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home jobbing europe

das hufeisenmagnetenleben erlebte heute morgen ein unerwünschtes revival. aber gott sei dank hat man auch genug apfelessig beträufelte computers daheim stehen, dann muss das halt so gehen, mal diagonal, mal aufrecht. zum glückk wurde bei mir zuhause die vision von bill gates (feind) wahr und es steht in jedem räumchen eine maschine mit zickenprogrammen drauf. wenns nicht so wäre: gute nacht!
aber es ist so und sogar die sonne scheint und letzlich müssen wir alles froh sein. es hätte schlimmer kommen können und wenn mir nächste woche die frau doktor ihre nädelchen ins rückenmark jocht wird alles wie von selbst gut. darauf setze ich jetzt. ich eiferer. ich kranke sau. ich bekloppter schwachmat. ei der daus. man könnte daraus schliessen, dass ich nicht ganz dicht bin und es stimmt. ich bin nicht ganz dicht. ach, das macht das wetter. das wetter ist herrlich. bestimmt sitzen die leute wieder im kaffee und trinken café. das ist wiesbaden. das florenz des nordens… oder wars das nizza des nordens? irgendsowas vermessenes auf jeden fall. wiesbaden ist ja auch das los angeles hessens, das taipeh europas, das shanghai des westenes, rom des… gerade erhalte ich eine mail unseres freundes, auftraggebers, kupferstechers und vorbild in sachen konfliktbewältigung teejay von teejaypeekay aus dem süden unserer wunderbaren republik. er fragt wo das klassenbuch ist. ist es womöglich weg? wenn das stimmt, dann… nicht auszudenken. ich muss nachkukken.

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mister mordgans hat angerufen

ich kann’s bestätigen. huh huh (weinfest). man sagt mir oft, ich solle
an dieser stelle mehr über geschehnisse in dieser stadt berichten, aber
es passiert nichts. ich berichte ja schon über das nichts in meiner
kleinen welt. jetzt auch noch über das nichtgeschehen einer ganzen
stadt zu berichten ist mir zu anstrengend. das würde direktemang in die
depression führen. ich wäre ausgelaugt, ausgemergelt. dünne
pergamentene haut ließe den blick auf blaue aderkanäle zu. meine augen
träten tranig aus den tränigen höhlen. ein anblick nur für
hartgesottene oder proffis (bringen immer top leistung). ich kann
darauf verzichten, obgleich ich mich ja nicht sehen kann, denn die
finnin hat meinen mannshohen angeberspiegel auf den granitboden
geworfen, wo er alsdann beim aufprall in 1.072 teile zerbrach. wir
haben danach erstmal pizza gegessen. die finnin hatte artischocken,
schafskäse und ananas auf der pizza, ich weiss manchmal nicht wie sie
das aushält. sie ist sehr tapfer. enchanté. ich jedoch habe meine pizza
nicht gegessen, ich habe sie statt dessen gefressen. das, meine lieben
freunde, sieht mir nämlich ähnlich. deswegen ja auch die
hufeisendaseinsgeschichte, derren tage gezählt sind. ich will es so.
unten auf dem bild, das könnte ein martenstein sein, ist es aber nicht.
ich wollte originell sein, war es aber nicht. bin es nicht und (seufz!)
werde es auch nie sein.

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mein leben als hufeisenmagnet

zunächst einmal lässt der frühling sein fucking blaues band wieder flattern durch die lüfte, von süßen wohlbekannten düften rieche ich jedoch nichts. vielleicht kommt das ja noch. eduard m. hatte also nicht in allen punkten recht. das wetter ist schön und irgendwie nicht ganz unwichtig.
der einzige punkt der nervt ist mein leben als hufeisenmagnet. das zieht sich ganz schön hin. möchte mal wissen was r.k. darüber denkt. ob er wohl glaubt, dass ich simuliere? das wäre nicht sooooooo toll. da müsste ich irgendwie aufklärungsarbeit leisten. zwick. röntgenbilder vorlegen oder mehr jammern. oder einfach umfallen und dann jammern. oder erst jammern, dann umfallen und ihm von unten die röntgenbilder reichen und anschließend nochmal jammern, schließlich regungslos liegenbleiben. da würde er vielleicht ein gläubnis geloben. was würde er??? naja.

so und wenn die herrschaften vom bau was von schallisolierung verstünden, dann würde nicht jede hausflurbegeherin als infernalissima in meinem kleinen zimmerchen eindringen. und diese knätzende flügeltür und diese rumms-sie-ist-zu-eingangtür zum hinterhaus wäre vielleicht nicht so aufdringlich. wozu bezahlt man eigentlich so viel miete? damit das so ist? damit man sich sein anbeginn der zeitrechnung stromschläge holt, wenn man baden will. holla. aber was solls… was reech isch misch uff?! ich schaue jetzt etwas unterschichtenfernsehen und gehe dann zu bett. was hat man als alter mann denn auch sonst vom leben?

