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king of peperoni

ja, das bin ich. jemand hat mir mal erzählt,
dass peperoniverzehr aggresiv macht. da kann ich ja nur lachen. pfeif sing.
besonders die aggression desjenigen hat mich indes sprach- und schließlich
gefühllos gemacht. das hat man nun davon.
aber sonst ist alles normal. ausser lüdia mai long. sie ist zu freundlich.
irgendwie absurd freundlich. wunk schon des morgens und jetzt werkelt sie
in unserer demnächst von rick mulligan verzierten küche und ist
ganz zauberhaft zu uns.
wir bestehen zwar auf eher gleitende hierachien, aber wer gerne die noch immer
nicht von rick mulligan verzierte küche in einen ort der wärme und
der sauberkeit verwandeln möchte, der darf das, wann immer ihm danach
ist. da geben wir uns gerne großzügig, auch wenn wir im herzen
tyrannen sind.
so. und nun muss das tagwerk begonnen werden und wem das tagwerk nicht passt,
der soll zuhause bleiben und die schafe hüten. oder harfe spielen. oder
sechzehnender erlegen oder wanne polieren oder spitzwegerich pflanzen oder
umtopfen oder zurecht stutzten oder oder oder oder.

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huch, schon dienstag

das telefon scheint nicht still stehen zu wollen
und obendrein wird hier wieder einmal genau passend mit unserem düsenjägerturbinensaugstauber
durch die räume lustwandelt, dass einem das gehirn aus den augenhöhlen
tritt. mir gehts zumindest so, r.k. liegt ohnmächtig unter dem tisch,
bull bulla hält sich die ohren zu und scheint zu schreien, ich kann ihn
aber NICHT HÖREN, ES IST SO VERDAMMT LAUT HIER DRIN. HALLO ICH
HALTE ES NICHT MEHR AUS. BITTE AUFHÖ
ren. oh gut. ich hätte
es wie gesagt nicht mehr ausgehalten, doch lüdia mai long WECHSELT
NUR DIE STECKDOSE, DER INFERNALE LÄRM GEHT IN DIE ZWEITE RUNDE.
FUNKEN STIEBEN AUS DEM AUSPUFFROHR UNSERES STAUBSAUGERS. DER TEPPICH FÄNGT
AN ZU BRENNEN, BLUT FLIESST VON DEN WÄNDEN, RUICHY SHIMANO KÄMPFT
MIT DEN TRÄNEN. LÜDIA MAI LONG NIMMT KEINE RÜCKSICHT. WAS SOLL
NUR WERDEN, ES IST JA NICHT ZUM AUSHALTEN, ABER DAS SAGTE ICH JA BEREITS.
ABER EGAL. WAS??? ABER EGAL! WIE BITTE??? ICH SAGTE ABER EGAAAAAAAAAL….

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glucks glucker

eine bisweilen unbedeutende anekdote, wird
durch langwierigkeit und zappeligkeit nicht unbedingt zum fanal. das sei zunächst
bemerkt. und nun bitte wieder rätseln, sich angesprochen fühlen,
daran zerbrechen, etc…
wo gestern noch der weihnachtsmann herrschte, war heutzutage schon der osterhas‘
am werk. das macht mich fröhlich. ich finde, und das nicht zwingend aus
religösen gründen, dass ostern viel mehr kann als weihnachten. viel
mehr! es leuchtet mehr. und man braucht dazu nicht mal elektrisches licht.
zudem brennen die ostersglocken weit weniger ab, als die weihnachtsbäume,
außerdem ist das essen leichter und macht froher, deshalb heißt
es ja auch frohe ostern.

zwar gibt es auch jahre, an denen das alles von wenigen kleinen fitzeligkeiten
zunichte gemacht wird, aber dieses jahr war es schön. zunächst hielten
wir uns auf der veranstaltung der frau ghazvini auf. dort gab es feinen rotwein
und bärlauchiges, sowie einen hervorragenden schafskäseauflauf.
ich sage bewusst schafskäseauflauf, obwohl ich mir nicht sicher bin,
ob es nicht doch lieber schafkäseauflauf heisst. ich sage aber auch selbstständig
und da weiss ich, dass es selbständig heisst, was sich besser liest und
schreibt, jedoch doof anhört, so sage ich immer selbstständig, schreibe
aber selbständig. schafskäseauflauf also und der war sehr lecker
und die wohnung von frau ghazvini bot ein prima sofa auf dem zu flötzen
ein hochgenuss war.

