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Unmotivationario

unmotiviert ich bin hier zu bloggen, neue seite kommt ja in neuem gewand und dann microblogge ich ja immer hier und wer mal auf die zahl der updates achtet und wer dann noch weiss, was wir alles zu tun haben und dass ich rund um die uhr arbeite, bis ich nachts bewusstlos am rechner zusammensinke, der kann sich ja vorstellen, dass die zeit knapp wird. hier muss ich ja auch immer genau überlegen, was ich schreibe. ich brauche ein konzept, dann schreibe ich erstmal auf ein blatt papier die einträge ins unreine, gehe sie dann mit der lektorin durch. im folgenden schreibe ich das dann in den text-editior unseres schönen dynamo-royal-content-management-systems, dann gibt es ca. 12 korrekturdurchläufe, bis ich dann schließlich nach langem hin und her den beitrag freischalte. das ist also nicht so einfach hier so einen gut konzeptionierten und stringent durchstrukturierten blogpost einzustellen. man erwartet ja eine gewisse qualität.
(ich glaube, wenn die leute hier meine einträge nicht so verstehen, wie ich sie gemeint habe, würde ich mir ganz schön blöd vorkommen.)
dass am ende was gutes rauskommt oder wie hier die ganze belanglosigkeit zu tage tritt, das ist ja wichtig. dass man sich formt und nicht denkt, nur weil man 20, 30, 40, 50, 60, 70, 75 oder 99 jahre alt ist, wäre dieser prozess unnötig. mitnichten. ich komm mir vor wie ein 16-jähriger, weil ich noch hoffnung habe. jetzt überlege ich, ob ich schreiben soll, dass ich für tschechien bin weil der karliczek und der zamojre und der hellmich daher kommen und weil mir diese aggrohuperei so auf den sack geht. nachher ist man wieder ein arsch, weil man seiner nachbarschaft den sieg nicht gönnt. dabei ist die frankenstraßengemüsefrau so eine nette oder mein kebabmann vom balkangrill. was bin ich froh, dass der wieder da ist. aber im 3er bmw den ring kaputthupen ist halt irgendwie schwierig. um nicht zu sagen hmmm, schwierig (kopf kratz). jetzt schreib ich nur wieder insiderkram. das kann ich am besten.
übrigens planen wir diesem blog den namen zu entziehen. blogroyal heißen dann alle blögge und ich denk mir einen neuen namen aus. könnt ihr euch schon mal drauf vorbereiten.

und hier.

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Plötzlich war ich zu viert

gerade jetzt wird gerne behauptet das blog sei tot. es stürbe an desinteressialität. schäuble mit seiner vorratsdatenspeichererei (seiner verfluchten) habe es mit der schaufel erschlagen wie der hobbygärtner den maulwurf, der sich nur kurz im lichte der sonne aus dem selbst aufgeworfenen hügel reckt um anschliessend wieder seine löcher zu graben, seine subversiven. deshalb traue man sich ja jetzt nicht mehr zu bloggen. und dann sind da noch die abmahnanwälte, diese erbärmlichsten aller kreaturen, die erledigen dann den rest.
nun da es spannend wird entfleucht der hase seinem gefängnis und ich banalisiere so dann. das pausbäckige häschen liegt vor unserem hippiematratzenlager und schaut. schauen als tätigkeit. was anderes macht es ja nicht. na gut, es mümmelt noch, aber darüber hinaus schauts und schaut dabei gut aus. ich habe gerade bei mokulus einer jungen dame aus hamburg beim keks essen zugeschaut. nix unanständiges, jedoch bedenkenswertes. ganz früh heute morgen bin ich mit der finnin zum zahnarzt gefahren, welcher mit einen weissheitszahn zog. sie haben richtig gehört, einen weissheitszahn. danach gings ab ins büro. dort habe ich fotos von unserem büro begutachtet und bearbeitet. dabei ist mir aufgefallen, dass die bildausbeute des knipsenden emils besser wäre, wenn er nicht kette schmauchte. naja und dann bin ich heim und habe am stijlroyal.magazin geschrieben. muss ja erst sonntag abend fertig sein. hab ja quasi noch ewig zeit. danach ist die betäubung von mir gewichen und ich war überrascht wie schmerzlos mein zustand ist (mit den zeiten hab ich’s nicht so). da aß ich aus leider begeisterung eine wurstsemmel. bei den simpsons brennt ein reporter. bürgermeister quimby braucht die 75cent um den stadtbrunnen zu entpythonisieren. mir ist müde zumute. ich müsste ja wach sein, aber ich bin nun mal müde. gleich bin ich nicht mehr müde, weil ich nicht mehr müde sein will. immerhin kommt posemukel uns besuchen. posemukel und soloony und natürlich kcpr und die finnin ja eh, die wohnt ja zum glück hier. ohne die finnin wärs weniger funny. es wär auch weniger stressy und weniger crushy, weniger grummy, happy, zicky und auch zacky wär es auch weniger. man kann es nicht. ertragen meine ich. ohne die finnin.