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heuer ein ungeheuer

man ist sich ja oft selbst ein ungeheuer. besonders wenn man so blöd kukkt wie wir auf den bildern unten. r.k. tut ja wenigstens nur so, ich jedoch sehe immer so aus. auch blöd irgendwie.
und draußen ist immer noch das gleiche wetter wie seit monaten. das kannte ich bisher eigentlich nur aus berlin. dort war das wetter von ende september bis mitte mai durchgehend beschissen und manchmal beschissen mit minus zwanzig grad celsius. daher auch mein berlintrauma. kicher. hat neulich jemand behauptet. ich hätte ein berlintrauma. hab ich gehört. nun wüsste ich aber gerne was das bedeutet. habe ich nun angst vor berlin oder finde ich berlin voll klasse? eigentlich ist es so: ich finde berlin gar nix. es ist überschätzt. es ist aber auch ganz nett. dort. es ist halt nicht so wie die kleinstadt, in der ich lebe. es hat gute russen dort. und gute russenbars und ich kenne dort nette leute, aber… was wollte ich eigentlich sagen? wie komme ich denn jetzt auf berlin? r.k. bedankt sich bei mir. aber warum? ich bin eigentlich verwirrt. aber auch nur eigentlich.

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käse auf 24?

helm helmo wüsste was es bedeutet, wenn jemand „käse auf 24“ fragt und bestimmt wüsste er auch noch was man darauf antwortet und wie stressig der chicago turn war, wenn der schweiss die paddies würzt. so ist mc donalds essen mit spaß. ein lukrativer nebenjob in der mitte der achtziger jahre. noch vor tschernobyl. als die achtziger noch achtziger waren. nach tschernobyl waren sie ja vorbei, die achtziger. manche können gar nicht genug kriegen von den achzigern. ich schon, aber leider haftet auch ein teil meines lebens, nämlich die postpubertät, fest verwurzelt in den achtziger jahren und weckt so manche erinnerung. zum beispiel chicago turn am ofen bei mc donalds in der mainzer straße in wiesbaden. chicago turn ist, wenn man nachdem man 24 frikadellengewendet hat, abermals 24 stück auf den herd wirft, um nach dem wenden dieser dann erneut 24 frikas (insider: paddies) auf den herd… und so weiter und so fort. ein herrlicher zeitvertreib. und auf die frage „käse auf 24“ antwortet man dann zum beispiel „käse auf 20“. käse auf 20 bei 24 ist realistisch. es werden viel mehr cheeseburger gegessen, als hamburger und hier wäre der beweis angetreten, dass cheeseburger hamburger mit einer scheibe schmelzkäse sind. gerne kamen kunden und bestanden auf einem cheeseburger ohne käse, weil der viel besser schmecke als ein hamburger. gerne landete auch mal ein popel auf deren entcheestem cheeseburger. aber das will natürlich keiner wahr haben. kam auch selten vor, aber es kam vor. jetzt ist mir ein bißchen schlecht. eine große klappe bei mc donalds zu haben, lohnt sich also nicht. käse auf 24. eine von den köchinnen (hihihi…) sprach käse tatsächlich mit ä aus, während man ja hier eher keese sagte. und meedchen, scheefchen, beebie. diese frau jedoch sagte kääse. da stand mobbing natürlich ganz oben auf der tagesordnung. käääääääääääääääääse. meeeeh. ich kannte auch mal eine theaterfrau die sagte sogar määdchen und bääby. bääby geht gar nicht. noch nicht mal bäibie. der begriff baby gehört am nächsten baum aufgehängt, gleich neben den worten rave, chillen, konkret und body.

