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die unschuld vom lande

hallo selbstverwirklicher und alkoholiker. hier ist wieder das klassenbuch und auch diesmal mit wunderbaren weisheiten aus 1.000 religionen und mehreren philosophien verschiedener herkunft. zunächst sei folgendes erwähnt: dienstagabend saß ich mit einer freundin auf dem sofa und auf rbb lief mal wieder bowling for columbine. dort lauschte ich einer rede des in den us of a einheimischen präsidenten, der plötzlich und für mich völlig unerwartet von evildoers sprach. das hatte ich so nicht erwartet, aber es gefiel mir und so musste ich es unbedingt erwähnen und warum, so dachte ich mir, nicht als überschrift meines mittwöcheligen klassenbucheintrages verwenden. dass jedoch nun ein nicht mehr ganz so junger mann, der noch am dienstag seinen, ich glaube 35sten geburtstag feierte (hoch soll er leben – dreimal hoch…), glaubt ich habe damit ihn gemeint, das hatte ich so nicht erwartet, doch es gefiel mir. zur aufklärung beitragend, es war kein wink mit dem zaunpfahl und das postgeburtstagskind (gleichzeitiger kolumnist des stijlroyalmagazines) muss sich keine sorgen machen. alles wird gut und vielleicht sogar noch besser, denn genau jener sollte sich langsam mal kolumnial-gedanken machen. ich will resultate sehen.

im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass ich nun mit der langjährigen tradition, stets am ende des eintrages auf das lied des tages hinzuweisen, breche. da muss man sicher brechen, aber mir gehen lieder auf den sack. ich kann keine lieder mehr ertragen. lieder sind der letzte scheiss. manchmal sind lieder das schönste auf der ganzen welt, aber dann auch wieder der letzte scheiss und genauso eine dumme sau, wie die sonne, der kölner dom oder der himalaja. ja es stimmt, lieder sind eine dumme sau. dumme sau zu schreiben macht einen solchen spaß, ich kann gar nicht mehr damit aufhören. aber nicht dass mir unser kolumnist wieder eine mail schreibt… er ist keine dumme sau. ich möchte sogar sagen, er geht. auf jeden fall werde ich mir erlauben hin und wieder das buch des tages, den film des tages, das bild des tages, die fernsehserie des tages oder einfach irgendwas anderes des tages dort einzutragen, wo bis gestern und seit dem 1. april 2003 immer das lied des tages stand. ist das jetzt jedem klar? auch denen da hinten in der letzten reihe, die unter der bank prontohefte lesen? ich wills hoffen. nächste woche schreiben wir eine klassenarbeit. das thema dann: der buchara-teppich im micky maus heft

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the evildoer

wie schön einfach die englische sprache manchmal ist… erstaunlich. finden sich nicht auch herr bulla? sie kennen sich doch aus in der englischsprachigen sprache. während hingegen ich ein meister im maul halten geht bin. behaupte ich jetzt einfach mal.

so!
cola light mit zitrone am morgen vertreibt kummer und sorgen. das gönnt man sich, wenn man von karottensäften, brottrunk und fencheltee die nase gestrichen voll hat. auch ein kleines detail aus meinem langweilgen leben. ein leben das sich nicht an das bekloppte wetter da draußen gewöhnen möchte. das wetter, die dumme sau, könnte ja auch anders sein. ich weiss, dass das geht. ich hab das auch schon beobachtet. aber das wetter, die dumme sau, will einfach nicht. so muss ich darben und mit r.k. frohe farben des kunterbunten auf das papier (monitor) zaubern, damit andere wenigstens ein klitzekleines stückchen erblühen im gehirn und anderswo, angsichts unserer schaffenskünste, die ja bekanntlich sehr erregend und beglückend sind, das höre ich immer wieder. aber da höre ich gar nicht mehr hin. ich kann lob nicht ertragen. kritik auch nicht. gleichgültigkeit aber auch nicht. was dann???

