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denkfabrik

ich denk grad so nach… hat man ja manchmal. dass man einfach mal das gehirn einschaltet, das eigene meine ich, und nachdenkt. gerne schalte ich auch mal das gehirn von anderen menschen ein oder von selbtgeschaffenen monstern oder ich schalte das emotions-chip meiner seelenlosen kumpels ein. seelenlose kumpels habe ich einen haufen. die meisten verkleckern rotwein auf fremderleuts tastur, essen den ganzen tag hackfleisch und haben angst im dunkeln. aber nun denke ich ja nach. kommt ja selten genug vor und vor lauter nachdenken, habe ich vergessen über was ich nachdachte. eine krux. ich muss nachdenken.

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wochenlang am stock

ich hab schon wieder versäumt, hier was rein zu schreiben, das tut mir sehr leid. schuld daran ist, dass wir so viel zum tun haben, dass es schon wieder aus den ohren rauskommt. nun kann ich ja unmöglich schreiben, dass wir nichts zum tun haben, weil, wie sieht denn das aus? gleich ist man ein versager und alle wenden sich ab. daher müsste man ja auch wenn nichts zu tun ist schreiben, dass enorm viel zum tun sei. was ich aber umgehe, da ich mich sonst schäme. da schäme ich mich dann oft so sehr, dass der ganze monitor in den ich mit meinen lügenaugen draufstarre schmilzt wie das wachs der flügel des ikarus. grad wollte ich noch schreiben, wo hinein ikarus gestürzt ist, bis mir rechtzeitig eingefallen ist, dass ich es gar nicht weiss. das wäre beinahe schief gegangen, aber so konnte ich gerade noch vertuschen, dass ich strunzblöd bin.
und jetzt hat mir die finnin gerade noch weiss machen wollen, dass juni sei, was ja gar nicht stimmt. aber ich glaube der finnin ja alles. ich werde mich mit meiner leichtgläubigkeit noch ruinieren. beinahe hätte ich zum beispiel geglaubt, dass jetzt i-jay der neue chef von t-jay/p-kay ist. das hat mir frau schulze glaubhaft versichert, aber rechtzeitig hat mich das ungehobelte, unverfrorene und rotzfreche naturell des jungen mannes davon abgehalten zu glauben, er sei eine führungskraft. ausserdem heisst die firma (noch) nicht i-jay/peekay oder t-jay/i-jay. wie hört sich das denn auch an. das würde t-jay niemals mitmachen. da würde er lieber sein geld mit dialektik verdienen, oder wie heißt das, wenn man viele dialekte nachmachen kann?
und zum schluss noch ein schnapschuss unseres heutigen meetings. hier kann man sehen wie r.k. (rechts) uns die vorzüge von plünderungen und brandschatzungen in der nachbarschaft erläutert, während frau glück (dahinter) versucht ihn zu beruhigen. die leichtgläubigen mitarbeiter eric bee (zweiter von links) und frau lorenz (vierte von rechts) staunen natürlich angesichts solcher hanebüchener vorträge bauklötze. auch der übergewichtige knabe in der mitte weiss keinen rat. ich hingegen (ganz links) schaue mir die szene gelangweilt an und denke mir meinen teil. ausserdem habe ich wie immer durchfall.