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hamms gut

ein entlein im see sein, müsste ziemlich schön sein. oder ein vöglein, dass zusammen mit seinen kumpels auf den unterschiedlichsten zweigen hockt und lustige songs trällert. auch nie unangenehm. was auch nie unangenehm sein soll, angeblich, ist während einer show in einem delphinarium ins wasser zu fallen. delphine sind raubtiere und suchen nicht umsonst ihr zuhause in der thunfischbüchse. also aufgepasst. nicht zusammen mit dem killerfisch (jaaaa is kein fisch…)… also mit dem killerfisch fisch fisch in einem becken aufhalten, sonst fehlen hernach die gliedmaßen oder der verstand. in unserem falle scheint mir dem ins wasser gefallenen herrn ein teil des verstandes abhanden gekommen zu sein, denn ich weiss bei dem herrn, der uns diese geschichte erzählt hat, nicht wirklich in welchem zusammehang man noch von verstand sprechen kann. ich höre ihn schon höhnen. innerlich. obb de höhner. aber tröstend sei erwähnt, dass ich ja selbst auch nur marginal etwas mit dem begriff des verstandes anfangen kann. ist’s bloß das vermögen die ichheit zu denken? cunt. wenn’s doch so wäre. aber eigentlich… ach ja… entlein im see. das wäre schon sehr schmuck. ich als vielleicht sogar gleich mehrere enten auf einmal in einem kleinen see weit draußen und ich habe dinge gesehen, die ihr menschen niemals glauben würdet. gigantische schiffe, die brannten, draußen vor der schulter des orion. und ich habe c-beams gesehen, glitzernd im dunkel, nahe dem thannhäuser-tor… ich als ein schwarm… eine herde enten. ich mit mir selbst. ein disaster für so manchen, doch eiin freudenfest für den ichmenschen und egozentriker. ich-maschine. da wäre der fun vorprogrammiert. quak quak quak würde ich zur mir selbst sagen und käme mir gleich schon wieder vor wie wenn man in so einen triptychon-spiegel blickt, alles mehrfach und streng im tosca-türkis gehalten (mit tosca kam die zärtlichkeit). das und hierzu zum thema verstand.

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vogel = piep!

mein lieber mann. was hat man im laufe seines lebens schon für leute kennengelernt… abermalige komplette darmentleerungen. verbrächte lieber minge zeit mit nulldiät. an dieser stelle wäre ich mal kurz sprachlos. also schnell das thema wechseln.

für eine junge dame namens minou haben wir uns seinerzeit (es scheint schon fast unwirklich) eine cd mit vogelgezwitscher und bachgepläusch besorgt, um ihrer neigung gerne mal transzendentalistische kapriolen zu schlagen entgegenzukommen. es hat aber nichts genützt, denn die cd steht ja nun noch immer hier in meinem bescheidenen zimmerchen. zudem zog sich die junge dame plötzlich und unerwartet zurück und wart seit jenen tagen nur sporatisch gesehen. so. und was soll an dieser geschichte interessant sein? ich kann ja wohl unmöglich erzählen, dass ich jetzt da sitze und vögelgezwitscher höre, während ich mich an abendländischer literatur gütlich tue. neulich habe ich sogar solange die nummer 1 (sommerregen) gehört, dass ich mich richtig gärgert habe, dass es dauernd regnet. was für eine freude das war, als ich morgens fest stellte, dass stahlblauer himmer das firmament beherrschte. da mein ich doch, das hat sich gelohnt. tue bescheuertes und rede darüber. ich möchte keine klagen hören.

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leiwand

wollt sie net sekkieren mit dem leiwand. drum sag ich’s anders, wenn ich auch nicht weiss wie. wie aufmerksam von mir. ich rätsel statt dessen noch immer daher, wie wohl dem bull bulla die bob ross sendung vom letzten samstag gefallen hat. er ist immer so geheimnisvoll. er höhnt in einer tour und geht dann schweigend heim. zwischendurch macht er… naja, wir hätten gerne dass er mööööp sagt., aber wenn dann zitiert er sich ja nur selbst. nur um anzugeben. möööp wäre unrealistisch. mööööp ist nicht das leiwandste.

und siehe da neben mir liegt in dvd-form der film amelie, den ich mich nicht getraue anzuschauen, weil er die gleichen, wahrscheinlich völlig unbegründeteten, ekelphantasien auslöst wie die filme „simon der ausserirdische“ und (achtung und jetzt kommt’s) „prinzessin mononoke“. ich habe den begriff prinzessin mononoke schon so oft gehört, dass ich schon keinen film mehr damit assoziiere, sondern eine haltung. so wird einem alles kaputt gemacht, wenn man seine geistige wirkung durch gebetsmühlenhaftes hervorheben eines filmgeschmackes in der gesellschaft manifestieren möchte. also amelie… vielleicht ein andermal. vielleicht in andermatt.

