Artikel
0 Kommentare

zurück aus wien

endlich ist er wieder da: costa koridaß unser griechischer plattenproduzent
und lebemann in personalunion. doch er bringt traurige nachrichten mit, aus
dem reich der mitte. die liebe ist auf der strecke geblieben. irgendwo zwischen
haashaus und schönbrunn-riesenrad. da liegt sie nun in einer pfütze.
nicht jedoch die globale liebe, sondern nur seine und auch nicht für
immer, nur gerade jetzt. also werden wir heute abend bei einem plastikbecher
voll guten polnischen handwarmen wodka über die liebe plaudern und wie
all das passieren konnte. und über die musik und über die kunst
und über filme, das leben, dessen sinn, die finanzlage, design, fußball,
apple computer, goedel, escher und bach.

doch bis dahin ist noch zeit. zeit diese fanalistische meterlange todo-liste
abzuarbeiten, die wieder einmal auf meinem wunderschön gearbeiteten schreibtisch
liegt. zudem sind noch ein paar funsorgen zu bewältigen und auch heute
wird die nachbarin wieder vorbeitänzeln und so tun, als kenne sie uns
nicht. das ist immer ein großer spaß für uns spaßvögel.
so geht der tag auch vorüber und nun stellt sich die frage, ist wirklich
schon wieder freitag? was soll man als arbeitsgeber da sagen? vielleicht zur
abwechslung mal das maul halten. und da kann man mir glauben: maul halten
geht!

Artikel
0 Kommentare

da geht noch einer im morgenstundbereich

früh am morgen, wenn der hahn kräht, dann stehe ich auf und fahre
mit meinem rädchen auf die arbeit. passanten können das bestätigen,
falls die passanten überhaupt was mitbekommen. manche der passanten wirken
aber auch wirklich sehr abwesend. reisst euch zusammen, die wirtschaft muss
noch montiert werden. ich bin wach. ich koche mir, aber das darf keiner erfahren,
den kaffee von gestern nochmal auf. da ist noch eine ganze kanne da und wenn
man’s niemandem verrät dann trinken auch alle fleissig mit. ich weiss
das. aber pssst.

ach schau mal ein passant… immer öfter kann man passanten türkischer
herkunft sehen, die sich als amerikanische rapper verkleidet haben. lächerlich.
da! schon wieder einer. das gibts doch nicht. und die wurstfachverkäuferin
von gegenüber ist auch schon aktiv. neulich hat sie festgestellt, dass
früher beim führer alles irgendwie besser gewesen sei, naja nicht
alles, aber schon doch einiges. da bin ich unverrichteter dinge gegangen.
ich kaufe nur noch bei sozialdemokraten. jetzt wischt se ihr schaufenster.
zu recht, wie ich finde. ich glaube sie ist nicht wirklich böse, sie
weiss es nur nicht besser. sie hat sich nicht informiert. aber wer muss denn
heutzutage noch informieren, wenn doch letztlich alles ganz einfach ist: der
türke und der neger sind beide zu gleichen teilen schuld. und schröder
(nicht der schlagzeuger von beinhaus, sondern der bundeskanzler). wer noch?
saddam hussein. gott. der computer (resp. die roboter). darwin. amerika. ich.
ruud van nistelrooy. das cholesterin. windows xp. die russen-mafia. die pharma
industrie. der staat. alle anderen.

stimmt!

