beschreiben?
die anderen waren in den jeweiligen umständen. man blickt ja nie so genau
durch. unerträglich war übrigens auch die verleihung des echos am
wochenende. eigentlich ein derart unangenehmes event, dass ich hoffe, die
plattenindustrie wird derart an die wand geschmettert, dass ihr hören
und sehen vergeht. diese viva-moderatoren-arschgeigen-taktik. dieses geschwätz,
diese RTLisierung der kultur. ein haufen drecksäcke die sich dann wenn’s
drauf ankommt noch nicht mal selbst feiern können. da hat götz alsmann
schon recht. noch nichtmal dazu sind sie in der lage. halt nur die kamera
immer auf bohlen. da ist doch schon vor 25 jahren das licht ausgegangen. der
zeigt einfach keine reaktion.
pur & scooter. wie können die denn das immer noch produzieren, wenn
ohnehin keiner was kauft? kinder ich sage euch, holt ich die flatrate und
ladet runter was das zeug hält, klaut denen die schlechten ideen bis
sie nicht mehr können. das ist keine musik, das war ja nur selten kultur
und kunst ist es noch längst nicht.
macht kaputt, was euch kaputt macht.

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japanische träume

ei wo isser denn hin. da drüben läuft er gerade… ach nee ist er
ja gar nicht. der japaner. das nenne ich… äh… ja wie nenne ich es
denn eigentlich?
der morgen ist schön. auf dem hinweg traf ich mehrere kunden und den
herrn sab kein.org. alle haben freundlich gegrüsst. die finnin hat mir
zum abschied die zunge rausgestreckt. das nenne ich respekt vor dem alter.
ich muss doch sehr bitten. jetzt scheint die sonne herein ins sedanland. die
italienerin hat ihre hausaufgaben tatsächlich nicht gemacht. sie ist
um keine ausrede verlegen. ja sie schämt sich noch nicht mal. das muss
konsequenzen haben. r.k. ist ausser sich. spätestens jetzt wirds gefährlich.
so ein tag. das wochenende ist nahe. mal sehen. die kommenden tages, so ganze
ohne brimborium. ohne jeden künstlichen und von aussen herein getragenen
zeitvertreib, weiss ich mit mir gar nichts anzufangen. ich bohre wahrscheinlich
wieder in der nase, zwischendurch mache ich mir ein käsebrot. helm helmo
hat vielleicht ein paar einfälle. ich ruf ihn gleich mal an.
guten tag!

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warten auf godot

wir sind geduldig und warten. so auch heute. und warten verbringt man am besten
mit arrangieren von kissen und stückchen sortieren. ich persönlich
giesse gerne auch mal milch in kleine kännchen und erfreue mich am präösterlichen
anblick des geschehens. andere sitzen da und schauen in den monitor. bull
„estragon“ bulla nutzt die gunst der stunde. er scheint irgendwas
zu ahnen, rückt jedoch selten mit der sprache raus. jeder hat geheimnisse,
er allerdings hat für meinen geschmack ein paar geheimnisse zu viel.
er ist ein geheimnisträger. beizeiten werden wir ihn unter folter dazu
zwingen die ganze wahrheit zu sagen.
der japaner ist indes ausser haus. ob er auch ausser sich ist, konnten wir
nicht in erfahrung bringen. auch er schweigt bisweilen zur fragestellung.
er grinst aber dafür umso heftiger. vielleicht lächelt er auch,
möglicherweise lacht er auch aus… die mundwinkel sind schnell und gerne
der mundmitte überlegen. was mag er jetzt gerade tun? wir machen uns
sorgen.
die italienerin kniet sich rein. sie lernt eifrig und zwingt uns dazu ihr
zu verbieten hausaufgaben zu machen. sie kauft ja schon allmorgendlich stückchen
und deckt den meetingstisch. wir sorglosen bastarde haben ja noch die daran
gedacht. tellerchen, stückchen, und im nacken die taschen von sibylle
mayr, derren ausstellungsobjekte uns jeden tag erfreuen und unser schönes
sedanland im neuen glanze erstrahlen lassen. es könnte nicht schöner
sein. wir möchten uns bedanken.

