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NIERENSPIESSER

nachdem ich nun meine nieren, leber, galle und die magenwände ordentlich malträtiert habe, fängt langsam der schnuffihuff an und der wumms macht die fliege, was ich sehr bevorzuge. dazu geht das heeschen unter der aufsicht der finnin ins bett und wir dann auch und wenn ich heute nacht schlafen kann und ich meine damit nicht, dass ich gegen 6:00 uhr in der früh im bett sitzend in mich zusammensacke, wenn ich also schlafen kann, dann wird morgen ein supipupitag. wir lassen die püppchen dancen. wir klauben heu auf und werfen es in die lüftepopüfte. hurra werden wir sagen. inzwischen wünsche ich mir, dass morgen der schlozz in form eines marshmellowmännchens bei uns erscheint. aber man darf sich nicht zu früh freuen. gerade durchzuckt mich wieder der schmerz in der wange, als wolle er sagen: „ich bin noch da. brauchst dich nicht zu früh freuen. ich würde sogar sagen, du brauchst dich gar nicht freuen. wenn du irgendwann mal denkst, hach jetzt bin ich mit mir im reinen, draussen scheint die sonne, alle rechnungen bezahlt, auto hat tüv, in der kühlbox 2 flaschen feinstes coke zero, die wohnung geputzt, die faro funzelt, der chuck unberührt im karton, miles davis auf 33, finnin vergnügt am steuer unseres VW passat 240 GLS 730 turbo bytronic injection Z35i auf dem weg nach aljezur und du dich dann freust, dann komm ich und die sache ist geritzt, alter. fahschdehsde wie ick meine?!“
na, da haben wir es doch und dann berlinert die sau am schluss auch noch. ich kann mir schon vorstellen, wie der sich fühlt mit seiner scheiß macht. der schmerz hat ja auch sonst nix. blöde sau. sitzt da rum und grinst blöde. aber da sollte man sich nicht von verrückt machen lassen. der schmerz hat keine freunde, hängt die meiste zeit an der trinkhalle gegenüber des arbeitsamtes rum und stolpert über seine offenen schnürsenkel. wenn der schmerz heim kommt, ist er noch alleiner als je zuvor. er kukkt den ganzen tag RTL II und beteiligt sich rege an den gewinnspielen auf 9 live. jaaahaaaa schmerz… so siehts doch aus. brauchst gar nicht so blöd zu kukken. wir wissen bescheid. penner. lekko mio.

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LEBEN GEHT WEITER

super heut nacht. auf einmal macht die nebenhöhle bumm und bamm. ich hätte schreien können, doch ich wollte die finnin nicht wecken. also ging ich runter ins erdgeschoss unserer hippiewohnung und wimmerte in mich hinein. die nebenhöhle kann sich auf was gefasst machen, die dumme sau. zunächst nahm ich vier ibuprofen, dazu zwei ass und entnahm dann dem internetz, dass diese kombination zur aufhebung der gegenseitigen wirkstöfflichkeiten führte. also fiel ich ausversehen in einen kurzen schnaufenden schlaf. dann aufgewacht an den rechner gesetzt und für den kunden aus frankfurt ein cd-cover designed. mit einem auge und kurz vor dem explodieren. zwischendurch, die finnin zur apotheke in der rheinstraße, kam mit paracetamol und thomapyrin zurück. 4 paracetamol genommen. hat nix geholfen. dann den zahnarztmann emil bienenschlau um rat grefragt. dem rat folgend zum paulinenstift, dem ort meiner geburt (7. februar im 7. stock) gefahren. wider aller erwartungen freundliche sprechstundenhelferin vorgefunden. wider aller erfahrungen kompetende, freundliche, professionelle ärztin vorgefunden. zur apotheke in der rheinstraße gefahren und celulhexal 500, sowie ibuprofen 800 gekauft. eingeschmissen. dann salzwasserlösung inhaltiert. danach kochende salzwasserlösung übers bein und ins bett gegossen. dann bett getrocknet, später hautfetzen vom bein gepuhlt. schmerzen in der n-höhle irgendwie weniger, aber noch da und manchmal auch wie verrückt. muss aber noch konzept schreiben und magazintitel machen. hab keine lust. bin müde. wäre gerne in manaus. schaue mir manaus in wikipedia an. wäre lieber woanders. überlegen uns ein hausboot in sneek (holland) zu mieten und mal die seele baumeln lassen. später. nach den schmerzen, nach konzept, magazintitel und dem stapel jobs der im büro auf meinem schreibtisch herumlungert und der frühlingsausgabe vom heimatmagazin und nach der verlorenen zeit, vielleicht nach sneek.

