irgendwann beim rumzappen, habe ich gesehen, dass heute oder morgen eine sendung zum dreissigjährigen jubiläum von „tiere suchen ein zuhause“ gesendet wird. das würde ich gerne sehen, schade dass ich nie herausfinden werde, wo und wann das läuft. die fernsehzeitschrift ist ja leider noch nicht erfunden. dafür schaue ich mir berichte über städte zwischen hannover und hamburg an. der sprecher solcher sendungen ist immer der gleiche. es gibt nur einen der das kann. und weil das so ist haben alle deutschen städte von kitzbühel bis aarhus einen so langweiligen duktus. ich persönlich wohne in einer sehr spannenden deutschen stadt. wir haben einen armseligen kunstkritiker um die ecke wohnen, zwei kneipen, einen zwiebelturm oder zwei und meinen bayerischen nachbarn, der sich, sobald das thermometer auf über zwanzig grad steigt, in den garten stellt und telefoniert. dabei sagt er folgenden satz: „ich nehme den letzten flieger nach münchen und dann fahren wir raus zum tegernsee um ein wenig zu surfen.“ das ganze, ich kann und will das hier nicht wiedergeben, in einem proseccohaften, schwülen, münchner dialekt. ja mei, ein wahnnsinn.
deshalb tut es mir jedesmal um so weher, wenn die finnin zurück in diese stadt nahe des tegernsees fahren muss, um sich dort den lieben langen tag proseccogespräche oben genannter qualität anhören zu müssen. münchen ist schön. ich habe keine ahnung, aber münchen ist schön. alles südlich des weisswurschtäquators und nördlich der dolomiten erscheint mir eher schön. vielleicht sogar wunderschön, da muss ich allerdings nochmal meinen anwalt fragen. das kommt mir übertrieben vor. an dieser stelle darf ich allerdings verraten, dass es mir lieber wäre die finnin weilte tagein, tagaus in unserer spannungsgeladenen weltkulturhauptstadt. das wäre egoistisch, altruistisch, dick, dünn, blau und rot zugleich. man hätte beiderlei etwas davon. die finnin ist gerade bei nürnberg. aufgrund des umgehungstraßenbauwahns der ausgehenden siebziger jahre des verblichenen jahrhunderts, ist man ja heutzutage höchstens bei nürnberg, bei koblenz, bei bogel, bei uhingen, bei mannheim, aber nie drin. ja mei, ein wahnsinn.
ABSÄGEN UND EINSTELLEN
man bekommt ja als unternehmer und geschäftsmann stets gute tips von
anderen unternehmern und geschäftsmännern (von geschäftsfrauen übrigens
nie). so hat mir neulich jemand empfohlen, dass ich, wenn ich wirklich
(also jetzt mal wirklich) erfolg haben wollte, r.k. absägen und
anschließend einstellen müsse. herrn bee ebenfalls. das ist natürlich
ein großartige idee. die beiden haben vor freude in die hände
geklatscht und sind sofort in die gewerkschaft eingetreten. nun will
ich aber r.k. gar nicht absägen, denn ich habe ihn lieb. herrn bee kann
ich nicht leiden, aber er kann php (zwinker…). die anderen bekommen
ähnliche vorschläge unterbreitet. das liegt im grunde daran, dass…
ich weiss es eigentlich gar nicht. man hat halt unterschiedliche
einstellungen. zum beispiel würden die herrschaften von einer
verwunschenen agentur bei stuttgart sicher „har har har“ sagen und ein
paar schädel strohrum zur feier des tages trinken, wenn r.k. mich
absägen würde. außerdem würden sie sagen „endlich!“, „puuh!“, „gott
sei’s getrommelt.“, „dass ich das noch erleben darf.“ und „eigentlich
schade, er war ja ganz witzig, wenn auch unmöglich.“ nach meinem
schneckenschleimauftritt von neulich, bin ich unten durch in der nähe
von stuttgart. die mitarbeiter haben bis auf weiteres kontaktverbot,
außerdem hängt mein konterfei auf einer dartscheibe.
