Artikel
0 Kommentare

g-burtstage zwei

keine ahnung wer sonst noch geburtstag hat, aber nic und lüdia hatten,
und so haben wir das hier im sedanland gefeiert. war laut. aua. immerhin hielt
adriano battaglia die fahne des guten geschmackes noch bis ca. 01:00 uhr hoch
und mixte cocktails mit verstand und sinn, während maxx aus mainz und
ich die dann später leute mit kreationen wie „tony rocky horror“,
„jack rabbit slim“ und vor allem „radioactive man versus nuclear
fallout boy auf jack rabbit slim basis“ aus dem verkehr zogen. da ging
hinterher keiner mehr im artikulationsbereich. am schlussklebten sogar die
augen von nics geburtstagstorte an der wand. lecker.

das war zwar nicht ganz die woche, aber es umreisst das wesentliche im wesentlichen.
könnte schlimmer sein. viel zu tun und dann merkt man irgendwann, dass
einem die puste ausgeht. r.k. hat für diese woche ein paar freie tage
angekündigt. das hat er sich redlich verdient. ich halte durch, hatte
jedoch heute morgen ein paar bedenken was meine motivation anbelangt, die
dumme sau. aber dann, bin ich doch losgegangen und war noch rechtzeitig zur
eröffnung unseres büros anwesend. wach.

und ausserdem bitte ich die leser und leserinnen dieser reichlich verzwackten
kolumne sich mal die neueste ausgabe der zeitschrift neon zu kaufen. „Kopf
hoch, Deuschland! –
Das Krisengejammer nervt. 15 Ideen, die dieses Land neu und besser machen
würden“ bitte genau durchlesen. ich würde jeden punkt unterschreiben.
also kaufen und dann an die wand am frühstückstisch babben und jeden
morgen draufschauen. so muss das gemacht werden. aufhören zu jammern.
hallo. aufhören so komisch zu sein. zunächst mal feststellen, dass
wir nicht alle immer spirnger und jacobi sein müssen. lieber auch mal
jung und matt. aufhören alles egal oder cool finden zu müssen. und
dann auch noch endlich mal was veranstalten. zu diesem thema gibts gleich
eine forumseröffnung, an der könnte sich zum beispiel unser sich
seit wochen in eigenartiger maulereilethargie befindender herr nachbar vom
wiki-institut beteiligen und mal erklären ob es den nazi-hausmeister
wirklich gibt und wenn ja, was wir dagegen tun können. nazi-hausmeister
müssen auf alle fälle weg. da hilft nix. und nicht nur nazi-hausmeister,
auch nazi-friseure, nazi-straßenfeger, nazi-olympiateilnehmer, nazi-harfistinnen,
nazi-metzger, nazi-alkoholiker, nazi-druckvorlagenhersteller, nazi-designer
und nazi-bioladenbesitzer müssen weg plus alle nazis auf und unter dem
ladentisch: alle weg. nicht raus, sondern weg. das fände ich köstlich.
huh huh huh. Ã propos huh huh huh, ist das weinfest jetzt vorbei? kann
man wieder durch die lande streunen ohne betrunkenen vollidioten beim huh
huh huh sagen zu begegnen? wenn ja, dann huh huh huh!!!