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YPSI NO MORE

also wirklich frau ypsilanti. das macht man ja auch nicht, die leute so aufregen. jetzt haben wir die hängende unterlippe weitere gefühlte 500 jahre am hals. vielleicht könnte auch kurt beck mal in urlaub fahren. am besten nach timbuktu.

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2367 TAGE SPÄTER

ich habe mal versucht das world trade center mit zwei hagenuktelefonen nachzustellen. man hat ja sonst nichts zu tun. gerade saugt der gasmann bei uns im bad die therme mit einem gerät aus, das mich stark an den staubsauger der ghostbusters erinnert. wenn er mir später erzählt, die klopfgeräusche kämen von einem geist, würde mich das nicht wundern. der gasmann sieht allerdings wenig übersinnlich aus, so dass ich davon ausgehe, dass es sich dabei um ein physikalisch einwandfrei erklärbares phänomen handelt. das eeschen macht dabei ganz neue geräuscherfahrungen. der ghostbustersstaubsauger hörte sich für hasenohren nicht nach unserem staubsauger an. das hat das eeschen gleich erkannt, drum wars auch bissi aufgeregt. es sitzt nun in seinem klo und hat die ohren auf kurz vor zwölf gestellt (den kurz-vor-zwölf-gag habe ich eben schon bei der finnin im chat angewandt, er ist daher nicht mehr neu. dafür möchte ich mich entschuldigen.). die interpunktion macht lustige dinge mit mir.
so und nun werde ich den gasmann gleich verabschieden. sodann beschäftige ich intensiv mit meinem aufgabenbereich, zwischendurch werde ich mir indische fertiggerichte zubereiten, deren gebrauchsanweisung ich nur erahnen kann. danach widme ich mich wieder dem aufgabenbereich. bis heute abend die goldschmiedin mit dem schild über dem schaufenster bei uns erscheint. mal sehen ob sie wieder der king sein will. das will sie nämlich meistens. möglich wäre auch, dass sie die queen sein will, das jedoch vermag ich nicht zu entscheiden. manche girls wollen ja gerne boys sein. das sieht man ja schon daran, dass manche girls lieber hosen tragen. ein untrügliches zeichen, dass frauen mit ihrer geschlechtlich zugeordneten rolle nicht zurecht kommen. an dieser theorie halte ich solange fest, bis mich eine frau im sommerkleid mit einem laserschwert niederstreckt.

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OBAMA UND DIE LAMPE NORM 69

schliacht. ich kenne einen mann, der hat sein büro mit der lampe norm 69 ausgestattet, was ich gut fände, wenn er mir nicht von studenten erzählte, die er engagiert habe, damit sie ihm die lamellen der norm 69 zusammensteckten. das finde ich unappetitlich. das hätte man auch anders lösen können. da ist er stilbrüchig geworden. oh mein gott, in der schweiz wird es morgen so unfassbar viel schneien, dass es sich deutlich abzeichnet, dass die schweiz von der landkarte getilgt wird. die meteorologin die dies verkündet, scheint von all dem unberührt zu sein. sie berichtet von blitz und donner und erneutem neuschnee. eiskalt. könnt ich nicht. heute übrigens beim ungefähr 7. meeting des tages hatte ich kurz das gefühl überzuschnappen. also das gespräch war gut, der kunde war zufrieden, aber dem überschnapp war ich dennoch nicht fern. wir mögen den kunden. es gibt menschen die einen klugen duktus in sich tragen ohne ihn je in seiner fülle zu entfalten um beispielsweise den zuhörer mit überdurchschnittlicher bildung zu komprimitieren. da wo sich dann noch soziale intelligenz hinzugesellt, ist so etwas nicht möglich. ich kenne andere beispiele. dabei hat allgemeine bildung so gut wie keinen wert mehr. man kann ja heutzutage innerhalb von sekunden ein enormes wissen im internet abrufen. so habe ich erst kürzlich einem scheinbar überdurchschnittlich begabten und intelligenten jungen mann den bären aufgebunden, ich hätte voll die ahnung von gedichten von albert ostermaier. wenn er wüsste, dass ich keinen blassen schimmer habe, daran darf ich nicht denken. ich würde meinen kopf verlieren, mein gesicht und hoffentlich dann auch mein gedächtnis. es zöge eine große scham in mir ein. früher hätte man verschämt zu boden schauen müssen, wäre man mit albert ostermaier konfrontiert… äh… gewesen gewesen sein. heute reicht ein klick in wikipedia. ich brauche keine bücher, ich besitze eine iphone und die finnin ist buchwissenschaftlerin. es mangelt mir also an nichts. an gar nichts. übrigens: wenn ich mit mir über die rechtschreibung eines wortes uneins bin, so gebe ich den begriff in google ein und vergleiche die suchergebnisse mit der von mir erdachten alternativen schreibweise. früher wiesen solche vergleiche ungefähr ein verhältnis von 12.450.000 zu 24 auf. man konnte sich relativ sicher sein, welche schreibweise die korrekte ist. heute ist das anders. das internet wird von leuten (wie zum bleistift von mir) bevölkert, die sich um die rechtschreibung einen schnorz knusen. das ist ein demoktratischer prozess, den es dringend aufzuhalten gilt. dass albert ostermaier überhaupt noch im internet vorkommt, kann durchaus als kleines wunder bezeichnet werden. sicher fragen sie sich, warum ich das alles schreibe. ich kann das erklären. das fenster des editors unseres content management system hat eine bestimmte höhe, sobald ich die unterste zeile erreicht