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die abgründe des hades

dem leser und natürlich auch der leserin (hechel) dieser unseligen zeilen hier, ist hoffentlich klar, dass dies alles nicht ohne die erfindung des computers möglich wäre. bevor man jetzt also wieder zu sojaschaschlik und batiktischdecke zurückkehrt, bitte einen augenblick innehalten und dem herrn danken. danke.
neulich frug die friseurin unseres mitarbeiters der monate januar bis dezember eric bee wie es denn nur möglich sei, dass er den ganzen tag in einen monitor starre. ja wie ist das denn bloß möglich? oft verdrängen wir diesen umstand. den ganzen tag in einen monitor zu starren ist natürlich noch unmenschlicher als auf dem elektrischen stuhl hingerichtet zu werden. in den monitor starren (und auch noch den ganzen tag) ist ein langsamer, grausamer tod. aber das ist nun mal unser los. den ganzen tag stehend auf hautschuppen zu starren muss dagegen ein labsal sein. in unserem markverzehrenden beruf feiert die unmenschlichkeit ja noch fröhliche urständ. ich muss es wissen, denn ich starre ja nicht nur den ganzen tag in einen monitor. nein, das wäre ja schön… ich starre auch abends in einen monitor und manchmal, achtung und jetzt kommts, steht der eine monitor gleich neben einem andernen monitor und ich starre fast gleichzeitig in beide monitore zugleich. bombastische qualen muss ich erleiden. ich würde sogar behaupten: die übermenschlichen anstrengungen der letzten tage verursachten bei mir blähungen im darmbereich. aber damit nicht genug, auch frau lorenz, frau glück, eric beee und vor allem der von allen vom monitorstarren am fürchterlichsten gepeinigte r.k. begeht seinen alltag nur unter aufbringung sämtlicher superkräfte, die ihm die erdnüsse verleihen, die bei uns vorm haus wachsen. am morgen eine hand davon ohne wasser eingenommen und schon verwandelt sich der fröhliche clown, sprudelnde wasserfall und quirlige springinsfeld r.k. in einen grimmigen bösewicht an dessen unterarme sich statt händen glühende äxte befinden mit denen er wild um sich schlägt und im ganzen sedanland angst und schrecken verbreitet. die abgeschlagenen schädel seiner feinde (viele feinde) stapeln sich meterhoch. ein drangsal, ein fegefeuer, ein inferno, es ist die hölle auf erden, eine hölle in der selbst die wände blubbernd vor sich hin köcheln und in der große blutige blasen, gefüllt mit den abgründen des hades, gefertig aus den folterschreien seiner gepeinigten mitarbeitern, was sag ich… sklaven, die…
doch wo waren wir stehen geblieben?

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schlendrianissimo

man rügte mich oder wie heißts? man rog mich. zu recht, wie ich finde, denn ich habe den schlendrian eingeführt. doch sollte man das nicht überbewerten. jedoch: wenn ich schon jetzt so schlendrianengleich zu sein scheine, und das bei den langweiligen flachetappen der diesjährigen und zugleich auch alljährlichen sogenannten tour der leiden, der grande boucle, der höllentour, der großen schleife, der… na sie wissen schon… was ist dann erst wenn die ca. 200 herren mit ihren rennrädchen ins gebirge einfahren. dann steht dem totalen schlendrian nichts mehr im wege. r.k. wird augen machen, wenn er nicht auch mit gebanntem blicke dem treiben des unbändigen us-amerikaners lance armstrong beiwohnen wird.
der däne rasmussen taugt für den gesamtsieg nichts, wie ich gerade höre. und für den endsieg? und was ist dem phyrrussieg? man wird es wohl nie erfahren. endsiegfragen darf man ja nicht stellen. da kommt man ja ruckzuck in des teufels küche. der däne rasmussen fährt jedenfalls gerade mit dem fahrrad durch frankreich. das kann man ihm nicht verdenken, denn viele fahrradfahrer führen in diesen tagen gerne durch frankreich, nur knapp 200 sind jedoch offiziell bestandteil der sogenannten tour de frongs, bei der jedes jahr 200 fahrer antreten und immer der sympathische, menschliche und allzumenschliche lance armstrong, der besser lance mountain hätte heißen sollen, gewinnt. puh. ich kann mir also jetzt nicht noch mehr schwachsinn aus den fingern saugen. es kommt zum sprint und/oder zum massensturz. hierzu oder zu was ganz anderem merkt ein gewisser herr rimbaud folgendes an:
par les soirs bleus d’été, j’irai dans les sentiers,
picoté par les blés, fouler l’herbe menue :
rêveur, j’en sentirai la fraîcheur à mes pieds.
je laisserai le vent baigner ma tête nue.

je ne parlerai pas, je ne penserai rien :
mais l’amour infini me montera dans l’âme,
et j’irai loin, bien loin, comme un bohémien,
par la nature, – heureux comme avec une femme.

mars 1870.

rimbaud war offenbar schon 1870 auf dem mars. das ist ja allerhand.