Artikel
0 Kommentare

kah-rissma

früher als ich noch ahnung vom fußball hatte, als man nämlich
fußballergebnisse noch voraussagen konnte, da hätte ich viel geld
verdienen können, aber ich habe mich dem glücksspiel strickt verweigert.
heute jedoch, wo mir das geld locker von der hand fällt und ich zudem
extrem spiel- und eifersüchtig bin, da wills nicht mehr so richtig klappen
mit dem totonostradamusesquen dasein. schweden:bulgarien 5:0. wer hätte
das denn gedacht. eins zu eins habe ich getippt und 3:1 fürs spiel italien:dänemark.
struuuunz. sowas blödes. der einzige richtige tip war das 2:1 der franzosen
gegen england. ausgerechnet. das wäre andersrum viel schöner gewesen.
was verschiesst der beckham auch einen elfer. der kann doch sonst nichts,
als den ruhenden ball exakt wegschiessen. der beckham hätte nie und nimmer
gegen den charismatischen barthez im elfmeterschiessen antreten dürfen.
der charismatische barthez kennt den beckham doch in- und auswendig. und ich
schreibe nie und nimmer auswändig. ich habe mal gehört der charismatische
barthez wäre täglich zum training nach manchester geflogen, hätte
aber in paris gewohnt. wenn das stimmt… dann wär der ja extrem charismatisch
der barthez. kann man eigentlich auch charismatisch und dumm zugleich sein?
anders gefragt schliesst dummheit charisma automatisch aus? das hat jetzt
nichts mit barthez zu tun, ob der dumm ist weiss ich nicht, der geht nur mit
den resourcen äusserst sorglos um. das wäre zwar schon ein der dummheit
sehr verwandter prozess, aber ich will nicht unken. er hat den franzosen arg
geholfen, der charismatische barthez.
gestern abend war es dann schon wieder ein charismatischer mann, der den bulgaren
(und hier möchte ich mich mal dem unfallchirurgischen jargon bedienen)
das genick gebrochen hat. der herr larsson war es diesmal. charisma ist also
eine super sache. hat jens nowotny charisma? oliver kahn? manchmal finde ich,
dass rudolf völler aus offenbach charisma hat. er hat zwar keine frisur,
dafür aber einen fürchterlichen schnauzbart, doch er hat charisma.
er ist lustig, kann vergeben (frank rijkaard) und es gibt ihn nur einmal.
doch ob das langt?

Artikel
0 Kommentare

fußi

und dann verplempert man seine zeit ein wenig und schwupp die wupp ist fußi-em.
wir fuhren mit dem kleinen grauen auto des großen zauberers und unterhaltungskünstlers
r.k. nach mainz auf die seite vom rhein, wo meistens laut und feucht gefeiert
wird. die finnin lud zum fußballschmaus und so wollten wir nicht fehlen.
zumal mich ja etwas geheimnisvolles mit der finnin verbindet. hihihi. hust.
dort angekommen setzten wir uns auf die zahlreichen stühle, dezimierten
das buffet und richteten ein kleines chaos in der finnischen küche an.
wir sind schon ein paar lustige küchenhooligans. und da kann man mir
glauben

dass der grieche den portugiesen schlug, ist ja schonmal ein kleines zeichen,
ein schlag ins gesicht eines jeden fußi-traditionalisten war aber die
nachspielzeit des spieles england vs. frankreich. da haben sich die favoritenschleimer
unter meinen bekannten natürlich gefreut, ich jedoch war beleidigt bis
über beide ohren und stieg ins bettchen um zu weinen.
god save the queen.

Artikel
0 Kommentare

nicht dazu gekommenes jetzt

es ist arg viel zu tun und dann musste ja die ganze strukur umgebaut werden,
von diesem magazin hier. jetzt ist die struktur neu. einfacher und schneller.
ganz im gegensatz zum restlichen internet mehr auf inhalt als auf bildchen
kapriziert. das macht was her… ähh ähh ähh.

und brumm brumm fahren die autolein am sedanland vorbei, als wäre nichts
geschehen. es geschahen ja auch nur ein paar geburtstage. der von max dem
zimmermann von der nummer 58. da haben der kroate und ich aber die zaunlatten
krachen lassen. mein lieber mann. irgendwas war nicht in ordnung am schluss
mit dem köpfchen, aber es war ein schönes fest. man konnte prima
seine alten kumpels anbrüllen. dann haben die wenigstens was verstanden.
so ist das immer auf großen parties mit berühmten dee-jays. eine
menge gesichter grüßen einen und man weiß nicht um wen es
sich handelt. merke mir sowas ja nicht immer so gut. ist mir auch peinlich.
nächster geburtstag: der vom guten alten diddi aus rheinhessen. da ging’s
ruhiger zu. diverse vöglein wurden vorm sicheren tode bewahrt, käse
gegessen und in die nacht hineingelauscht. und dann war wieder wochenwerk
dran und das tat uns allen gut. r.k. ist ja im umzuge begriffen. ist jetzt
ein zearöbb. wie schon so viele zearöbbs, die es ja gibt. biggi
zearöbb, niki zearöbb, rk. zearöbb. da ist was los in der zearöbbstraße.
wir selbst wohnen ja weiter südlich. yorckshire. ein immer schöner
werdendes kleinod im wunderbaren westend. ich glaube ich bleibe gerne hier.
es ist alles gut so. die finnin wird mir sicher beipflichten. reich die hände.
der sommer ist da.