Artikel
0 Kommentare

speisen röhren im wald

ich
fahre im kli kla klawitter bus durch mein eigenes gehirn. dort sind
bunte siedlungen mit ebenso bunten, aber auch grotesken gestaLTEN
TANZEND UND SCHWEIGEND FESTE AM FEIERN. DAS MACHT WAS HER. SCHNELL
GEHTS AB IN DEN RHEINGAU IN DIE DAFÜR VORGESEHENEN PINKEN ODER WEISSEN
ODER GRAUEN GUMMIZELLEN. RATZEFUMMEL. MANCHE LEUTE MACHEN WIRKLICH
URLAUB. WIR NICHT. GOTT SEIS GETROMMELT. LÜDIA MAI LONG IST AUS DEM
URLAUB ZURÜCK GEKEHRT. GOTT SEIS ABERMALS GETROMMELT. UND GLEICH HAT
SIE EIN KONGLOMERAT mit der neuen frau im hause geschlossen. andrea
williams the patrickantissma now. nach vordiplom und ich glaube auch
etlichen fisematenten mit herrn
ich-steh-neben-mir-doch-denk-ich-sei-der-größte-was-ich-aber-nicht-bin
liesfeld sucht sie nun ihr heil in der flucht und ist ausgerechnet beim
jesus-superstar-hyperion-designers-off-the-wall-büro royalkomm
gelandet. da hat sie klükk gehabt, denn wir werden sie des mores schon
lehren. nicht jedoch des mohres, das ist gar nicht mehr nötig. damit
sie später mal weiss, dass die geschicke des ganzen lebens stets nur
vom dualistischen ja/nein spielchen abhängen und die antwort immer ja
sein MUSS. damit wir uns verstehen. das prügel ich schon seit zwei
jahren in das blühenden-landschaften-gehirn meines freundes,
mitstreiters und flashakrobaten r.k. dieser wird es über kurz oder lang
schon lernen. die antwort muss schnell da sein im dasein. sonst gibt
sie ein anderer (anders). so kommen wir nicht zum ziele. so könnten wir
niemals den gipfel erklimmen, den wir ja fest im auge haben. es treibt
mit die träne dorthin wo sonst die trockenheit regiert. ich sitze da
mit heissen trockenen augen, wie weiland old shatterhand mit dem
sterbenden winnetou im oder auf dem schoß. heiße trockene augen sind
ein scheiss. doch zurück zur gegenwart. also: alle praktischen
praktikantinnen sind jetzt wieder an bord. r.k. zerbricht sich in
gewohnter manier den kopf und ich huldige der welt der
lebensmittelromantik im ganz und gar unromantischen sinne. widerspruch.
aber wahrhaftig. man schaue sich an was ich enddeckt habe. pommes
mayonaisse, erhältlich beim plus im kaspar david friedrich regal. wir
wissen, es gibt ein leben nach der geschmackverirrung. doch wie könnte
das aussehen?

Artikel
0 Kommentare

entschuldigung…

…für die polemische entgleisung von gestern. arbeit macht natürlich
gar nicht high, sondern vielleicht brei. arbeit + arbeit + arbeit macht jedenfalls
drei.

ich möchte mich in aller form für mein verhalten entschuldigen.
die menschheit ist gestraft und versklavt. es ist schlimm. was habe ich getan?
zunächst mal gar nichts. und dann tat ich dies und jenes und nun haben
wir den salat. der leser und die leserin werden sich fragen: was ist nur mit
diesem strammen max geschehen? war er doch stets ein vorbild an güte,
großzügigkeit und bescheidenheit. aber ach, das stimmt ja alles
gar nicht. es war ganz anders. brumm. ich bin ein brummkreisel und gehe nun
in zäsur… hmmmph =>

(luft hol) puuh. ach und auch das noch freitag der 13. mein freund helm helmo
hat bestimmt wieder was ausgeheckt. letztes jahr hat er mir mit einer pumpgun
den kopf weggeblasen, das jahr zuvor spiesste er mich mit einer heuhabel in
der scheune auf. mann das hat weh getan, aber das war ihm natürlich egal.
von weitem her, hör ich ein röcheln. es ist r.k. im letzten zuge.
auf dem weg in die irrenanstalt. wo sich meine freunde ja seit längerem
ein schönes leben machen. die frage ob eine gummizelle pink ist oder
grau, vielleicht weiss, die können sie mir beanworten. wenn ich besuchsrecht
hätte, was aber nicht der fall ist, meine zelle ist verschlossen. ach,
ist ja auch egal.

so und nun auf wiedersehen ihr kleinen racker. vielleicht fällt mir
nächste woche wieder was ein. ich kanns mir jedoch kaum vorstellen.