so konnte ich mich
geschickt und später ungeschickt (je nach promille) mit den damen kursawe,
mayr, ghazvini (herself) xyz, xyz, xyz, xyz und xyz sowie den herren hartmann,
karliczek, bulla, hellmich, rubner, etc. über die situationen privat,
in der kunst und weltweit unterhalten. das hat sehr viel spass gemacht. leider
weiss ich bis heute nicht den familiennamen der meisten damen und ich empfinde
es als erniedrigend, dass man von damen immer nur den vor- nicht aber den
nachnamen weiss, was emanzipatorisch einem desaster gleicht. was soll nur
werden?
aber nur die ruhe (sage ich vor allem mir selbst), ich erinnere zum vergleich
gerne an zeitgenossen wie tim, goofy, lupo, asterix, obelix, kasper, seppel,
lurchi und zlatko. diese herren haben fantastisches geleistet und das komplett
ohne nachnamen. daran sollte man sich ein beispiel nehmen.

frohe ostern!

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prinzipiell ein ohnsorg-theater

grummel grummel. der japaner kann sich auf was gefasst machen. er weiss schon
warum… und mir rauschts in den ohren. gleich muss was geschehen. heute ist
doch unsere große relaunchwoche. alles was geht, wird abgeblockt und
der rest wird auf nächste woche vertröstet, wir müssen uns
neu machen. wollten wir ja schon ende november, dann am 5. januar und davor
auch noch ein paar mal. jetzt aber wirklich. heute gehts los. es gibt kein
privatleben mehr, keine zeit für irgendwas anderes. die praktikanten
müssen rund um die uhr putzen und kaffee kochen, ehedem einkaufen, musik
machen, für unterhaltung und plätzchen sorgen und ganz leise sein.
r.k. lässt sich action script auf die brust tätowieren und der japaner…
ach der japaner… mal sehen was der heute so vor hat. das weiß man
ja nie. heute heute und heute nochmal heute. ich meine heute ist doch montag.
der neunte im februar und nebenher klängelt und klöngelt exploratory
music from portugal, pedro carneiro: …e todo eu me alevanto e todo eu ardo…
part 1b… züngelt sich wie flammen an mir hoch, ich möchte untreu
der thematik eines poetrieslamgedönses nicht von seele sprechen, aber
carneiro nagt an irgendwas anderem als an purem fleisch. sie wissen schon.
sitze da und warte auf das nächst lied bei erika.net. ein internetradiosender.
kennt den einer? schütte uns mit bekundungen zu lieber leser, liebe leserin.
sei doch mal nicht so. man darf uns auch hassen, aber man müsste uns
eigentlich lieben. wo wir doch so tapfere zinnsoldätchen sind, die im
design herumrühren und gute brühe köcheln. damit ihr wieder
lacht. damit ihr was zu meckern habt. damit’s auffällt, damits laut ist.
damit die sonne direkt ins herz scheint. dafür können wir was. das
machen wir doch jeden tag. mal langsam, mal ganz schnell. zack zack. guten
morgen… auch nach lahti.

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let me take you down

cause i’m going to… strawberry fields.
ich muss doch sehr bitten. das glaube ich erst wenn ich es sehe. da bin ich
ganz vorösterlich ein ungläubiger thomas. als käme ich aus
emaus. kommt der ungläubige thomas eigentlich aus emaus? die bibelfesten
unter den lesern, werden es mir gewiss mitteilen. wir sind alle sehr gespannt
auf die antwort.
an und für sich ist es ja so, dass gleich eine pause im geschäftsleben
der royalisten eintritt. in wenigen minuten, na sagen wir realistischerweise,
in wenigen stunden. dann hole ich zum beispiel einen frisch gereinigten anzug
von dem unglaublichen reinigungs- und elektrikunternehmen aus der unglaublich
schönen seerobenstraße ab. und dann ziehe ich den rest einfach
durch.
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zack zack, zackenbarsch. und dann treffen wir uns alle wieder, schon heute
abend um das geburtstagsfest der großartigen frau ghazvini zu feiern.
sie wird heute wieder ein jahr älter, als neulich vor einem jahr am selbigen
datum nur war damals noch eine 3 hinter der 200. ich glaube das war damals
eine schwöre zeit für uns alle, doch heute ist sie umso beschwingter.
die zeit und die frau ghazvini sicher auch.
wir gratulieren recht herzlich!