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kein schöner land

r.k. hatte heute ganz recht, als er sagte, dass wir ja angesichts verschiedener krisenherde weltweit, nur micky maus sorgen haben… oder waren’s mickey mouse sorgen? er hat in jedem falle recht. was soll’s denn auch. mein lieber schwan. irgendwie monströses desaster, dass einem da beim plätzchen essen an weihnachten um die ohren geschlagen wurde. wer hätte das gedacht?! über die vorrunde bei den betroffensheitsweltmeisterschaften bin ich ja noch nie drüber hinaus gekommen, aber nun als quasi tagesdecke die flut über allen sorgen, gedanken, rotweinflecken und bandscheibenvorfällen (jawohl) und relationelles abwägen als weg zum ziel. da kommst du schon ins grübeln. nichts neues in eueren intellektuellen köpfchen, nicht wahr? habt ihr alles schon gewusst. das gönn ich euch ja auch, aber gesagt hat’s keiner. erst hinterher. wie immer. also wünsch ich den lieben leuten im süd-osten der erde trockene füße und sauberes wasser und dass die spenden wirklich irgendwie da ankommen wo sie gebraucht werden und nicht in der bürokratischen einöde versickern. zum beispiel fand ich die idee mit den spenden-sms ja ganz gut, aber warum muss die telekom 35 cent behalten. wären fünf cent nicht wirklich genug gewesen? oder null cent. das wäre doch echt knorke gewesen von der telekom. aber die telekom… das ist schon eine. und nicht nur die telekom, die anderen… die sind alle auch schon eine. und das ist mein ernst.

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einbahnstrass und glitter

kein kater, keine koppschmerzen, kein nix. einfach ein paar freunden beim jahreswechsel zugeschaut, die finnin gedrückt und dann war das neue jahr ein alter kumpel.

ABER
wenn man sieht, wie anderswo die hütten der gesamten nachbarschaft plus hüttenbewohner von der flut weggespült wurden, da fällt es schwer über eine verfaulte apfelsine oder über die preisstruktur der deutschen bahn zu jammern. auch dass die neuverfilmung von „planet der affen“ inzwischen conan-der- barbar-charakterzüge angenommen hat, ist dann nicht wirklich schlimm. ich hab vergessen wer die lieben und wer die bösen affen sind und stelle mir gerade die frage ob es in diesem film auch böse menschen gibt oder ob die alle von grund auf gut sind. ach tim burton, was soll denn das? ärgerlicher sind da die voll duften rucksacktouristen mit ihren voll duftenden dreadlocks, die ich heute im tv-gerät betrachten durfte, als sie erklärten wie supi-lässig und casual das jetzt insgesamt in thaiiland ist. und weil das so ist bleiben sie einfach ein paar wochen länger und machen mal so richtig einen auf dicke hose. gut erkannt ihr arschgeigen.

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stop in the name of plastikfolie

so. fertig und ab in den apfeleimer mit diesem 2004. durchwachsen war’s. nicht richtig schlimm, aber auch nicht der burner. es gab gute ereignisse und schöne erkenntnisse, liebe menschen, spiel, spaß, spannung und was zu naschen. es gab aber auch blödsinn und unfug und derren auslöser. manchmal standen uns auch unsere eigenen ichs im weg. aber im großen und ganzen kämpft man gegen die windmühlen der marktwirtschaft.

schwachköpfe gabs auch, zum beispiel dieser naseweis von um die ecke, der in bizarrer selbstgesprächlichkeit sehr sehr kranke süchteleien auf seiner website zelebriert. viele meiner freunde staunten nicht schlecht, als ich ihnen das zeigte. aber ansonsten gings ja eigentlich im ärgernisbereich. einen komischen leut‘ gibts ja immer.

schön war aber das neue magazin und die reaktionen darauf. als bastler eines solchen projektes ist man ja nie zufrieden, aber die vielen lobs haben uns doch mut gemacht. so machen wir also wie geplant weiter und im februar gibts ein neues magazin. neu und bunt und mit gewohnt viel freiraum. wir werden anders sein, sogar anders als wir selbst, die wir ja schon anders sind.