Artikel
0 Kommentare

arbeit macht high

wie sich das anfühlt, wenn man den hintern auf dem stuhl nicht mehr spürt.
hui. lustig. man hat das gefühl zu schweben, aber man sitzt ganz klar
auf dem hosenboden und arbeitet sich um kopf und kragen. schwül ist es
draussen und die aufgesetzte dame hinterm tresen in der napsa ist unfreundlich,
unhöflich und dumm zugleich. das möchte ich an dieser stelle mal
erwähnen. mir wäre lieber sie bei einer anderen bank. zum beispiel
bei der gontard & metallbank im gaza-streifen zusammen mit paul gascoigne
als filialleiter. da hätte sie dann allen grund so eine flunsch zu ziehen.
brummel…

r.k. schuftet wie blöde an seiner anti-doping-kampagne, die demnächst
irgendwo in der weiten prärie von zdf.de zu finden sein wird. sehr lehrreich
indes. wir hören uns hier seit tagen nur noch die sonore stimme des sprechers
an, der uns über anabole steroide und den tragischen tod von tom simpson
am mount ventoux aufklärt. ich bin beeindruckt. also doch lieber keine
aufputschmittel mit einer ganzen flasche gezuckertem cognac runterspülen.
ich war drauf und dran. immerhin möchte ich erster sein. bei was auch
immer.

und die andere sache ist die mit unserer lieblingsbar
in spe. und da kann man mir glauben. es tut sich was in dieser stadt. und
da möchte ich die miesepeter und -petras wiesbadens aufrufen das land
zu verlassen. es klagen ja alle, die was machen, dass andere die nie was machen
das was die einen machen, auch noch schlecht reden. das kannste vergessen.
das geht jetzt nicht mehr. wir geben rechtzeitig bekannt, wenn was passiert
und dann wird da hingegangen und konsumiert, sonst gibts was aufs maul.

Artikel
0 Kommentare

personal jesus

ist es eigentlich blasphemisch, wenn man jesus mit einer actionfigur huldigt?
ich finde ja nicht. erstens hat jesus mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit
humor und zweitens, werden ja wohl inzwischen alle superhelden mit einer actionfigur
bedacht, warum dann nicht der größte actionheld aller zeiten?

da fällt mir ein, ich kann immer noch kein actionscript.

vielleicht fahre ich nach berlin… ach ich fahre gar nicht nach berlin.
vielleicht besuche ich heute nochmal meinen friseur,
dann ist wenigstens was los. gleich kaufe ich mir ein red bull light und dann
gehts rund. mir ist ganz schwummi. ich brauch, glaub ich, erstmal einen starken
kaffee und hernach fährt helm helmo auch noch in den italienischen supimarkt,
da kann er mir gleich ein paar packungen esspresso mitbringen und scottireis
und wuaast und lecker dies und das. dann brauch ich vielleicht gar nicht zum
friseur und esse stattdessen wuaast. der tag ist gerettet.

Artikel
0 Kommentare

auf dem friedhof und beim friseur

kann man eigentlich auch langweilige begebenheiten tag für tag aufschreiben
und es den leuten zum lesen hinstellen? ja man kann. auf diesen seiten kann
man es nachlesen, das langweilige leben eines grafikdesigners, der noch dazu,
im gegensatz zu seinem gesellschaftskumpel r.k., kein actionscript kann. das
langweilige langweilige und nochmals langweilige leben, eines mannes, der
zum friseur fahren
muss, um ein wenig abwechslung in sein leben zu bringen. wenigstens lungert
die finnin in münchen auf friedhöfen herum und fotografiert gräber
von verlegern. die macht wenigstens was aus ihrem leben. da ist was los. da
ist noch pepp dahinter… da geht noch einer im gottesackerbereich… huch,
da kommt r.k., ich muss schluss machen…

Artikel
0 Kommentare

el bulli – Ferrán Adrián

lecker ist es, wenn zerquetschte, karamelisierte, knusprige garnelenköpfe
den weg zu meinem gaumen finden. falls jemand grad lust auf schaum hat, der
nach schinken und erbsen schmeckt, el bulli heißt der zauberladen, steht
nahe barcelona un dhat ausnahmsweise nicht mit unserem spitzendichter bull
bulla zu tun.