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fliehende teppiche

neuer monat, neue ideen, neuer teppich, neue praktikantin.
doch zunächst:
das war’s dann. tschüss brauner teppich und tschüss erinnerung.
der japaner und ich fuhren durch die teppichläden der region und was
wir sahen war furchtbar oder furchtbar teuer. es ist nämlich so, dass
ein herde tanzender trunkenbolde unseren teppich ruiniert hat. den schönen
(naja) sedanländischen teppich. daher rissen wir ihn aus der verankerung
und verlegten einen neuen… das ist nicht ganz richtig. der japaner und die
italienerin verlegte den teppich ihnen gilt der dank des tages. ich konnte
meine position als herbert karajan der anweisungen festigen, r.k. war über
das grau entzückt und schlug purzelbäume vor vergnügen und
bull bulla schrieb helm helmo mails über das gegenwärtige geschehen.
jetzt ist das sedanland erwachsen und sieht noch besser aus als je zuvor.
nicht zuletzt durch die schönen dinge der ausstellung von frau mayr,
die hier ja noch einige zeit zu sehen ist. also nicht frau mayr, sondern derren
kunst. kunst kunst. merk dir das. ist kunst. merk dir das doch mal. das hier
ist gut. das sage ich. du kannst auch blödman zu mir sagen.
die italienerin ist sehr fleissig. das ist ja auch neu. fleissige praktikantinnen
hatten wir bisher noch nicht. wohl welche mit ausflüchten oder welche
mit ansichten, derren verbreitung unbedingt verhindert werden muss oder gefördert.
ganz nach geschmack. da hänge ich mein von den stürmen des lebens
zerfetztes fähnchen gerne mal in den wind. man bekommt was mit. man macht
sich ein bild und dann hängt man es an die wand. mach dich auf was gefasst.
oder man stellt das bild, dass man sich vom leben gemacht hat, hintern schrank,
damit es niemand sieht. weil das sehr wohl ja nicht sicher ist, ob man im
glanze wesentlich erblüht oder ob dann doch nur alles fake ist und ein
einziger zerriss. alles was man bisher so schuf und/oder sein ließ.

wir stellen uns der herrausforderung und fördern unsere minimalgeistigen
ambitionen. da geht noch was. da ist noch potential. wir haben gestern bis
um halb zwölf hier gesessen und uns erfreut an den prozessen, die dann
entstehen. dazu muss man zeit und muse haben. sich beides nehmen. die italienerin
könnte ein teil des sonderbaren sedanländischen kosmos‘ werden.
sie staunt bisweilen über die unförmigkeit unserer kommunikation.
da prallen welten aufeinander. r.k., ruichy, bull bulla als schweigende mehrheit
versus hays haysner. aber so ist das nicht. so ist das ja nur im augenblick
oberflächlicher betrachtung. wir lernen vom schweigen und vom reden.
wir lernen von den blicken und von dem was manchmal einfach falsch gelaufen
ist. wir lernen aber jetzt erstmal die italienerin kennen und sie uns. wir
haben noch was vor. alle zusammen.

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nach dem brimborium

so ca. gegen 10:30 uhr hatten wir die entenidee. beim chinsesen ente bestellen
erweist sich zumeist als gute idee. wir schliefen dann aber wieder ein und
erwachten erneut um dann wirklich ente zu bestellen. ente hilft gegen alles.
auch gegen das gefühl es müsse ein neuer teppich her. ente gut alles
gut.
dem japaner und r.k. erging es ähnlich nur das ganze mit huhn. huhn gut
alles gut? nun gut.
das gefühl die restlichen 20 stijlroyalbrezel zu verspeisen hat niemand.
auch sonst wars still und sacht. es ist nicht wirklich von interesse, was
man an einem solchen sonntag macht. andere rennen in ausstellungen oder suchen
in ihren läppichen handlungen irgendeinen sinn oder schreiben briefe
an behörden, bedrohen ihre nachbarn, trinken schon am morgen rotwein/cola
oder tragen stühle, derren beine sich allmählich auflösen,
durchs leben. wir haben gar nicht gemacht. das finde ich prima.