Artikel
0 Kommentare

im innen der erde / glüht

und genauso war’s dann auch. ich habe das wochenende
pfingstvoll, doch auch leider finninenfrei begangen. war nicht anders zu machen.
der finnin mutter hatte wiegenfestlichkeiten zum zelebrieren. so durfte/wollte
ich nicht weiter stören. man stört ja so schnell und dann ist’s
einem peinlich. ich schäme mich so sehr, obgleich…

mehr gibt’s nicht zu sagen.

Artikel
0 Kommentare

ES WIRD ALLES SO GUT

das habe ich heute morgen festgestellt. dazu muß zunächst und
unter anderem das klassenbuch… nein was sag ich… das ganze stijlroyal.magazin
umgebaut werden, denn so wie ich es in der nacht- und nebelaktion am 26.
april gemacht habe, so ist es nicht gut. sieht vielleicht gut aus, aber es
ist nicht wirklich sinnvoll. es muss zudem größer werden und besser
und mehr autoren müssen rein und es muss einfacher zu bearbeiten sein.
Cms und css geht. wir feilen nun daran. mal sehen wann es fertig sein wird.
dauert bestimmt noch einen moment, denn wir haben ja auch noch was zum arbeiten.
kunden wollen bedient werden. und das werden sie auch. heimvorteil, noack,
neues leben, diverses aus baden württemberg, nici schönenberg,
ralph conway…
260px
da plaudere ich doch gerne mal aus dem nähkästchen, das kann ich
gut. das ist gewissermaßen auch mein job. was anderes hab ich jedenfalls
nicht zu tun. nicht das ich wüsste. grad zum beispiel schaue ich aus
dem fenster und beobachte den alfmann beim leute anpöpeln. das kommt
von zeit zu zeit vor und da ist garantiert alkohol im spiel. oder kerzenwachs
oder semmeltau oder kleidkrem oder zipfelmützensupersaft oder puppenbeine
oder sitzfleisch oder knirz knarz oder auch mal eine garantieverlängerung,
wie kann ich da verlieren?happy weekend liebe meedchen und jungen!

Artikel
0 Kommentare

flittschie das erdbeerfilét

heute ist donnerstag. ein tag zum verlieben.
ich wurde schon ignoriert und gegrüßt wurde ich auch und eine küchenarbeitsplatte
werde ich auch heute nicht erhalten, noch nicht mal diese woche. darüber
habe ich mich sehr gefreut, weil ich ja jeden tag in aller herrgottsfrühe
aufstehe um dem nichtsnützigen handwerkertum einlass in meine bude zu
gewähren, doch das nichtsnützige handwerkertum kommt nicht. so geht
es tag- ein tagaus. heute zum beispiel traf ich das nn. hwt. vor meiner haustür
und es hatte auf einem riesigen transporter genau zwei arbeitsplatten gestapelt
und die waren genau nicht für mich. jetzt müsse man erst wieder
200 km durch deutschland fahren um die andere arbeitsplatte zu holen. sagte
man.
aber gott seis getrommelt, das geht ja heute gar nicht mehr und dann sei es
zu spät sagte mir ein mitglied des handwerkertums, man brauche zeit.
ich habe sehr viel verständnis für das handwerkertum und ich will
auch immer recht freundlich zum handwerkertum sein und ihm die tür aufhalten,
aber es muss sich was entscheidendes ändern beim handwerkertum, sonst
werden wir keine freunde mehr sein. das tut mir dann leid. sehr sehr leid.
ausserdem saßen gestern zwei freunde bei mir am abendbrottisch und erzählten
mir von flittschie dem erdbeerfilét. damit verhält es sich genauso
wie mit allem anderen. flittschie wird demnächst ganz groß rauskommen.