so. die frage ist nicht ob es am 15. märz warm wird, es wird so sein. ab mitte märz steigt das thermometer auf ca. 18-20 grad celsius um sich dann so gegen mitte mai auf um die 30 einzupendeln. das hält an bis sagen wir ende september, eine kurze 18-grad-phase folgt bis mitte november und dann ist herbst bis zum 21. dezember und dann ist es mir egal. es schneit höre ich jana zett jetzt schon sagen. dann schneit es eben. aber in 15. tagen weht ein laues lüftchen. der winter ist vorbei. klimakatastrophe sei dank. die vorhersage der mitarbeiter des klimaforschungsinstitut bei aljezur in portugal, in welchem ich mal ein paar tage und nächte verbrachte, trifft zu… trifft zu??? sagt man das so? oft ist mir die sprache so fremd, mit der ich versuche… äh… trifft zu. das könnte mir so passen…. amelie… bob ross… klimakatastrophe. man muss ich sich nur trauen den bogen zu spannen.

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behle

ein winterliches großereignis ist für mich immer, wenn jochen behle neben verschiedenen langläufern herrennt und sie anbrüllt. das finde ich wirklich sehr motivierend und das hätte ich auch gerne. nämlich dass jochen behle bei uns im büro steht und uns anbrüllt. er könnte jana zett zum beispiel mutig brüllen. derlei motiviert würde sie ihre arbeit nochmal so gut erledigen und wir hätten alle was davon. oder er schreit immer dann r.k. ins ohr, wenn er in sein schattenreich abzudriften droht, so wäre der kleine sonnenschein rund um die uhr auch geistig anwesend und würde sich aktiver am lebendigen geschehen in unserem kleinen sedanland beteiligen. das wär schön. auch könnte er neben marlon brando herlaufen, wenn er seine bajuwarische kutsche von a nach b bewegt. behle könnte ihn daran erinnern, warum er auf der welt ist. vielleicht weiss behle ja, warum er auf der welt ist. das wär schön. mir könnte er aufmunternde worte ins ohr brüllen, dass sich der putz vom gehörgang löst. „schau genau hin!“, könnte er brüllen und „das kannst du besser, du sau!“. er könnte abspülen, saugen, die fenster putzen und unseren steuermann anschreien, der hätte es verdient. er könnte unsere nachbarn anschreien oder im sommer gilbert becaud und den alfmann. das wäre ein gebrülle. das geschrei von jochen behle halte ich für das motivierenste im ganzen universum. alles würde viel besser und schneller gehen. wir führten ein leben wie die heidschnucken.

doch, wo ist behle???

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stadtgespräche

heute waren wir bei der stadt. naja jedenfalls bei dem teil der stadt, der über große geldsorgen klagt. das kennen wir ja. den teil der stadt, der über große geldmengen verfügt, müssen wir erst noch erschliessen. das ist ein großes projekt.
ansonsten macht man seinen job, der weggang von bmw-williams ging ganz ohne brimborium. sie kam ganz einfach eines tages nicht mehr. damit ist ihr praktikum abgeschlossen. mit der einstellung neuer plagen plagen wir uns noch etwas herum. wir wissen nicht wie wir denen erklären sollen was wir machen und wissen auch selbst nicht, was wir erwarten. man muss das schon mögen und zugang dazu finden. und nach bmw-williams jetzt ferrari? das ist es ja auch nicht. der komische typ der neulich da war… mein lieber scholli… der war es aber auch nicht. irgendwie muss sich das fügen. disziplin und courage.

aber!
es ist mittwoch abend, ich bin sauer, weil man mir mein einkaufsfahrrad geklaut hat. aus dem hof von yorckshire. sauer weil es ja quasi direkt vorm fenster weggerotzt wurde, sauer weil die alte von gegenüber schon immer sehr aufmerksam glotzt, wenn man das haus verlässt oder hernach zurückkehrt, wenn aber mitten am tag jemand ein fahrrad entwendet… nein dann habe man nichts sehen können. sauer, weil ich nun doch gerne hätte, dass unsere hoftür endlich nach nur anderthalb jahren bauzeit endlich fertig gestellt werden könnte (vielleicht bekomme ich dann sogar einen schlüssel)… sauer macht lustig. ich habe schon neue räder bestellt. könnt ihr gleich wieder klauen ihr säcke. wenn ich euch allerdings erwische gibts auf die fresse. hoch und heilig versprochen. common sense. genug mit der betroffenheit vor dem eigenen ungemach. mein anderes fahrrad steht im wohnzimmer. wer möchte, der kann sich davon gerne überzeugen.