also diese woche… rotationsprinzipiell ja ganz nett. endlich ist es sommer.
jetzt kann man natürlich nicht auch noch um die details feilen. es ist
halt schwül. mein ventilator ist ein guter freund. und morgens immer
ein starke tasse kaffee zum ventilator. das hilft. die handwerker in yorckshire
kommen auch immer besser in schuss. es werden immer weniger und sie bohren
samstags vormittags keine löcher mehr in die schlafzimmerwand. ein großer
zugewinn für mein nervenkostüm.

und wer hat natürlich am abend des großen unwetters zum grillen
geladen? ich natürlich. während ich zusammen mit boris claudius
kaspar kreisle edler von hellborn zahlreiche speisen anrichtete, salate blöd
anmachte und allerlei vorbereitungen traf, da war das wetter noch juhuu. aber
kurz darauf, als wirklich alles auf dem tisch stand… naja… inhousegrilling.
ein vergnügen für feuchte handtücher, die wir alle waren und
es noch sind. wenn man bedenkt, was wir mal für herrliche qualitäten
hatten, ist das grillen unter der dunstabzugshaube natürlich das ende
jeglichen mannseins. der max aus mainz würde uns… ach daran darf ich
gar nicht denken.

r.k. ist hingegen quietschvergnügt. er hat immer was zu lachen und macht
lustige flashnavigationen für antidrogenkampagnen des zweiten deutschen
fernsehens. ein lustiger zufall. er ist gerade noch zuhause und kocht fertigpizza
in seiner fertigpizzapfanne.

ein blick aus dem fenster… aha… die eigenartige nachbarin… oh jeh…
mit kind. das arme ding. lernt bestimmt jetzt eine eigenartige welt kennen.
aber vielleicht schadet das ja nichts. es gibt ja schlimmere welten als eigenartige,
aber eigenartigere welten als die eigenartigen, gibts wohl eher nicht. man
hat uns dereinst mit willkommensgeschenken überhäuft, nun kennt
man uns nicht mehr. oh ach und weh. der schmerz frisst mich noch auf.

nun ist r.k. mir erschienen und er hat auch gar keine fertigpizza gekocht.
er hat mit einer befreundeten halbdänin bier bis in die puppen getrunken.
die semidänin und er kennen sich schon seit 1989. ein wahnsinn.

die quasifinnin ist in münchen und deckt einen skandal nach dem anderen
auf, wie weiland scherlock humbug. ich bin aber guter dinge. sie wird einen
sauberen magister aus den zahllosen ärmelchen schütteln. grade fährt
sie mit dem bähnchen durch münchen. man wünschte ihr glück
und waches sein.

so zippt die woche herum und morgen ist mittwoch, da kommt dann der max aus
mainz. und wenn er erfährt, dass wir ein schwuchtegrillen veranstaltet
haben (mit dem e-grill unter der dunstabzugshaube), dann gibts ein donnerwetter.
ich füacht mich so!

keith mansfield – loot’s the root
billy larkin – foxy little ghoul
billy preston – greazee part 1 & 2

Artikel
0 Kommentare

fertig!!!

mal wieder… aber das verrat ich lieber nicht. man macht sich ja unmöglich
in der szene. aber jetzt ist es mal wieder fertig. findet raus was.

langsam wäre mir es recht, wenn ich mal wieder gerne und mit anstand
in meine von eigenartigen männern umlagerte wohnstätte gehen könnte,
aber das ist wohl noch lange nicht drin. ich glaube auch nicht, dass es diesen
sommer noch was wird. meiner nerven sind was die baustellenhaftigkeit meiner
wohnung betrifft an einem seidenen faden am hängen… jetzt mal im ernst…
schwieriges thema. gibt aber auch schöne passieranten ausserhalb dessen.