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halbe halbe

so. die hälfte ist rum, jetzt kommt (wer hätte das bloß gedacht…) die zweite hälfte des jahres.  die wird sicher auch kein zuckerschlecken, aber sie wird vielleicht (inkl. hoffentlich und schön wärs) auch kein fegefeuer. wir sind ja schließlich am zärtlichsten arbeitsplatz im sonnensystem beschäftigt und wir sind zärtliche chaoten. frau lorenz und frau glück sind allerdings zärtliche cousinen. r.k. und ich sind zudem der harte und der zarte, während eric bee ja der günter willers des 21. jahrhunderts zu sein scheint. und schließlich sind wir alle zusammen die happy hippos des grafischen dienstleistungsgewerbes. darauf kann man einen lassen.
der erste teil des jahres war also sowas wie ein hamburgerwettessen. wobei mir ein cheeseburgerwettessen lieber gewesen wäre. ein hamburger ohne cheese macht zwar auch satt und ist schön ungesund, aber mit käse ist er eine delikatesse und macht spaß. man kann also mit mir nicht streiten. hamburger my ass. cheeseburger for president. das beste an den ham- oder sonstwasburgern bei mcdonalds sind die gurken. klasse. ich hätte gerne einen ganzen sack dieser gurken. so könnte ich alle nur erdenklichen mahlzeiten damit verzieren. wurstbrötchen, käsebrötchen, cheeseburger, pizza, nudelsalate, kartoffelpürree, vanilleeis, streuselkuchen, etc. erführen so eine ungeahnte aufwertung. und zwar weltweit, außer bei meinem alten kumpel didi s, der sie weiland (1982-1988) immer aus dem burger gefummelt hatte, während ich da saß und mir überlegte, ob ich sie mir nehmen und aufessen sollte. das allerdings wäre gerade in den achtziger jahren vollkommen unmöglich gewesen. man hätte sein gesicht verloren, wenn man die gurke seines kumpels verspeist hätte. wir haben sie dann lieber durchs restaurant geschmissen, was so in etwa das rabaukenhafteste an uns in jener zeit war, denn wir waren brave knaben. jedenfalls behaupte ich das jetzt mal so. wer andere informationen hat, bitte schreiben: klassenbuch@stijlroyal.de.
die zweite hälfte des jahres wird dann allerdings zur überraschung aller kein cheeseburgerwettessen, sondern die nächsten 6 monate werden anmuten wie ravioli gefüllt mit teufelsrochen und einer sauce (oder soße oder wie biolekt sagt: sose) aus sahne, safran und frischen kräutern. das kann ich glaube ich jetzt schon sagen.