und vorsätze gibts…. ähm… naja schon einiges, reduktion und mehrung an den richtigen stellen. im prinzip und sich in zukunft nicht mehr über einzelschicksale in diesem sonderbaren klassenbuch auszulassen. heut bin ich noch mal so frei, aber dann ist schluss. jedem nur so viel ehre, wie ihm gebührt. das klassenbuch wird sich auch entwickeln, manche dinge werden modifiziert, weiss noch nicht welche, aber es wird welche geben. schaut euch das klassenbuch im wandel der zeiten an. oben auf die backissues klicken. schaut euch aber auch euer leben im wandel der gezeiten an, einfach auf euer köpchen klicken und einen augenblick nachdenken. kann ja ganz spannend sein, sollte hier aber nicht als big must behauptet werden. kann man machen, muss man aber nicht…

ich selbst werd mir wohl oder übel treu bleiben. man ist ja nicht mehr der jüngste. jede menge tippfehler, ein hü und hott zwischen alter und neuer rechtschreibung, kleinkariert, großkariert, größenwahnsinnig und verzagt, voll glucksenden glückes und dann wieder gar nicht. alles in einer stunde wenns sein muss und dann wieder von vorn. und meinen inneren blödmann werd ich hegen und pflegen, ich hab ihn im laufe der jahre lieb gewonnen.

wohl an!

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die perfekte welle

wer sich langeweilt hat den vorteil, dass er oder sie nicht von sich behaupten kann, gerade zu ersaufen. mal wieder und immer wieder, wird dem heimatlichen inhaber von funsorgen klar, dass ungemach nicht gleich ungemach ist. man könnte es sich zu abwechslung mal hinter die ohren schreiben, angesichts der ereignisse in südostasien. eine flutwelle, ausgelöst durch ein seebeben reisst die dortige welt in stücke und hinterlässt not und elend. gebt von eurem übermaß denen, die das jetzt brauchen, aber spart euch die betroffenheitsweltmeisterschaft. am 11. september 2001 hat man in amerika songs wie „it’s raining men“ von den weather girls oder „walk like an egyptian“ von den bangles aus dem programm genommen, heute sind es die songs „die perfekte welle“ von juli und „land unter“ von herbert grönemeyer, die bei einigen deutschen sendern auf den index gesetzt wurden. ob das wirklich passt? wer kann es mir sagen???

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schwarzwald

weihnachten ist von tradition her eher langweilig. man kann in sich gehen, essen, fernsehen, spazieren gehen… alles irgendwie langweilig. und genauso haben wir’s auch gemacht. wir fuhren zum langweilen einige tage in den schwarzwald und langweilten uns. wenn ich in russland gewesen wäre, sähe das sicher anders aus. aber so….

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heiliges blech

kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling
kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling kling klang klong.

pfrohes fetz

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ende vom lied

x-trem zumaching heute. nochmal auf schnee gehofft, als gäb’s nichts wichtigeres und dann die tür locker zugezogen, damit abwesendheit demonstriert. sedanland ist zu. macht aber morgen zur weihnachtsfeier wieder auf und dann wieder zu und dann nächstes jahr wieder auf. es war auch gut jetzt. ein anstrengendes jahr. irgendwie lustig, dass man sich dann noch nicht mal einen rolls royce leisten kann. das finde ich voll fies. aber auch irgendwie knorke, denn ohne rolls royce is authentischer. more street. mehr straße. mo‘ money, meh geld.

aufwiederhähnchen

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nobelpreis im kickboxen

zwei tage vor dem heiligsten aller abende schneit es hier endlich und gleich geht’s auch rund in der stadt und auf den straßen. man könnte meinen, die menschen haben alle keine ahnung vom autofahren, das höre ich jetzt dauernd all die sagen, die glauben sie hätten ahnung vom autofahren, also alle. einfach langsam und stetig weiterfahren und an der ampel nicht immer gleich vollgas geben, das könnte helfen. hier am sedanland ist einiges los und wenn man merkt, dass die räder durchdrehen, gleich nochmal aufs gas treten. nicht zu fassen. aber keine sorge, am 24. ist alles wieder braun und grün und wie gewohnt regnet es. tradition.
naja. was willst du machen.

schön fand ich heute auch die spiegel-online überschrift „laurenz meyer geht“. das hätte von bull bulla sein können. da hätte in gewisser weise sogar recht… aber wieso eigentlich bambuscamp???