hier im büro ist es fleissig am wurschteln. frau mai long hat sich ja
rechtzeitig aus dem staub gemacht, dass sie sich nicht schämt. aber die
nächste praktikantin steht schon an. nur weiss sie noch nichts von ihrem
glück und wir sind uns noch nicht einig, aber möglich wäre
es, dass die junge dame, die sich gestern bei uns beworben hat, in die engste
aller sedanauswahlen kommt. wir müssen reden. und wir brauchen immer
noch leute und leute und oh jeh, wenn morgen alles klappt in nürnberg,
dann haben wir aber wirklich die auftragsbücher gerammelt voll. keine
ahnung wie das klappen soll. mehr leute halt. muss jetzt was passieren. das
bericht‘ ich mal hier so frank und frei. nebenan indes tobt der blogkrieg.
meine güte. manchmal kommt man sich vor, als sei man in der irrenanstalt
und alle sind napoleon. netzwerkthematik dort und blogwar da, nebenher die
heisseren schreie der herren gilbert becaud (att attatt att attattatt att)
und alfmann (@!#’*$%“&), die sich wie ein brennendes schmalzbrot durch
den nachmittagssedanlandwachs bohren. so geht der tag langsam zu ende und
die carpe noctem fans kommen langsam zu ihrem recht. ich glaube 11 stunden
am stück, fast regungslos auf dem stuhl von love lovner zu sitzen sind
genug für heute. ich gehe heim. morgen komme ich wieder. wer weiss was
dann ist.

Artikel
0 Kommentare

autofahren

ich also nichtautofahrer freue mich jedes mal wie verrückt, wenn ich
im auto irgendwohin mitfahren darf. das ist dann wie in urlaub fahn. alles
ist schön bunt und kunderbunt und die straßen glitzern so schön
in der sonne. obendrein bin ich ein furchtbarer beifahrer. ich bremse mit,
ich kenne immer lauter dufte abkürzungen und ich ziehe blitzartig und
vollkommen unangemessen pressluft durch meine zähne, was den fahrer oder
die fahrerin zum äußersten treibt. wie gesagt, es ist wie im urlaub,
nur besser.

im prinzip war das aber der freitag und der samstag. urlaub… grunz. schön
wär’s. lauter sachen am machen müssen und auch wollen, weil uns
ja der jens schmidtmann den unterschied zwischen macher und faulpelz genauenstens
geschildert hat. da wollten wir doch lieber den part der macher besetzen und
das passt grad mit der auftragslage genau ins zukunftskonzept. von sommerloch
kann keine rede sein. sollen die anderen ruhig nach amerika oder indien fahren.
wir bleiben hier und gönnen uns als urlaub ’ne kleine fahrt mit dem auto
durch’s wispertal.

Artikel
0 Kommentare

franco baresi

die bar hat ein gesicht bekommen und wir waren die gesichtchirurgen. wie ihr
leider ja noch nicht wisst, eröffnet am 4. september in der luisenstraße
24 das baresi. ein
bar mit leckerem zungengesocks und guten menschen hinter dem tresen. bitte
kommt alle reichlich und betrinkt euch nach strich und faden. in einigen wochen
ziehen wir die fäden und dann ist gut.

sommer ist so schön bla bla bla… kann ja auch keiner mehr hören,
obgleich ich sagen muss, dass es ja nicht geht, dass ich rumflenne tagein/tagaus
weils so zappenduster und kalt ist und endlich wenn der sommer scheinbar angekommen
ist, dann lass ich den einfach links liegen. dabei bin ich doch so glücklich
mit ihm. gerade weil er so hell und freundlich ist.

und hier. wir haben verdammt viel zu tun. es ist inzwischen fast gespenstisch.
vielleicht haben wir’s auch verdient. die finnin sagt, es sei die aura. andere
sagen was anderes. irgendwas zwischen fügung und zufall gelegenes wird’s
schon sein. danke und juhuu.

ich werde das lande der sedanen nun verlassen. immerhin bleibt noch zu erwähnen,
dass wir faxzeugs von einer schneiderin aus der türkei bekommen und die
heißt sadan. ist das nicht der komplette wahnsinn? das kann doch gar
kein zufall sein. das ist bestimmt so gewollt. der letzte agnostiker muss
die extistenz gottes nun anerkennen. die existenz bill gates muss ich in wenigen
minuten wahrscheinlich zähne knirschend auch anerkennen, denn dann schaue
ich nach, warum bei meiner nachbarin das internetz nicht funktioniert. windows
nt home edition my ass. mit dem mac ist das leben nochmal so schön. aber
immerhin: meine nachbarin hat extra den grill angeworfen. ich wäre aber
sich auch so und ohne grill gekommen. ich bin ein freundlicher nachbar, zu
fast allen nachbarn.