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brimborium inside

12:15 uhr
haben wir überhaupt wechselgeld… die finnin stellt aber auch fragen…
natürlich haben wir kein wechselgeld. also laufen r.k., die finnin und
ich los und kaufen colafläschchen, die wir mit einem zwanzig euroschein
bezahlen. das ergibt wechselgeld satt. wir konnten mit unserer sagenhaften
schläue bisweilen nicht viel anfangen, doch heute war das anders.
12:46 uhr
jetzt muss nur nochmal durchgesaugt und gezupft werden, dann ist es hergerichtet.
der deejay und die anderen sind guter dinge, dass es voll wird. ich habe meine
bedenken, dass hinterher noch alle skulpturen an ihrem bestimmtungsort stehen.
das könnte problematisch werden, besonders wenn der berühmte architekt
und lebemann alex n. wieder zum tanzen geht. ich tanze heute nicht. das video
vom letzten mal hat mir gereicht. so etwas schlimmes will ich nicht nochmal
sehen. die anderen nicken.
13:05 uhr
textilo p. plus deejay sind gekommen und bauen nun auf. r.k. saugt, die finnin
spült und ich tue so, als sei ich praktisch unfähig.
14:06 uhr
frau mayr kauft noch sekt und wodka. die finnin holt aschenbecher. mr. fish
(der deejay) legt sich nochmal auf die couch. textilo p. hustet, r.k. ist
consolensüchtig, der japaner kommt etwas später, der belgische patrickant
(patrickant ist er noch bis sonntag abend 24:00 uhr) käme dann so um
20:00 uhr, bull bulla um 23:00 uhr, helm helmo um 21:00 uhr. wachablösung.
meine erkältung reizt meine lunge. trinken wir einen kaffee und saugen
mit der hubschrauberturbine nochmal den sedanländischen boden. so weit
so gut.
16:03 uhr
die ersten gäste stayen durchaus alive. es wird auch prompt über
die kunst diskutiert. eine situation, die sich nicht vermeiden lässt.
kunst spaltet, rief eben jemand. ja doch. ihr habt alle recht. vor beuys waren
solche ambitionierten hobbysachverständnisse nicht möglich. eine
freiheit zu befinden, ist indes eine freiheit und dann erscheint es mir sinnvoll.
intern spitzfindelt der japaner vor sich hin und die frau mayr wirkt semiaufgeregt.
das ist klasse. soll ich jetzt einen wodka trinken. um 16:03 uhr? ich denke
nein.
17:17 uhr
die ersten gewinne sind verteilt. die finnin hat ein mayr’sches werk gewonnen.
und das war nicht abgesprochen. ich kann es beschwören.
die kunstsachverständigen herren- und damenschaften sind fleissig am
staunen. mr. fish schaut dem treiben gelassen, ich möchte nicht gelangweilt
sagen, zu.
r.k. erklärt die vorzüge des digitalen videos. nachteile scheint
es keine zu geben. das ist natürlich eine sensation. digital ist besser!
klasse!
18:58 uhr
die leute reden immer lauter. liegts an der kunst oder am begrüßungssekt?
oder an beidem? oder an was ganz anderem. ich vermute folgendes: einer fing
an laut zu reden und die anderen hielten mit. akustik-lemminge.
r.k. und ich haben schon je einen onkelschnaps getrunken. einen. jeder nur
einen. das reicht erstmal. wir reden eher leiser.
die protestantische spd-wählerschaft ist indes in den frühen abend
verschwunden. der fußballstar markus hartmann begrüßt die
künstlerin. der japaner ist noch nicht da. helm helmo kommt in einer
stunde. viele kinder sind unterwegs. kinder sind unsere zukunft.
19:28 uhr
hurra. eintracht frankfurt hat gewonnen. das ist aber auch eine freude.
und hier schreien sich die leute an, die musik ist etwas lauter als „normal“.
jetzt musste mr. fish die musik wieder runterschrauben. textilo p. wollte
es so. er hat es so gewollt. jetzt flüstern die leute alle. sie flüstern
sich zärtliches ins ohr. süß. tuschel tuschel. sie lieben
es so zu kommunizieren. und jetzt küssen sie sich alle miteinander auf
den mund… jetzt… ich kann das nicht beschreiben. es ist wunderschön.
und das beste ist, r.k. und ich haben immer noch nur einen schnaps (je) getrunken.
19:44 uhr
wird zucht gemacht. die leute trinken bier und wodka- lemon. das macht automatisch
krach, wir passen die musik den akustiklemmingen an. herr fish spielt schlager.
irgendwie kam er grad auf die idee. ich möchte das nicht. aber er macht
was er will. ich werde ihn steinigen lassen.
20:31 uhr
jens s. brachte skuba erdbeerlime mit. das wird ein nachspiel haben. ich probier
mal. die musik ist nicht zwingend mein bereich. aber vielleicht krikkt herr