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Inspiration: Blog

dann zacke ich doch mal die bohne. mein zustand ist stabil. neulich (neulich, wenn man dies hier in eine paar tagen oder wochen liest) hatte ich schmerztechnisch eine nebenhöhlenentzündung, in wirklichkeit war es aber irgendein verschluss mit anschliessender gärung von gasen, welche zur explosion führte. keine ahnung. so in etwa. verwunderlich darüberhinaus waren die lobeshymnen ob des neuen designs von uns für den oberarzt und seiner firma. ungewöhnlich weil es ja nicht von mir sondern vom nichttwitterer r.k. gefertigt wurde. eigentlich bin ja ich hier der designstar. aber auch nur eigentlich. zudem möchte ich mein bedauern zum ausdruck bringen, welches ich emfinde angesichts der ableben von elisabeth volkmann (marge simspson) und wolfgang kieling (bert, lebensgefährte von ernie). die figuren verlieren ihren charakter. ausserdem irritiert mich, dass ich mir ab heute nicht mehr die nase putzen soll, sondern den rotz hochziehen muss. das sind die erkenntnisse angesichts der evolutionserkenntnisse, welche die halsnasenohrenwissenschaft erkannt hat, hat mir der halsnasenohrenarzt erklärt. er schien sehr umfassend gebildet zu sein, was sein metier betrifft da fühlte ich mich gut aufgehoben. so gut wie man sich eben aufgehoben fühlen kann, wenn einem jemand 20cm lange stählerne stäbe in die nase bohrt.

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Twit this

gute güte. was ist geschehen? um das internet hier an dieser stelle völlig zu verunstalten, bring ich zur abwechslung mal zwei schmankerl auf einmal. also das obige in orange und das andere (das ich später wieder gelöscht haben werde). wieder ein büchlein. das beste daran ist, es ist noch nicht mal fertig geschrieben, es ist nicht lektoriert, es ist einfach nur mal so eine idee. die abenteuer des kleinen schlozz emil bienenschlau. ich kenne eine mutter, die liest das jeden abend ihrem kinder vor. sie sagt, sie darf gar nicht daran denken, was los ist, wenn sie an die stelle kommt, an der die geschichte abrupt endet. ich soll mich gefälligst mal zusammenreißen. ich reiß mich ja. knurz. ich mach das hier mit diesem chaotischen fremdgestylten shyce, weil unsere seite so gut wie erledigt ist. eric berthold und die anderen schreiben schon an einem neuen gerüst, am 19. juni steht das hier. alles neu. das machen wir, damit wir die 100 stundenwoche voll bekommen. viel glück.

p.s.: ach ich lass dieses hässliche issuu bildchen weg und hier ist lediglich der link auf die ABENTEUER DES KLEINEN SCHLOZZ EMIL BIENENSCHLAU.