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DIE PUTENKEULE DES COLLANDERS

gestern noch party in hintertupfingen, heute dann putenkeule in einem wiesbadener vorort. wir spielten wieder establishment, was uns ja inzwischen so gut gefällt, dass wir überlegen komplett ins establishment zu wechseln. rechzeitig noch hochzeitsfotos vom establishment gekukkt und festgestellt, lieber doch nicht. die würden uns so wie wir druff sind auch gar nicht nehmen. die haben ihre feinen sparkassenanzüge an und fahren autos mit navi. die nutzen die waschanlagen unser auto starrt vor dreck. solche sachen, da würde uns das establishment was erzählen. die würden uns heim schicken. und da sind wir auch wieder. wir waren kaum 24 stunden weg, dass eeschen hatte genug speis und trank, wir waren gespannt wie es sich aufgeführt hat, während wir weg waren. als wir heim kamen waren ipod-ladekabel, ipod-kopfhörer und macbook-ladekabel in kleine stücke gebissen. per nagezahn vom eeschen höchstpersönlich. scheinbar sind kabel von appel besonders schmackhaft. niemals jedoch könnten sie so schmackhaft sein, wie die putenkeule des collander, welcher uns heute mit seinen fähigkeiten am herd überraschte. zunächst war da ein sonnenuntergang, ach nein es war ja ein -aufgang, dann jedoch folgte ein stromausfall im vorörtigen lebensmitteleinkaufsmarkt und dann fanden wir die keule, welche der koch mit kräutern benetzte und in den backofen schob. zum schluss träufelte er noch den saft einer vertrocknenten mandarine darüber, was später alle teilnehmer an der keulenspeisung zu lobenhymnen animierte, was ich jedoch nicht verstand, weil ich die sache mit der vertrockneten mandarine eigenartig fand. nach ca. 3,5 stunden in welchen ich mich am reichhaltigen fernsehprogramm labte kam der koch hinunter und sprach: fertig. ich könnte noch stundenlang darüber berichten, wie dann das keulenfleisch zart vom knochen lappte und nach unten in die vom saft einer vertrockneten mandarine geschwängerten soße fiel und wir wir dann mit stumpfen messern vom blech den angebrannten saft kratzten und wie sich das kloßfleisch mit der soße (mit dem saft einer vertrockneten mandarine) vereinigte und wie der vom zitronensaft durchgematschte endiviensalat das alles noch unterstrich und… den rest habe ich vor lauter selbstschutz leider verdrängt.