fish ja noch die kurve. er ist ja sehr nett.
r.k. schleppt kisten. das sieht man nicht oft. hinter mir schreien kinder
laut und die akustiklemminge brüllen mit. das ist halt so. haben wir
ja eben schon festgestellt. das leben. hinter mir. vor mir der flachbildschirm.
der belgier ist gekommen. der japaner ist noch nicht da. seine mutter schon.
21:39 uhr
adamski läuft oder ist es seal. beide zusammen glaube ich. die menge
tobt, weil sie sich erinnert.
wir sind schon am schwitzen. die finnin und r.k. sind tapfer und halten gut
mit. jonas unterstützt uns fleissig. besonders beim konsum von wodka-lemon.
der belgier ist inzwischen… ach das sagte ich bereits. der japaner ist immer
noch unterwegs. das haus ist aber dennoch voll. andere japanische fashion
victims tummeln sich nahe der mayr’schen skulpturen. sie werden doch nicht
etwa…
22:44 uhr
cranberries. mein gott. zombie. lieber einen trinken. das brimborium nimmt
ausmaße an… eijeijei. der japaner ist inzwischen da. ein glück.
was um himmels willen, wären wir ohne ihn. nichts. und zwar mehrere nichtse
gleich auf einen haufen. wenn er dann noch solch tighten shit macht wie der
belgier, dann kann nichts mehr schief gehen.
auf alle fälle ist frau mayr sehr erfreut über die resonanz. der
deejay hat spaß an seiner musik und ich habe spaß an… äh…
hüstel… nein nein. ich habe auch spaß und davon sogar einigermaßen
viel. einen ganzen eimer voll. habe ich davon hinten im haus. muss ihn…
ach und bitter lemon ist alle. der japaner geht welchen holen. hinten im autokühlschrank.
die finnin giesst indes den bitter lemon auf den sedanländischen teppich.
aber den hat sie gut. der geht auf’s haus. prost!
23:27 uhr
die belegschaft von heimvorteil ist stockbesoffen.
23:32 uhr
die belegschaft von royalkomm/stijlroyal ist ebenso stockbesoffen. ich muss
es leider zugeben. der teufel alkohol hat uns fest im griff. die finnin sagt
nein. ich sage doch. aber das ist nur ein moment. gleich und spätestens
morgen sind wir wieder der fittesten welche.
wir müssen zum kiosk und nachschub kaufen, die leute fressen einem das
bier und den wodka vom kopp. es geht den leuten gut.
talking head „burning downs the house“.
caramba.
23:53 uhr
die belegschaft von heimvorteil hat darauf bestanden nicht stockbesoffen zu
sein. ich nehme das so hin.
unsere belegschaft hat noch keine bedenken angemeldet. ich nehme das so hin.
23:55 uhr
ach übrigens: bull bulla ist gekommen. er ist ein souverain. ich bin
es nicht. die finnin ist es aber schon. r.k. quatscht mit seiner sängerin.
schröder redet mit. der belgier redet wirres zeug. ich befürchte,
dass seine videoaufnahmen eine sprache sprechen, die ich nicht… oh jeh…
naja. selbst dran schuld. hier tanzt alles. auch love lovner und die anna
von der tschüss-anna-sendung. auch die ariane von soar und ebenso die
ana (nur ein n) von fünf werken. na die werden sich wundern. die belegschaft
von heimvorteil ist gegangen. na die werden sich noch wundern.
0:45 uhr
sing halleluja. das kann ich nur bestätigen. wir kaufen gerade den türksch/russischen
kiosk leer und die leute kaufen uns leer. ein geben und nehmen.
helm helmo macht schlapp. ich nicht. der belgier filmt das unfassbare, der
japaner ist ein held, r.k ist ein held, die finnin ist eine heldin. ich schreibe
und schreibe. es scheint scheinbar nichts zu passieren, aber es passiert so
viel. wer ist um himmels willen dieser waffter. ich weiss es nicht. r.k. und
der belgier wissen mehr. love lovner ist betrunken. ich bin es, ich muss es
leider zugeben, auch. naja. ein versuch war’s wert. mr. fisch flippt völlig
aus, die polizei wird gleich kommen und das sedanland für immer schliessen.
es ist…
0:52
mr. fish hat den verstand verloren.
1:07 uhr
die menge tobt. die finnin und helm helmo geben alles. mr. fish auch. klasse
der mann bisweilen.1:19 uhr
der robby tanzt ziemlich geil, sagt die finnin. helm helmo tanz ziemlich geil,
sage ich. r.k., ulrike und ich haben je einen onkelschnaps getrunken, wir
finden, alle tanzen ziemlich geil. wir tanzen ziemlich beschissen, nämlich
gar nicht. wir verkaufen unsere seelen. die finnin ist ab jetzt und für
alle zeiten zur kiki aufgestiegen. sie ist… die kiki. kiki ist im servicebereich
ein ass. der belgier filmt mich beim schreiben. the kinks „lola“.