aber wir sind ein arsch und ein kopf, bzw. zwei ärsche und ein kopf,
wir sind eins. wir sind drillinge, brüder im geiste und herzen,
kumpanen des alltagsdesigns, friends of pixelfun. wir könnten ja ohne
einander gar nicht mehr. oft fragen wir uns zum beispiel, wie wir es
bis hierhin schaffen konnten ohne uns. es würde mir mein herz
rausgerissen, wenn r.k. nicht mehr wäre. sogar die anderen mitarbeiter,
sind die besten mitarbeiter die wir je hatten. sie legen alle die stirn
in falten, wenn was nicht klappt, ein anderes mal strahlen sie mich
wieder an und dann glucksen sie vor freude und wiegen ihre hüften im
wind. ein leben ohne r.k., schlozzepino, frau lorenz und frau glück
wäre kalt, grau, leer, blöd, grundverkehrt und geradezu absurd. es gibt
nichts falsches im richtigen.
fettkapp
so werden wir nie weltmeister, wenn wir hinten so schlecht stehen, wie gestern abend. das wird nix. da sehe ich schwarz, werde rot, mir gehts gold. schweinsteiger sieht so aus, als habe er gar keine schuhe an… und er (der schiri) zeigt auf den punkt. wer schiesst jetzt fürs deutsche team daneben? ballack… achtung… achtung… noch ist der ball nicht freigegeben… tor. na also, dann werden wir ja doch noch weltmeister. ich hatte schon arge befürchtungen. aha… ich höre gerade, dass wir erstmal confederationscupsieger werden. ist man dann auch automatisch befürworter der sklaverei? schön wär’s ja. aber wie ich die leute kenne, wird wieder gemenschelt. alle menschen sind gleich, etc. bei umfangreicher anwendung der sklaverei wäre das unwürdige arbeitslosenproblem aber schnell gelöst und grundschüler dürften wieder das wort vollbeschäftigung in den mund nehmen. aber wie gesagt…
anderes thema ist der ausbruch des sommer am heutigen tages. wir sind wieder wer. heute mittag war es im sedanland fast so wie 2003 nur, dass wir heute irgendwie besser dar stehen, als weiland um die mittagszeit. ach das süße 2003 und die armut. sogar die nachbarschaft hatte ein lächeln auf den lippen. nicht schlecht.
dass gerald asamoah beim confederationscup mitspielen darf, zeigt doch deutlich, dass die zeiten sich geändert haben. die confederation ist auch nicht mehr das was sie mal war. und wenn ich mal ehrlich bin, das ist auch gut so. ich mach ja nur spaß, wenn ich so misanthropengleich daher komme. natürlich spucke ich auf die sklaverei. hartz nummer vier ist besser als wie sklaverei. das wär doch so ein leitgedanke. damit könnte man leben. das sollten sich die leute mal durch den kopf gehen lassen.
checker, die blumen giessen
ich war schon arg froh, als ich sah, wie das blasse, bizarre ding gestern abend im wenigstens schwarzen van nach hause in den zirkus gefahren ist. der mann hat so viel für die gesellschaft getan, den muss man einfach laufen lassen. sein anwalt hatte einen stundensatz von 500,00 dollar, da sollte sich unser haus- und hofadvocat herr makki mal ein beispiel dran nehmen. bei solchen stundensätzen gefriert grundsätzlich mein gehirn und das damit verbundene sparkassenkonto ein.
doch zurück zur gegenwart. gerne würde ich herrn bee demonstrieren, dass ich auch zwei kekse auf einmal in den mund stopfen kann, doch sollte ich mich als vorstandvorsitzender dieses unternehmens öfter mal außerhalb der infantilität aufhalten, sonst nimmt einen ja keiner mehr ernst.
trotz des freispruchs gestern hören und wir hier jetzt mal ganz laut den herrn prinz. ich meine nicht den anwalt, dessen stundensätze außerhalb meines kenntnisbereiches liegen, sondern den in seiner farblichkeit noch ganz munteren zwerg aus mineapolis. frau glück sagt „oooh“. weil jetzt ein lied kommt, dass sie zum oooh-sagen veranlasst. jetzt niest sie, womöglich ist sie allergisch gegen prince, wie weiland unser herr bulla.