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neue deutsche industrie

heute ist beinhausentag. in frankfurt. und
das bedeutet das die drei krawallschachteln aus wiesbaden/mainz nun auf ihren
extra dafür aus dem zuber der klanglichkeiten gezogenen schlaginstrumenten
mal so richtig den alltag alltag sein lassen werden um sich um das schwarze
im inneren zu kümmern. ironisches augenzwinkern. wir kennen r.k. so ja
gar nicht. hier ist er ein schlachtross, ein ratgeber, lehrer, imbelquarzer,
lustmolch, drahtzieher, grau/blaue eminenz und grinse- und schmusebär
in personalunion. und deshalb… ja und nun (der leser ist live dabei) bekomme
ich die nachricht, dass unsere mitarbeiterin lüdia mai long sich nächtens
der erbrochen-heit hingab und nun dem fernbleiben den vorzug gibt.
wir wünschen ihr gute besserung und eine drastische veränderung
der umstände. und nun zurück zum beinhausentag. also da fahren diese
drei knaben und mädels (verhältnis 2:1) also im clio nach frankfurt
am main und werden dort ihre klingklangklongsachen aufbauen. dorthin werden
wir sie begleiten. nach frankfurt in den moloch. haben wir am sonntag schon
erleben müssen. diesen moloch. und wenn beinhaus im moloch spielen, dann
kommen die ja unweigerlich mit der molochigkeit dieser trüben hochburg
des europäischen kapitals in berührung. ich ahne korrumpierung.
wer frei sein will, hat keine wahl, wir müssen uns entscheiden.

also werden, ich hoffe
man kann mir noch folgen, diese drei herrschaften, eigentlich zwei herrschaften
und eine damenmannschaft, nicht jedoch die fußballdamennationalmannschaft,
aber also eine frau (schnulli) die führen in den moloch und gründen,
das nehmen wir jetzt einfach mal an, die beinhaus AG. was wäre dann?
oder royalkomm geht an die börse. oder modern talking geht an die börse.
oder goofy erschiesst lupo und dann sich selbst. ich könnte es mir vorstellen.
die beinaus AG. da wäre die spontanität vorprogrammiert.
unten auf dem dem trögen abbild der realität kann man die werk-
und produktionsstätten der neuen deutschen industrie kurz vor ihrem start
ins neue glück betrachten.
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ganz rechtsoben in dem türmchen, dort hat r.k. sein büro. von dort
aus regiert er die ganze welt. die ganze weite welt. von hier aus zieht er
die fäden. wir sind alle marionetten. wir sind alle nur… äh…
hallo?

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sing for the moment

dance on im sedanland. pfeif zwitscher quietsch.
ach jeh, grad bricht die wolkendecke auf. ich kann wieder was sehen. die anderen
zum beispiel. der fabelhafte bull bulla, der im übrigen gestern einen
fabelhaften text über stijlroyal für eine ortsansässige zeitung
geschrieben hat, er glänzt durch abwesenheit. ich glaube er feierte seine
textsicherheit bis in die frühen morgenstunden. ruichy shimano ist in
sachen kunst und kommerz in ffm und umgarnt frohgemute galeriebesitzerinnen
mit seinem charme. lüdia flasht sich die seele aus dem leib und r.k.
guckt dabei zu. er tippt fleissig, ich weiss nur nicht was. ich muss wissen,
was er da tut. er bereitet bestimmt die unterjochung der gesellschaft vor.
das macht er meistens, wenn luft ist…

naja luft nicht gerade, aber alle verweisen auf nach ostern, dass das dann
wieder eine 24/7 angelegenheit wird, das drängt sich mir jetzt schon
auf. hmm. fröhlich. neulich erwähnte ich mal, dass ich mich schon
abends im bette auf den nächsten arbeitstag freue. ein zustand, den ich
vor jahren belacht und verspottet hätte, ist nun wahrheit geworden. schön.
schönheit. ich sprüche gerne cockney wie die herrschaften von the
streets. aber leider spreche ich nur reinstes oxford english. schade eigentlich.
mein oxford english ist allerdings sehr sehr ausgeprägt und oft verwechselt
man mich mit butler hudson aus dem haus am eaton place, was mich wiederum
an das haus am eaton soar erinnert, derren bewohnerin gerade hier war und
uns über den zustand ihres geistes unterrichtete.