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ICH KANN ES NICHT BEGREIFEN

stimmt ja nicht. ich kanns wohl begreifen. fiel mir nur grad ein. was anderes… jetzt habe ich im anschluss an „die krankheit“ eine woche schmerzen im kiefernhöhlenbereich gehabt und mich nun endlich dazu durchgerungen meinen lieblings-HNO reinhard anthes in bad kreuznach aufzusuchen, bzw. einen termin für morgen in der herrgottsfrüh zu vereinbaren, da ließ mich der schmerz im stich. dabei war ich kurz davor ibu-profen abhängig zu werden. es ist unbedingt notwendig mindestens tablettenabhängig zu werden, wenn man ein designer von weltrang werden will. koks kommt mir doch ein wenig zu eighties rüber. wir sind ja nicht bei bret easton ellis. ansonsten hätte ich natürlich keinerlei bedenken beim konsum von kokain. kein stück. superzeug. kann man ja nur empfehlen. (und bitte liebe junge leser, nicht nachmachen. ist spaß. meine ich nicht ernst. kokain ist der letzte scheiß. genauso wie alle anderen drogen, als da wären… ach das schreibe ich jetzt lieber nicht alles auf, auf die googlelinks kann ich verzichten.) neulich fand man unsere seite, ich habe es an dieser stelle sicher schon erzählt, aber für alle die jetzt erst eingeschaltet haben, man fand diese seite bei google, wenn man „arme menschen ohne geld“ als suchbegriff eingab. und wen sah man da in äußerst komprimitierender pose? mich. furchtbar. so was hat man übrigens dem programmierer e. berthold (ehemals bogel) zu verdanken, der zur aufwertung seiner selbst gerne mich und den kapellmeister in ulkigen positionen knipst und dem internet zur verfügung stellt. zum glück sind wir inzwischen nur noch auf rang vier bei diesem suchbegriff und zum glück ist diese geschichte inzwischen aus den köpfen der menschen. nicht auszudenken, was wäre, würde man uns immernoch in verbindung mit armen menschen und dann auch noch ohne geld im internet finden. das wäre mir peinlich.

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MEIN KOPF FÄHRT ZELLE

mein lieber mann, als posthypochonder hat man’s ja noch nicht ganz geschafft. kopfschmerzen seit tagen. seit der „krankheit“ die wir alle hatten. neulich fragte mich jemand, ob wir alle HIV+ wären, weil ich immer von „der krankheit“ schrübe. stimmt aber nicht, haben wir nicht. alle negativ, durch und durch. aber kopfschmerz… uh! meine lampen brennen sich in meine netzhaut, der kühle wind rauscht pfeifend am ohr vorbei. es ist kalt. naja kühl. leider sagt mir mein iphone nicht, wie das wetter diese woche wird. was soll ich denn jetzt machen? die ernte schon einfahren? das feld bestellen? keine ahnung. ohne iphoneinformationen bin ich handlungsunfähig.
jetzt gehe ich auch zu bette. ausnahmsweise. am freitag wartet ein termin beim hessischen wirtschaftsministerium, wo uns eine unerwartet sympathische runde an fröhlichen und zielstrebigen menschen erwartet, deren erwartungen wir gerne entsprechen wollen. beim establishment gibts übrigens auch guten kaffee und die aufzüge haben zwei türen, wobei eine in den 2. und eine in den dritten stockwerk zeigt. also das ist ein wenig sonderbar. der aufzug den ich benutzte, befindet sich in einer säule. wenn man einen 180° spaziergang um sie herum unternimmt, dann trifft man sozusagen auf den jeweils rückwärtigen ausgang des aufzuges, den man zuvor verlassen hat ohne (und das betone ich ausdrücklich), dass man eine treppe begehen muss. verstehste ich mein?! man geht von der 2. in die 3. etage obgleich man sich rein ebentechnisch immer auf der selben sich befindet. ein kleines wunder. das hat was vom schiefen haus im phantasialand zu brühl, falls das noch jemand kennt. auf jeden fall war das ein großes abenteuer von m. c. escheresquen ausmaße im hessischen wirtschaftsministerium die gesetze der physik ausser kraft gesetzt zu sehen. das kann nur das wirtschaftsministerium. so habe ich also nun kosmische kopfschmerzen, wegen des risses im raumkontinuum. vorbei die zeiten, als wir betrunken von einem zum anderen wurmloch wankten, vorbei die zeiten… ach scheiße… jetzt habe ich beim speichern das letzte drittel dieses eintrages gelöscht und jetzt weiss ich nicht mehr wie das ging, aber so viel kann ich verraten: es war genial. es war das beste letzte drittel, das ich je geschrieben habe. sicher wären mir der hosenbandorden verliehen worden, für dieses letzte drittel. nun muss sich die leserschaft mit diesem mittelmäßigen schrott zufrieden geben. ich kanns nicht ändern.