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ring of fire

geschäftmänner sind wir. ohne seelen und ohne gehirn… und nur so machts auch sinn. das wollte ich zunächst mal kundtun.
ansonsten geht hier alles drunter und drüber, denn unser chef ist in der nähe von stuttgart und versucht die dortigen agenturdamen um den finger zu wickeln. ich weiss nicht ob es gelingt, aber er ist dran. r.k. ist heute morgen mit dem viertelvorsonstwaszug in den süden gereist und hat dabei glaube ich einen guten eindruck von der schwäbischen schweiz gewonnen. vorher gelang ihm dies ja schon anhand der hessischen und der rheinhessischen schweiz. die schweiz ist überall. die kann sich der herr r.k. jetzt ganz genau anschauen. r.k. hat sicher zwischendurch eine zigarette geraucht und sich gedacht: „ein glück, dass ich die spackos aus dem büro jetzt nicht dauernd sehen muss. so habe ich meine ruhe und kann mir vergnügt die verschiedensten schweizen anschauen, die an mir so lässig und ohne kraftaufwand vorrüberziehen. und nächste woche schau ich mir mal die fränkische schweiz, die holsteinische schweiz und die mecklenburger seenschweiz an. die schweiz und ich, das sind aber auch zwei halunken die genau zusammenpassen. wenn die schweiz nicht wäre, wäre ich sehr sehr traurig. ich brauch eigentlich nichts weiter, als mich selbst und eben die schweiz. schweiz, schweiz und nochmals schweiz. schweiz gehabt. im schweize meines angesichts sitze ich hier und bin vergnüglich. schweiz nicht, was soll es bedeutet. mal sehen wie die schweiz nahe stuttgart so aussieht und ob mir dann noch genug zeit bleibt, die agenturdamen um den finger zu wickeln.“ das hat er sich gedacht. gerade eben hat er mir eine sms mit genau diesem inhalt geschickt. sonst wäre ich sicher nicht so gut informiert. information wird bei uns in riesigen lettern ins mittelgebirge geschlagen, damit man es auch von fern lesen kann.
die agenturdamen indes schmieden pläne für später einmal. sie wissen, dass ihr leben nach diesem tag nicht mehr das… und so weiter und so fort. man weiss ja wie dieser satz endet.
so geht dieser tag vorbei. er rinnt an uns vorbei. er sickert ein ins zeitgefühlseelenlebenerdreich wie nix. der tag kam und ist nun schon fast wieder vorbei. und an diesem tag sitzt die liebe liebe finnin in einem verwunschenen haus in münchen nahe der amerikanischen botschaft und zeigt dem ehemaligen präsidenten roman ‚ruckzuck’ herzog ihren wiedergefunden ring. herzog staunt nicht schlecht über so viel schusseligkeit und gibt zu, schon einmal beim schafkopfen verloren zu haben. das muss irgendwann anfang der sechziger jahre gewesen sein, aber da war die finnin ja noch nicht geboren. da war sie noch ein vager gedanke. da war sie noch flüssig. da ist sie noch im rückgrad ihres vaters aufzug gefahren. woher letztere idee stammt, man sei vor der geburt im rückgrad des vaters aufzug gefahren, weiss ich nicht mehr, aber es leuchtet ein. am anfang fährt man also aufzug und am ende endet man so wie auf dem bild unten zu sehen ist. und wenn dieses bild in die hände von r.k. gerät, dann ist aber der sankt nimmerleinstag nicht mehr fern. zwinker.

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expressomaschine

das da unten bin ich, wie ich gerade mit dem hubschrauber über die sowetische enklave (und es heißt auch nicht sowetische, sondern sowjetische oder wie herr adenauer gesagt hätte soffjetische enklave und es ist auch keine soffjetische enklave sondern eine armenische und das weiss ich von der finnin, denn die hat darüber schon mal eine klassenarbeit geschrieben (seinerzeit). sowjetisch wäre mir allerdings lieber gewesen. sowjetisch macht was her. die wahrheit ist manchmal unerträglich… aber danke… es geht schon, ich komm schon zurecht) berg-karabach fliege. wenn man eine lupe nimmt und genau hinkukkt, dann kann man mich durchs fenser winken sehen. ich bin der mit der matte im nacken und dem pornobalken im gesicht. es waren halt noch andere zeiten.
seit einigen tagen fragen wir uns welche variante zwei kaffees zu bestellen besser ist: ?due espressi, salvatore? oder ?ich hätt gern zwei expressos?. mir persönlich sind leute lieber die expresso sagen, das ist authentischer. das ist näher dran. das ist street. für due-espressi-sager darf kein platz mehr in dieser gesellschaft sein. sie müssen von der bevölkerung ins jenseits gedrängt werden, man muss ihnen das haupt abschlagen, vierteilen, sie müssen in der hölle verrotten. natürlich nicht, wenn sie aus italien stammen. dann ist das eine korrekte bestellung. jedoch zwei spd-wähler mit funktionssandalen und politsch korrekter lebenseinstellung, die den wirt mit vornamen ansprechen und due expressi sagen, sollen zur hölle fahren (um anschliessend dort zu verrotten). due latte sagen ist ebenso verboten. ich finde es erfrischender, wenn man mal zugibt noch nie einen espresso getrunken zu haben, auch keinen peccorino zu kennen, noch nie in einem flugzeug gesessen zu haben, kein abitur zu haben, sich nicht mit design auszukennen und sich dafür auch nicht zu interessieren, kunst nicht zu verstehen und auch nicht vorhaben kunst verstehen zu wollen, jackson pollocks werke als geschmiere zu empfinden, zuzugeben, dass man einer von ganz ganz wenigen deutschen ist, die noch nie den faust gelesen haben, etc. das wäre doch voll rohr süß, wenn man das mal machen könnte. aber bitte, ich möchte ja niemanden unter druck setzen. noch nicht mal mich. obwohl mich vielleicht schon. man genießt ja in diesem lande gewisse freiheiten. hier in der sogenanneten schweiz der nörgler und grantler, von denen ich ja auch einer bin. doch ich schweife ab.
gerade lerne ich wieder vom fernsehen, dass es offensichtlich einen männlichen drang dazu gibt, frauen mit einem stumpfsinnigen gesichtsausdruck total dufte zu finden, wenn sie (die frauen) nur splitterfasernackt daher kommen. dann muss die frau nur den mund öffnen und wieder schließen und dabei bekloppt dreinschauen. dann sagen die männer, boah fuck wie geil. und hinterher teilen sie sich dann in die zwei gruppierungen: die einen sagen due espressi zu ihrer kaffeemaschine und die anderen machen mit dem schuh der frau eine flasche bier auf.
so ist das leben. man kann sich nicht genug daran satt sehen.