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TREULOSES TOMATENTUM

ich lass mich mal herab in dieses minderwertige ding ein paar worte reinzuschreiben. blog, sie erinnern sich vielleicht. das war mal anfang des jahrtausends so eine schnapsidee.
neulich las ich das hier auf spreeblick und da dachte ich mir: so ist das. so ist das mit allem. man muss nur drauf kommen. die dinge sagen guten tag und manchmal gehen sie zigaretten holen und kommen nie mehr zurück.
es ist sehr heiß hier in deutschland. ungefähr so heiß wie in china. ich bin mir ja nie so sicher, ob ich nicht ein alter opa bin. ich bin ja auch nicht seit 1956 bei twitter, sondern erst seit kurzem und ich hab ja grad neulich erst noch ein buch gelesen. ich hab mir sogar 11freunde abboniert. ich hab klavierspielen gelernt und ich war öfter mal bergwandern, dabei wär ich einmal fast abgestürzt. aber nur aus versehen, nicht weils unbedingt sein musste. lustig, was?! ich bin vielleicht einer. schluss jetzt. anderes thema. der ventilator in meinem rücken ist ein arme wurst. er bringt nix. dann hab ich mir einen gekauft, der sieht aus wie eine flugzeugturbine und was passiert? der hört sich auch so an. also wieder eingepackt. bring ich morgen wieder zurück und hol mir einen leiseren. und dann hab ich mir neulich einen langjährigen wunsch erfüllt. ich erwarb mir einen akkustaubsauger. denn wenn unser heeschen so hier rumhoppelt, dann klettert es auch ruckzuck auf unser hippiematratzenlager und kackt da hin. kleine knödelchen, die mich dauernd daran erinnern, dass ich mir mal wieder eine pizza mit kapern kaufen wollte. was man sich alle vornimmt. hab ja keine zeit. kann ja kaum noch denken. gleich mach ich weiter mit dem buch. als editorial designer, nicht als dichter, der ich gerne wäre, droben auf meinem baumhaus, das ich nicht habe. danach schlaf ich ein bißchen. dann ist donnerstag. am freitag in der früh ist deadline von allerhand sachen. da macht man sich manchmal gar kein bild von. das ist krass. ich sitze nachts hier rum und arbeite, nein, ich twittere, blogge, fanfoue, kukk mir elvisfilme auf arte an und denke darüber nach, was chinesen so denken. eine andere welt ist das, in das man jeden morgen hineinerwacht. ich lerne ja auch jeden tag dazu. vor drei tagen wusste ich noch nicht mal was !!!!!11111einself bedeutet. heute weiss ich es, dank diesem typ. so ist die welt am kreiseln und morgen, wer weiss, fahren wir nach nieder-olm und kaufen spargel oder wir trinken ein glas eierlikör und denken dabei an sauce hollandaise. bei uns daheim (…) hieß das früher immer holländische soße. jetzt sauce hollandaise. uuuh aaah! toll, französisch. wer mal nach hessen kommt, sollte sich mal anhören, wie die leute hier trottoir sagen. troddewah und so. da bin ich froh, dass es dies hier gibt. wer nicht twittert, wird es nicht verstehen. ich hab mir schon den mund franzelig geredet und am ende haben mich alle angekukkt, als wollte ich sie von der mitgliedschaft bei einer selbstmordsekte überzeugen. na dann halt nicht.

gute nacht. guten tag. guten abend. gude wie. mahlzeit. tschö mit ö.

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WÜRMERALARM

ich muss das mal ausprobieren. ich möchte, dass die menschen an unserem schicksal teilhaben:

eines tages werden wir hier alle unsere magazine veröffentlichen. für die fernwohnenden und für die, die papier kategorisch ablehnen. für die ist das. und wenn die programmierer und informatiker die sache in die hand nehmen, dann sieht das hier auch noch bissi besser aus. jetzt aber erstml so. anderwann anders.

 

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DIE ZUKUNFTSTECHNOLOGIE UND ICH

heute habe ich sonderbares vollführt. in meinem twitterfenster erschien folgende nachricht: PickiHH wir tun’s mal wieder: live. @mspro und me. http://www.ustream.tv/channel/pickidillicircus. für die 24 leser meines blogs, die noch zeitungen aus papier lesen und zum einkaufen das haus verlassen
sei erwähnt, dabei handelt es sich um eine aufforderung an einem zeitnahen videomitschnitt teilzunehmen, den die mir persönlich unbekannten twitterer @pickihh (strickt) und @mspro (heißt nicht markus sumpf), getätigt haben, als sie in einer kneipe in hamburg saßen um sich zu interviewen. in wirklichkeit habe ich zwei wildfremden menschen beim bier trinken und zigaretten rauchen zu geschaut, wurde zeuge, wie ein wagenburgbewohner werbung für eine minimaltechnodingensveranstaltung gemacht hat und lernte den twitterer @vh_ (valentin) vage kennen (arbeitet glaube ich als texter). der wagenburgbewohner hat arg genervt. wagenburgbewohner haben landesweit einen sprachduktus drauf, der mich derart aggressiv macht, dass ich schnell weglaufen muss, sonst passiert ein unglück. auf jeden fall wars dann so, dass der wagenburgbewohner irgendwann weiterging. da man parallel zum videostream noch chatten konnte, kam ich dann mit den beiden ins gespräch und erfuhr, dass nach berlin und hamburg frankfurt die nächste große und coole stadt in deutschland sei und dass wiesbaden nicht auf ihrer liste der städte, die nie besucht werden sollen, steht und dass pickihh wusste, dass es hier ein spitzenrestaurant namens gans von irgendwas gibt (ente von lehel) und dass wiesbaden schön ist und dass twitkrit eine kaderschmiede zum zwecke der weltherrschaft ist. ich kam mir blöd vor. so wurde ich erzogen. anschliessend dachte ich, das ist aber auch ein teil des seins. als wäre das internet nicht real. als spönne man sich durch die metaebene, das ist ja falsch. früher als ich einen anrufbeantworter hatte (2kg schwer und so groß wie ein schuhkarton), da sagten mir welche, sie sprächen nicht mit einer maschine. gut, dachte ich, sie sprechen in ein knochenförmiges ding aus bakelit, aber halt nicht mit einer maschine. so geht das ja immer weiter. sie stehen heute auf dem kranzplatzfest, weil sie „damals“ besser finden, als „heute“. da ist aber auch nichts ist. mit oder ohne maschine. und jetzt fragen sie kichernd was twitter ist. hihihi. wie lustig. als sei man verrückt, als hätte man es nicht kapiert, wie das echte leben geht. gestern waren das die blogs, morgen ist es mogulus, was zum spotte der anachronisten herhalten muss und da ist dann das wissende grinsen der unwissenden. aber ich mag es mich mit dem iphone in den wald zu setzen und solange an den gräsern kauen bis mich der fuchsbandwurm gefressen hat und ich mag mir da mit der tastatur einen abmurxen, bis ich endlich einen text geschrieben habe. ich mag die technologie und ich mag den wald und die kunst und sachen in den chili drin ist und so. die finnin mag ich, die schläft schon. kauderwelsch und lose gedanken mag ich auch. schlafen auch schon. eben hat die frau, die heute nachmittag in der kneipe in hamburg saß, mich ohne, dass sie das weiss, an ein buch erinnert, welches ich mal besaß und dann auf nimmerwiedersehen verlieh (wie immer). da dachte ich wer das alles komisch findet, der lese das hier oder das und vielleicht findet man das alles dann noch komischer oder halt, man passt auf bei allem was man so macht und macht es dann trotzdem oder auch oder man lässt es und geht aufs kranzplatzfest und sucht seine vergangenheit, diese ewige hohepriesterin der hoffnung, doch die ist rum. manchmal sogar colarum.