und huch, gerade ist herr k. von seiner professorenstelle zurückgekehrt. jetzt wird mit eisernem besen gekehrt. das ist gar nicht mal verkehrt. ich muss jetzt schnell arbeit simulieren, sonst gibt’s äschäh (für die lieben uhinger und die noch liebere finnin: das bedeutet ärger (jedoch nicht für euch)).
atomgrill
früher habe ich beim song ?sunny? immer solid verstanden und auch gesungen. sonst habe ich nichts verstanden, sonst hätte ich wahrscheinlich gemerkt, dass solid nicht passt. solid, yesterday my life was filled with rain. solid, you smiled at me and really eased the pain wär ja blöd.
so. es ist wieder montag. und das wochenende war so etwas ähnliches wie das armageddon, nur doppelt so fürchterlich. als rabenonkel empfehle ich allen geburtstagsfeierern dringend, die im hause verteilten schlagwerkzeuge, trommeln, perkussionsinstrumente und ölfässer einzupacken und ins nächste dorf zu verfrachten, ansonsten keimt ein für mich eher ungewohnter kinderhass auf, der sich nach kurzer reflektion in den für mich eher gewohnten elternhass verwandelt und dann großen schaden anrichtet. eltern mit kindern die von händelsüchtiger geltungssucht getrieben sind, hätten es doch lieber weiterhin mit der verhütung genauer nehmen sollen. die kinder der eltern mit händelsüchtigem geltungstrieb ebenso. dann wäre ruhe. ansonsten kann ich nur gutes berichten, denn mein geliebter kumpel und frischfleischreservenanleger boris claudius kaspar kreisle edler von hellborn hatte geburtstag und hat entzückende kinder und davon gleich drei stück. kluge, bezaubernde kleinode inmitten einer von playstations verseuchten nachkommenswelt.
und als ich später wieder zuhause weilte, da war ich sehr froh mal kein grillgut verzehren zu ?müssen?.
rohkost und meine gesundheitsmatratze, dazu ein film von fatih akim und das leichte surren im kopfe, dass mein alleinesein gerne begleitet, waren meine freunde und das war gut so. genauso gut, wie die damen und herren weiter unten, die sich freudesstrahlend auf dem francois-lachenal-platz herumtreiben und damit demonstrieren, wie gut sie es haben. man sollte sich ein beispiel nehmen, so jung kommt man nicht mehr zusammen.
glück
da unten, das ist das ergebnis, wenn man „glück“ ins google eintippt. so unterschiedlich kann es sein. wenn es allerdings glück bedeutet, dass man mit einem motoradhelm bekleidet in der eiswüste rumgammelt, dann möchte ich lieber kein glück haben. aber ich will natürlich jede menge glück haben und manchmal habe ich das auch. das glück ist des tüchtigen, sage ich mir morgens vor dem spiegel und dann trete ich aus der tür und erwarte was vom tag. zum beispiel glück und eh ich mich versehe, ist das glück mir schon hold, nämlich in form von frau glück, grafikerin im sedanland und besitzerin von ca. 2.000 paar schuhen. sozusagen die imelda marcos vom sedanland. sie wird natürlich vehement behaupten, sie sei nicht im besitz von so vielen schuhen, doch ich weiss es besser. ich weiss ja alles. das zeichnet mich ja auch aus.
an dieser stelle möchte ich erwähnen, dass sowohl die figur „dittsche“, als auch der schauspieler nächste woche gesteinigt werden muss. das ist wirklich schlimm. der typ geht nicht. hat der nicht den grimmepreis gewonnen? der grimmepreis muss auch gesteinigt werden. falls jemandem steinigungen zu brutal erscheinen, der kann sich gerne mal über kreuzigungen informieren. wobei ich nicht wüsste, was jetzt humaner ist. wahrscheinlich gar nichts von beiden.
dass ich immer so flapsig mit folterungen umgehe, liegt einfach daran, dass ich ein kind der späten sechziger jahre des vorigen jahrhunderts bin. uns gings einfach gold. die benzinpreise waren humaner als steinigungen, das wort vollbeschäftigung gab es noch gar nicht, dafür aber die vollbeschäftigung und von 1974 bis 1998 hießen unsere kanzler alle helmut.
da hatten wir aber echt glück.