uns geht es ziemlich gut. kiki. kiki. kiki. meine. habe ich sehr sehr gerne.
so ist das zu dieser stunde. und danach auch.
1:26 uhr
textilo p. filmt das geschehen. mr. fish macht musik, die mir spass macht.
1:29 uhr
der japaner kommt, kiki reicht ihm automatisch ein bier, ich glaube die beiden
haben ein verhältnis… der japaner will gar kein bier… die beiden
haben doch kein verhältnis. ich bin sehr froh, weil ich kiki doch sehr
lieb habe.
1:36 uhr
wie war nochmal der name??? ally? elli? olli?
1:39 uhr
diese ulli will was sagen: äh… äh… lach…öh… superdance…
1:52 uhr
kiki ist klasse, sagt aber ich sei zu betrunken, was jedoch nicht stimmt,
denn ich bin höchtens für immer ein und dreissig… der deejay ist
klasse…
2:00 uhr
kiki fragt, ob man bull bulla langsam mal nach haue bringen sollte. ich weiss
darauf keine antwort. wobei die antwort womöglich „ja“ wäre.
bringt bull bulla nach hause. ich bringe ihn höchstens um.
2:05 uhr
bull bulla bringt ungefragt leere flaschen weg. ein novum.
2:08 uhr
tain… die tanzen alle wie verückt. die müssem im recht sein. touch
me baby tainted love…
2:11 uhr
send me an angel… right now.. glaube ich… darauf fahren alle ab… und
der parickant möchte in der küche… ich kann…
2:21 uhr
r.k muss wissen, dass der teppich ruiniert ist. das ist alles was er wissen
muss. falls der teppich nicht runiniert ist, dann möchte ich mich bei
r.k. entschuldigen… aber am montag…
2:46 uhr
alle merken… es gibt keinen alkohol mehr… das zu erklären ist nicht
einfach. das ist aber auch das ende des abends. meiner fucking treu… bull
bullla lacht kurz auf. das ist eine möglichkeit den abend zu beenden.
kiki ist gegangen… äh…
3:02 uhr
bull bulla hat eine wichtige kolumne. hat aber auch schwer mit der müdigeit
zu kämpfen. also ist er ein mann des volkes. ich liebe ihn.
3:16 uhr
schnulli we are. kiki has left the building. was auch immer das bedeutet.
kiki hat nicht den bull bulla nach hause gebracht. so ist das ja nicht. so
ist das ja nicht. es kreischt stattdessen. wer weiß. kiki ist in sicherheit.
wir sind immer noch hier. das wäre sozusagen das ende. r.k. sagt gute
nacht. das war es nun…
3:29 uhr