jetzt wissen wir bescheid. grins. sie ist obenauf. ganz oben drauf ist sie,
die ari ahne. schlagoberstechnisch auf der höhe ihrer zeit ohne jedoch
den zenit schon erreicht zu haben. was haben wir nicht alle für netzwerkliche
gedanken und dass man sich das weiterreichen sollte, was man weiss und so
den bestmöglichen dingenskirchen erreicht, dann, wenn man das so macht,
wie mein vom sachverstand längst verlassenen hirn mir das immer vorbetet
das arme kleine gehirn. nicht größer als eine schachtel streichhölzer
ist es. das winzige kleine gehirn. so klein. kukk mal. da läufts. süüüüß.
…äh also wenn man das so macht, dann funzt und grunzt es aus allen
löchern und alle sind zufrieden und haben immer genug pfannekuchen im
haus.

und huch… der uppsmann. die postkarten für die dritte stijlroyal sind
gekommen. dufte sehen sie aus. och. das ist aber schön. am 1. mai ab
16:00 uhr und mit konzert und so. das wird klasse. kann man dann auch auf
unserer seite betrachten. und wenn man eine karte will, einfach eine mail
schreiben, wir schicken sie dann zu.
und außerdem, huhu betrachter, läuft ja die sibylle mayr ausstellung
noch bis zum 29. april weiter im sedanländchen. sie läuft immer
weiter. kann man sich ankukken und erfreuen. wie wäre denn das? man kann
auch taschen kaufen. taschen von sibylle mayr und so. ach es ist schön,
dass die sonne das alles so schön ausleuchtet. die sonne ist schon ein
klasse kumpel.

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seltsam

herr bulla in modischem schick. r.k. mit bart. ruichy shimano war beim glatzenschneider,
lüdia mai long hat ein neues auto (einen 74er ford mustang)… nur ich
bin wie immer. seitenscheitel, rollkragenpullover, die brille mit augenfett
verschmiert, schuppen auf der schulter und angstschweiß auf der stirne
so heiß. ein seltsamer tag steht an. eben glaubte ich noch, ein seltsamer
seltsamer tag stünde an. minou und helm helmo schreiben nur zögerlich
aus ihren jeweiligen monolyten. vielleicht wird ja auch gearbeitet. im jeweiligen
monolyt. die wirtschaft will ja angekurbelt werden. wer weiss. vielleicht
ist sie ja schon angekurbelt. gestern abend bei frau christiansen schien es
so, als sei sie noch nicht angekurbelt.
die armen menschen in diesem armen land. so tut doch was. sonst müssen
alle darben und können sich keine dvd-player mehr kaufen. da sieht man
was man davon hat. ein leben jenseits der dvd-player ist für mich persönlich
unvorstellbar. mein leben besteht nur aus einem dvd-player und dem big-king
xxl mit käse. ein leben voller abwechslung. manchmal tropft sogar etwas
käse auf den dvd-player und ganz ganz manchmal fällt sogar eine
über und über mit mayonaisse und ketchup versehene tomatenscheibe
auf eine dvd. das ist dann ein großer spaß beim abspielen. dann
geht der dvd-player kaputt und ich kaufe mir einen neuen. prima, wie ich die
wirtschaft ankurble. noch ein bier bitte!