Artikel
0 Kommentare

minimummenschanz

die inhaber einer an der kurzen leine gehaltenen
geistesstruktur sind klar im vorteil. sie halten sich einfach ein kissen vors
gesicht und schwupp die wupp, ist das monster besiegt. klarer fall und verdrängungstechnisch
fast perfekt. alles problematische wird mit einem zumeist dümmlich anmutenden
grinsen hinweg gefegt. so verliert man dann seinen job, den respekt der anderen
und die selbstachtung. aber egal, ich man ist sich selbst treu geblieben und
hat zudem ein arges bündel an neurosen zu tragen. wir hier im holy sedanland
schauen genauer hin und leiden demnach auch mehr. r.k. zum beispiel schreit
seinen quasifunschmerz auf der musikbühne hinaus ins zahlreich erschienene
in der mehrzahl hörgeschädigte publikum, lüdia zappelt aufgeregt
auf dem stuhl herum und schreit wahlweise „scheisse!“ oder „jippie!“,
bull bulla schweigt und unterscheidet sich da in seiner neopathetischen gesamtstruktur
einer säule. ein kissen braucht der mann schon lange nicht mehr. zudem
schläft er im sitzen. die finnin machts unserer frau long gleich. ein
weiter gespannter bogen an sinnen, quasi ein empfindungspotpourri in vollendung.
das ist nachvollziehbar, damit kann man was anfangen und das macht x-trem
liebenswert. so könnte sie liste ewig weiter gehen und ebenso ewig weiter
ginge dann die liste, derjeniger die mir den kopf abschlagen, weil ich hier
gewagte thesen oder eben präzise beobachtung aufstelle/verkünde.
wirst dich nicht halten können lügenmaul. die wahrheit ist der primus
rex einer, nämlich meiner halbwissenswelt.
kann also sein, dass alles nicht stimmt. bin aber nicht beleidigt, wenn man
mir’s mitteilt, nur vielleicht’n bißchen an schläue darf dem informant/der
informantin nicht fehlen. darf’s vielleicht ein bißchen mehr sein?!
so! männer mit frisuren. bin ich nach der definition der strategie-professorin
und quälgeistin noelle poeller (berlin), jetzt ein man mit frisur oder
gott-sei-dank einer ohne? ohne brächte mir respekt und liebgewinn ein,
mit frisur wäre ich ein liederlicher wicht. ich werde sie gleich anrufen
und mich erkundigen. man kann sich ja nie sicher sein. mein dasein auf erden
hängt davon ab.
alles weitere im kontext.
seit tagen nun weckt mich eine leichte schläfrigkeit und lässt meine
wachheit zu einem haufen müdigkeitsbekundungen… äh… verzettelt.
also ich bin müde. genau jetzt. also auch unkonzentriert, unleidlich
und… püüh. ist das anstrengend. mal nicht wach zu sein ist irritierend
und garantiert schädlich.

(gähn!)

also ging ich kurz nach yorckshire, um mich dort ins mittagsschlafbettchen
zu legen, worauf die raubauken die seit nunmehr einem jahr mein heim umlagern,
sofort zur bohrmaschine griffen um an meinem schlafzimmerfenster diverse modifikationen
vorzunehmen. und, reg ich mich da auf???

NATÜRLICH NICHT ! ! !

Artikel
0 Kommentare

faulheit geht

och jeh. es bleibt mir kaum zeit die ereignisse
zu dokumentieren. zack zack gehts hier. dauernd was neues. fahre mit meinem
rädchen in der stadt umher oder ich sitze am platz und schuffte oder
ich sitze auf der terrasse und denke nach. die anderen machen ähnliches.
am freitagabend haben freunde aus kölle alaaf hier in wiesbaden ein stelldichein
gegeben. sie haben mit ihrer band aufgespielt. punkrock. der bassist drängte
jedoch auf „pogo-verbot“. so blieben viele anhänger dieses
ausdrucksform dem ereignis fern und die bekannten und freunde des bassisten
blieben unter sich. wir unter uns. es war schön und sorgte auswelchemgrundauchimmer
für erheiterung intern.
die arbeit geht einem ja bekanntermaßen leicht von der hand. ich kann
nicht klagen. r.k. geht unverhältnismäßig oft zur volksbank.
er hat dort ein geheimnis. lüdia mai long kämpft mit dem lichtschwert
gegen innerirdische, simone fliegt bald wieder. und zwar mit der lufthansa
um die welt, sie kennt nach eigenem bekunden keine flugangst und die finnin
kümmert sich um den magister. das muss sie auch, sonst wäre ja aller
aufwand umsonst gewesen. die finnin hat ihren magister redlich verdient.
und obendrein, darüber soll ich berichten, wie ich höre, scheint
die sonne wieder rein ins lande der sedanen. wir werden europameister und
wir gewinnen die tour de frongs. jippie.