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sunny

sunny, das läuft bei uns gerade in zweiundzwanzig versionen rauf und runter. die anderen können?s fast schon nicht mehr hören und ich dachte bis vor fünf minuten mir gehe es genauso, aber dann bemerkte ich noch rechtzeitig, ich kann noch. sunny.
jetzt kommt herr bee a.ka schlozzepino auf die idee ?komm wir machen jetzt foddos von uns allen, da hab ich bock drauf.? er sagt immer foddos, er kommt aus bogel. die nachbarin sagte auch manchmal foddos, ich erinnere mich genau… ich glaube mich genau zu erinnern. meine erinnerung verblasst allmählich. ich kann mich kaum noch erinnern. sie könnte mal vorbei kommen und ?foddos? sagen, dann wüsste ich es wieder. vielleicht sagt sie ja auch ?fotos? und ich habe mich komplett getäuscht. das kommt schon mal vor.
jetzt also statt foddos zu machen stehen wieder alle auf dem balkon und ruinieren sich ihren teint und die gesundheit bei einem schmackhaften impel. besonders bei, in den bereichen bewegung und frühstücksgemüseutensilien sehr auf das wohlergehen bedachte, frau glück, ein eher ulkiger moment. immer wieder. die anderen scheren sich nicht um die gesundheit. herr schlozzepino trinkt der ganzen limonade, isst pizza und ist ein großer fanatiker von weissem mehl. r.k. und frau lorenz haben keine besonderheiten in der ernährung, ich kenne jedenfalls keine wesentlichen. mit frischem gemüse hat es jedoch bestimmt nicht viel zu tun, was zuhause verspeist wird.
und jetzt gibt r.k. wieder den für seine gattung typischen brummlaut von sich, was darauf schliessen könnte, dass er einen arbeitstechnischen vorgang besprechen möchte. ich muss also aufhören. schönes wochenende.

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FRANZ MEERSDONK UND GÜNTHER WILLERS