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geschichten schichten

horrorshow. draußen laufen leute vorbei, das glaubt man kaum. manchmal
muss man zweimal hinschauen, eh man sich dran gewöhnt. frauen mit umdieeckebrillen
zum bleistift, und zwar in rauhen mengen. mit glattem blondem haar und ausgewaschener
jeansjacke. wie auf den bildern über jay-low in einer für solche
zwecke entwickelten fachzeitschrift. ein blick ins leere. ob alle menschen
ähnliche organe in sich drin haben? oder gehirne. oder ein herz. es ist
das schiere grauen. grauenhaft. ich lüge nicht. stolzier. es ist die
zeit, da alle das gleiche an haben. zum beispiel kaffeefilterjeans mit spitzzüngigen
weissen stiefeletten. ein traum. träumt weiter.
ich kann nicht mehr. sehen meine ich.
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ich baue mir aus zwei spielkarten (französisches blatt) zwei scheuklappen
und orientiere mich am geschehen auf dem monitor. zum beispiel auf die never
ending story, die sich gerade im stijlroyal.magazin entwickelt. lüdia
mai long und bull bulla mühen sich nach kräften ab, während
mir das wort ja natürlich wie immer locker aus der feder schlüpft.
ich kanns halt. damit habe ich kein problem. die angst vorm weissen blatt
ist mir fremd. einfallsreichtum ist mein zweiter vorname.
und da wir hier die gefahr einer muslimisch motivierten machtübernahme
verdrängen gehen wir frohgemut ins wochenende und kaprizieren uns auf
das wesentliche: hackfleisch und wein.

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blauca macht blau

tapp tapp tüdeltü pfeif quietsch. so schallt es von den mäuerchen
und nur der blaue himmel ist das dach. so geht’s grad in der mainzer neustadt.
das weiss ich. und das ist gut so.
ich bin auch schon mini in den april geschickt worden. ein ganz klitzekleiner
aprilscherz von der tochter einer frau die immer „gell“ sagt, aber
in der tat kein kleines hutzelmännchen ist. das kann man beileibe nicht
sagen. die ganze familie neigt ja eher zum aufrechten gang und zum klaren
blick. da wäre der verdacht auf hutzeligkeiten ja fehl am platz, dort
drunten wo der föhn weht.
und ob ich jetzt in den aprilschickphantasien habe… ja das weiss ich doch
nicht. selbstreflektion war doch noch nie meine stärke.
ich sitz doch einfach nur da und starre die wand an oder lüdia mai long
oder r.k. oder meinen monitor. sitz da und starre, dass man mir die augen
mit einem stock abschlagen könnte. manchmal muss ich selbst lachen. obwohl
ich die situation ja gar nicht reflektieren kann, muss ich lachen. einfach
so. hahaha hahahahahaha hust. so geht es den ganzen lieben langen tag. man
kommt ja zu nichts mehr nur zum lachen. immerhin ist das ja gesund. es stärkt
die abwehrkräfte und macht fit. das jahr ist schnell vorbei. die offizielle
zeitrechnung im sedanland begann ja vor einem jahr. vor einem jahr, es war
ein montag, war auf einmal alles anders. es schien das glück und die
sonne in unsere herzen und bis auf ein paar gemütsterroranschläge
war alles in butter.
wir kämpften um unsere position auf dem designermarkt und schmiedeten
feiste pläne. damals ja noch ganz und gar ohne praktikanten, dafür
aber mit (die legende lebt) love lovner, der ja nun inzwischen von uns gegangen
ist, genau wie (die legende bebt) der patrickant, der ist sogar von hinnen
gefleucht. dafür sitzen jetzt bull bulla und lüdia mai long im lande
und kümmern sich um text und bild. das darf man sich nicht entgehen lassen.
das ist einfach mehr als wir erwarten konnten. aber hier ist es wirklichkeit.
zum beispiel lüdia mai long. ist tapfer und geht mit erhobenem haupte
durch die heiligen hallen und dann kümmert sie sich auch noch ums flash,
ums geschirr, ums frühstück, ums design aller orten und um die befindlichkeiten.
so eine kann man lange suchen.
die lassen wir so schnell nicht mehr gehen. selbst wenn sie wollte. und ruichy
shimano, der brave krieger für den ausgleich und die gerechtigkeit. ein
mann der fröhlich im busch steht und erntet was er zuvor gesäht
hat. einer der uns zwei meter hohe sonnenblumen verspricht, wenn maximalbedingungen
herrschen (sic!). er hat uns gerade noch gefehlt. ein moderator zwischen den
extremen. ein hüter des gesetztes. ein rächer der enterbten. ein
guter autofahrer. ihn kann man nicht ärgern. und das muss man auch nicht.
sven wörner hätte an dieser stelle gesagt: ein guter mann, der kommt
in die suppe. so ist das jetzt im lande. uns steht die sonne bis zum hals
und manchmal scheint sie uns auch aus dem arsch.