nachtrag
die freiheit, seine im zustand geistiger umnachtung gewonnen einsichten, einem
realitätscheck zu unterwerfen, die hat man. die gelegenheit muss genutzt
werden. und im rausch reicht man hände. ich reiche ja normalerweise gerne
jede menge hände, aber in manchen fällen, hat man schon genug hände
gereicht und es hat nicht gereicht. jetzt reichts.
ja und hier sieht es auch wie… lecker. der boden ist ruiniert. wird ruichy
shimano das je wieder hinkriegen. was wird die neue praktikanten sagen? wird
sie überhaupt was sagen? es ist noch was zu sagen.

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wir alle sind schöne frauen

gut – nicht alle, aber die meisten. heute wandelt sich das blatt und morgen
nochmal und am montag dann müssen wir alles wieder aufbauen. wir sind
ja hier später und dann einige tage offline, wegen des brimboriums, welches
stattfindet. morgen.
also rattern r.k. und ich am rechner, damit alles nötige noch fertig
wird. bull bulla und der belgische patrickant machen auch irgendwas, zum allgemeinen
gelingen beiträgliches. ich bin mir nur nicht im klaren was. bull bulla
ist außer haus und kommt gleich wieder. sibylle mayr wird bald eintreffen,
das hat sie gesagt. der japaner fummelt sich mit dem dorian gray boden einen
ab und die finnin hat zitronenkuchen gebacken. sogar ohne rum, damit die kinder
auch was essen können. trinken können sie ja wodka. die finnin denkt
mit. sie ist uns an herz gewachsen. man kann sich auf sie verlassen und sie
macht gute sachen. da kann man nicht meckern. meck meck. meee. und so.
aber jetzt hat der japaner aufgehört krach zu machen. ist er fertig?
haben wir jetzt einen dorian gray boden? kann denn liebe sünde sein?
haben wir an alles gedacht? sind die einladungen raus? gehts der ariane gut?
kommt der hessische rundfunk? kommt der kurier? sind wir… haben wir… ich
könnte wetten, dass… meine güte…
alles wird gut. das werden wir morgen ja sehen. ab 16:00 uhr im sedanland.
stijlroyal: die zweite. frau mayr und ihre kunst. mit anschliessendem brimborium.
deejays, goldenem bier, schnaps, breze(l)n und zitronenkuchen. prost!

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ruichi & ich

heute war es schön. es schnie nicht, dafür regnete es aber auch
nicht und dann schnie es doch. doch dazwischen schühn die sonne und so
machten wir uns auf den weg ins nichts. baumärkte haben ihre ganz eigene
qualität. baumärkte sind stark. sie haben einkaufwagensysteme, die
mir bislang unbekannt waren. ich kann da nur die einkaufswagen der firma hornbach
in schierstein empfehlen. menschen mit groben händen wären begeistert.
der japaner war der meinung, dass unsere toilette aussieht wie die einer studenten-wg.
das jedoch wäre eine schande. studenten-wg-toiletten sind der letzte
scheiss. da weiss man was man vom alleine wohnen hat. das mussten wir sofort
ändern und gingen also los um original 80er jahre dorian gray bodenbelag
zu kaufen. r.k. wird augen machen.