glück
da unten, das ist das ergebnis, wenn man „glück“ ins google eintippt. so unterschiedlich kann es sein. wenn es allerdings glück bedeutet, dass man mit einem motoradhelm bekleidet in der eiswüste rumgammelt, dann möchte ich lieber kein glück haben. aber ich will natürlich jede menge glück haben und manchmal habe ich das auch. das glück ist des tüchtigen, sage ich mir morgens vor dem spiegel und dann trete ich aus der tür und erwarte was vom tag. zum beispiel glück und eh ich mich versehe, ist das glück mir schon hold, nämlich in form von frau glück, grafikerin im sedanland und besitzerin von ca. 2.000 paar schuhen. sozusagen die imelda marcos vom sedanland. sie wird natürlich vehement behaupten, sie sei nicht im besitz von so vielen schuhen, doch ich weiss es besser. ich weiss ja alles. das zeichnet mich ja auch aus.
an dieser stelle möchte ich erwähnen, dass sowohl die figur „dittsche“, als auch der schauspieler nächste woche gesteinigt werden muss. das ist wirklich schlimm. der typ geht nicht. hat der nicht den grimmepreis gewonnen? der grimmepreis muss auch gesteinigt werden. falls jemandem steinigungen zu brutal erscheinen, der kann sich gerne mal über kreuzigungen informieren. wobei ich nicht wüsste, was jetzt humaner ist. wahrscheinlich gar nichts von beiden.
dass ich immer so flapsig mit folterungen umgehe, liegt einfach daran, dass ich ein kind der späten sechziger jahre des vorigen jahrhunderts bin. uns gings einfach gold. die benzinpreise waren humaner als steinigungen, das wort vollbeschäftigung gab es noch gar nicht, dafür aber die vollbeschäftigung und von 1974 bis 1998 hießen unsere kanzler alle helmut.
da hatten wir aber echt glück.
r.k. macht einen ausflug
man darf mir nicht alles glauben, aber man kann. oder eher umgekehrt. ganz nach belieben. so. also. es trudeln immer noch leute bei uns ein, die den zamojre sehen wollen und entzückt sind. und wir sind es auch, weil wir ja teil dieser sonderbaren welt sind.
an dieser stelle möchte ich love lovner grüßen, der jetzt sicher irgendwo im taunus vor dem computer sitzt und kaffee trinkt. wenn er das nächste mal hier rein kommt, krikkt er erstmal eine gebatscht, weil er seinen leib noch nicht mal die paar zentimeter von seiner wohnung hierher schleppen konnte, um unsere ausstellung mit seiner anwesenheit zu beglücken. eine menge menschen wären außer sich gewesen und hätten applaudiert. er ist ja schließlich ein teil des sedanlandes. dieser drecksack. so. es ist jetzt 6:35 uhr. vielleicht fallen mir noch weitere pseudophilosophischen sinnlosigkeiten ein, denn wenn nicht, weiss ich auch nicht, wie ich diese seiten füllen könnte.
also werde ich gleich das sedanland aufschließen und dort rumtrödeln, aus dem fenster kukken, mussick hören, den passanten zuwinken, ungläubig staunen, den briefkasten im auge behalten und so weiter. und wenn das gigabyte große ram-chip von eric bee kommt, werde ich es aufwändig in einer apfelsaftpackung verstecken, damit er auch weiterhin mit seiner lahmen gurke nur im zeitlupentempo arbeiten kann und ich somit den schnellsten rechner des sedanlandes habe. har har har. aaaaaah haaar haaar haaar haaar. bei der gelegenheit sollte ich auch mal die weltherrschaft an mich reißen und die menschheit nach strich und faden unterjochen. andererseits hat die geschichte ja gezeigt, wie solche unterfangen enden. man wird von seinen eigenen kumpels mit benzin übergossen und angezündet. da mach ich nicht mit. die weltherrschaft kann mich mal am arsch lecken.
in diesem moment frage ich mich ob eric bee wirklich jeden morgen um 7:00 uhr aufsteht, wie er gerne behauptet. und wenn ja, was macht er zwischen 7:00 uhr und 9:45 uhr, wenn er bei uns eintrudelt? das wäre ja mal interessant in erfahrung zu bringen. das ist nicht ganz klar. da tun sich womöglich abgründe auf.