p.s.: unten stehendes buch haben wir mal für einen kunden gebastelt, es handelt von den produkten von apple, von den möglichkeiten der ipods, vom milkdesk und es kommt ein häschen drin vor. damit es so aussieht, wie bücher einem manchmal vorkommen, haben wir es hier hiermit behandelt. viel erfolg junge freunde.

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SEHEN SIE SICH DIESE KUNSTVOLLEN VERZIERUNGEN AN

wie heißt der sympathische wahlkampfhelfer von roland koch nochmal? der mit dem roten kleid. ach ja, tenzin gyatso. was der grad für eine tolle presse bekommt – sagenhaft. da müssen sich die hinterbänkler hierzulande lange in ukrainischen puffs aufhalten, bevor über die mal so intensiv berichtet wird. als ich vorgestern in einer kleinen runde mal anmerkte, dass man sich mit dieser ganzen china/tibet-sache doch auch mal zur abwechslung etwas allumfassender beschäftigen sollte, bevor man sein weltbild in stein meiselt, da war ich dann gleich so was ähnliches wie adolf hitler und man schnappte im todesgesamtzahlendroppingrausch fast über. diese gutsmenschen, die gar keine sind. wie werden wir die bloß los? vielleicht mit der gulagkanone. gulagwitze gehen oder welche über die große proletarische kulturrevolution. konzentrationslagerwitze darf man dagegen ja nicht bringen. höchstens ernst lubitsch oder mel brooks. auf jeden fall gab ich mich dann erst noch ein bißchen kämpferisch, bis ich es satt hatte den anwalt chinas zu spielen, der ich ja nicht bin und nicht sein will. sodann begann ich schnell was von dem köstlichen weisswein zu trinken, von dem ich bis heute nicht weiss, warum er so lustig prickelte und alle konnten auf ihren dünnen postionen verharren und sich voll gut fühlen mit ihren free-tibet-shirts und ihren hübschen hütchen, geflochten von zarten chinesischen kinderhänden.
mal scharf nachdenken, wie ich jetzt aus der politkacke wieder rauskomme, hier in meiner larifarikolumne. wer die wahrheit wissen will, soll al-jazeera kukken oder hr1-nachrichten hören. ulrich wickert gibts ja leider nicht mehr. schade. hier bei mir wird nur gefaselt. mein leben und ich. heute gabs zum beispiel einen salat aus grünem spargel. dazu habe ich den spargel kurz in olivenöl geschwenkt, dazu ein paar zwiebelringe, luftgetrockneten putenschinken und radieschen dran geworfen und das ganze mit balsamico-honig-essig benetzt. fertig. das ist meiner meinung nach schon mehr, als ich erwarten durfte, als ich mich der esel im galopp verloren hatte. andere leute schlafen auf matratzen aus blechbüchsen und decken sich mit papiertaschentüchern zu und zwar mit benutzten. zum essen gibt es fucking gar nichts. ich sollte dankbar sein. ja und was zum teufel, glauben sie, was ich bin?