schade, r.k. darf nächste woche nach „in der nähe von stuttgart“ fahren
und wir müssen zuhause bleiben. der hat’s gut. kriegt wieder
wurstplatten, nacktschnecken und jede menge popanz kredenzt. naja…
dann müssen wir halt hier bleiben. es soll ja regen geben. toll. danke!
ich weiss jetzt schon warum der typ in dem fassbinderfilm der grad
läuft, später seine nachbarin, frau und sohnemann umbringt. ihm ist
nicht wohl bei dem gedanken, dass man heutzutage frauen und männer
nicht mehr so zu unterscheiden weiß. hahaha. das hat mein vater auch
gerne mal bemerkt, bis er mitte der siebziger jahre aufgegeben hat. man
konnte die männer, die von frauen nicht zu unterscheiden sind, gar
nicht mehr als männer erkennen. so war’s dann ja auch nicht mehr
lustig. dem typ gehts bestimmt genauso. da bringt man schnell mal seine
nachbarin, die frau und den sohn um. das könnte ich mir als lebensmodel
auch vorstellen… die finnin muss jetzt aber nicht zittern, meine
nachbarin auch nicht. ich schwärme ja immer nur davon, ein mieser
drecksack zu sein, eigentlich jedoch bin ich ein quietschvergnügtes
lamm, dass morgens auf einer kuh in den ortsansässigen saloon reitet um
ein paar sterzen bier zu kippen. die maßeinheit sterzen habe ich gerade
erfunden. es gibt 537 google-einträge zum thema sterzen. sterzen ist
saulangweilig. die ganze sterzerei steht mir bis hier. hat gudrun
enslin eigentlich in fassbinderfilmen mitgewirkt? der bulla würds jetzt
wissen, aber der redet mit mir ja nur noch über seinen anwalt. ist das
da etwas irm hermann? dass die in einem fassbinderfilm mitspielt… ich
mach natürlich spaß. es gibt so gut wie keinen faßbinderfilm ohne irm
hermann. noch nicht mal hanna schygulla hat sooft in fassbinderfilmen
mitgespielt. oh jeh. die reden ja alle wie mein nachbar. vielleicht
sagt mal einer prosecco. falls es das getränk damals schon gab. aber
das kann man wohl vergessen. so. das hätte ich dann auch angesprochen.
gut. hmm hmm… soso. ansonsten… das wollt ich nur mal sagen.
räusper. tja… schönes wetter, was? ich muss mal kurz auf toilette…
(schnelle schritte, zuklappen einer autotür, wegfahrgeräusch…)

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bare münzen

man muss mich verstehen: ich lebe in einer derart stringenden beamtenwelt, da muss ich mir dann anhand dieser seiten hier, eine welt erschaffen, wie ich sie gerne hätte. weil ich jedoch so vergesslich bin und zudem strotzblöd, kommt es vor, dass ich von dingen schreibe, die derart an den haaren herbei gezogen sind, dass es manchmal nicht mehr schön ist. so mache ich mir mangels feinden zum beispiel vor, dass ich welche im schwäbischen hätte. ich fabuliere dann von einer agentur nahe stuttgart, wo es leute gibt, die mit dartpfeilen nach mir schmeissen und mich hassen. das gegenteil ist der fall. ich werde geliebt, verehrt, geachtet, hofiert und mit spenunzen vollgestopft, dass mir die asche nur so aus den ohren quillt. aber will man das wirklich hören? will man geschichtne hören, von einem dems gold geht, der nur die hand ausstreckt und es fällt eine portion spaghettieis vom himmel. einer der sie alle haben kann, jemand der das elend nur aus der x-box kennt. wie langweilig ist das denn? da ist es schnell vorbei mit der street credibility und man wendet sich gähnend ab. deshalb liebe leser, muss ich so handeln. in einer scheinwelt aus funsorgen und spaßelend lebt sichs gänzlich ungeniert und die weiber liegen einem zu füßen und frohlocken. dass dabei freunde auf der strecke bleiben, muss natürlich billigend in kauf genommen werden. wo kämen wir denn da hin. da muss man durch. und wenn mir danach ist, säge ich r.k. und eric bee einfach ab. einstellen können sie sich dann selber oder auf hartz 4, als ob mich das kümmern würde…
so, und während man das hier liest muss man sich folgendes vorstellen: ich sitze da, halte beide arme angewinkelt in die luft, mache mit jeweils dem zeige- und dem mittelfinger der rechten und der linken hand eine winkgeste und verzerre dabei mein gesicht um anzudeuten, dass ich doch nur spaß mache. lustig, nicht?!