und r.k. hat heute abwesenheit angekündigt. das wird sicher lustig, dann machen wir nämlich was wir wollen. auch frau lorenz wird uns im laufe des tages verlassen. och, dann wird aber gefeiert. frau glück, eric bee und ich haben uns schon eine torte bestellt, aus der im laufe der feier eine leicht bekleidete dame springen wird. außerdem tanzen wir auf den tischen und benehmen uns wie die asseln. aber in wirklichkeit wird r.k. natürlich doch kommen. er kommt ja immer. er gönnt sich ja nichts. er ist sitt- und arbeitsam zugleich. ein vorbild, ein held der arbeit. dann wird das nichts mit der torte, das würde r.k. nie zu lassen. das können wir uns abschminken. der wäre ruckzuck auf hundertachtzig, wenn eine leicht bekleidete dame aus so einer torte sprünge. das können wir nicht bringen. aus der traum. schade. oder wie die finnin sagen würde: ach sooo, na dann, gut nacht.
einfach. harmlos. überflüssig.
das ist die kunst im sedanland und das kommt wieder. und zwar in ganz großem stil. und wer kann es uns verdenken?! in solchen zeiten schafft man sich schnell ein paar einfache strukturen (wenn sie nicht schon ewig währen) und bietet so eine schöne angriffsfläche für den herrn kunstkritiker. und obendrein ist wiesbaden schuld und immer die anderen, dass die kunst so ist wie sie ist. ich meine die ganze kunst stadtweit. schlimm. es ist immer dasselbe und… hui… schon schaukelt sich der gedanke aus dem durchsiebten hirn hinaus in den sommermorgen. da ist man doch froh, dass man den geist eines 27 jährigen rottweilers hat und schon der nächste gedanke ist wieder so naiv und frohgemut wie der letzte gestern abend.
klimpert die musik. ich versuche mal das nichts zu beschreiben: …
und man kann weiterhin uns hier bei der scheefchenfraktion (schmunzel) besuchen und fragen stellen und bilder passend zu teppich, tapete und walter knoll sofa kaufen. man kann aber auch vorbeiziehen und sich zum beispiel beim friseur den kopf abschneiden lassen. dann fällt es leichter, im gottfried benn?schen sinne, ein beglücktes leben zu führen. man muss die friseure nur bitten und schon schnipp rollen die köpfe.
so und nun an die arbeit, ich will nicht länger stören. es ist montag und es sind schon jetzt 33 grad draußen. das wird ein schöner tag.
der künstler
der künstler ist sehr erregt, denn es ist seine erste ausstellung. der künstler ist aber auch noch sehr jung und unerfahren mit ausstellungen, weil (ich hab?s glaube ich schon mal erwähnt) es seine erste ausstellung ist. und im moment kommen die ersten interessenten, aber der künstler ist sehr genant und wird prompt rot, während seine klitzekleine tochter die situation mit charme und kunstvermögen entschärft. jedenfalls will es mein geistiges auge so und mein geistiges auge hat immer recht.
eric idle und robert wagner sitzen am rechner und simulieren arbeit. das macht mehr her bei der kundschaft und alle glauben, wir hätten ziemlich viel zu tun und wären demnach steinreich. eigentlich sind wir aber nur steinalt. der künstler ist hingegen ein jungspunt. mir ist nich ganz klar, ob man jungspunt oder jungspund schreibt, ich tendiere zu jungspunt oder auch spunnt. spunnd ja eher nicht. das sieht man selten. dafür, dass das nicht passiert, gibts sicher eine regel, die ich nicht kenne. wie so viele regeln.
aber nun brechen wir die ganze aktion ab, denn die beiden kunstinteressentinnen haben nichts gekauft. der künstler ist beleidigt. aber es kommen schon die nächsten und es werden immer mehr. da kann man mal sehen wie interessant die kunst vom künstler ist, dass sich so viele leute dafür interessieren. interessant.
jetzt steht der künstler hinter hier. mir stehen die nackenhaare zu berge. ein einmaliges erlebnis. das mehrmalige erlebnis, nämlich des künstlers ausstellung, kann man sich heute und morgen von 15:00 ? 19:00 uhr ankukken und danach wochentags von zehn bis fünf und das die nächsten 5.000 jahre.







